Neues

27.06.2019

Jugend im LBO

Jugendversammlung

Freitag, den 05.07.2019:

Ort: Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg
Am Hollenberg 51, Lohmar
von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr

  • Gestalte mit und sage was dir wichtig ist!
    • Welche Bedeutung haben Kinderrechte im
      Vereinsleben?
    • Welche Regeln sollen wir gemeinsam festlegen,
      damit sich alle im Verein wohl fühlen können –
      und was erwarten wir dazu von den Erwachsenen?
    • Welche Aktivitäten wollen wir gemeinsam
      unternehmen?

Mittwoch, den 24.07.2019:

Gemütliche Fahrradtour in den Sommerferien

Treffpunkt: Parkplatz der Jabachhalle um 10:00
Dauer: ca. 4 Stunden.
Weitere Details folgen.
Bitte hierzu vorher anmelden!

Große Jubiläumsfeier bei strahlendem Sonnenschein

Lohmarer Blasorchester feierte seinen 40. Geburtstag mit einem internationalen Musikfest

Am ersten Junisamstag ging es musikalisch hoch her auf dem Lohmarer Frouardplatz. Unser Blasorchester hatte zur Feier seines Jubiläums eingeladen und so kamen viele Freunde und Besucher, um mitzufeiern.



Der Platz war bestückt mit Bühne, Getränke- und Imbissstand und auch Petrus hatte das Seine dazu getan, nämlich herrliches Sommerwetter zu präsentieren. Ab 15 Uhr ging es dann mit dem Bühnenprogramm los: Der Gastgeber eröffnete mit einem einstündigen Platzkonzert vor voll besetzten Tischen und Bänken. Vorsitzender Markus Schwedes begrüßte die Gäste und Honoratioren und hatte die schöne Aufgabe, den früheren Vorsitzenden (und langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden) des LBO, Klaus Hennecke, zum Ehrenmitglied des Vereins zu ernennen.



Bürgermeister Horst Krybus und der Vorsitzende des Vereinskomitees, Johannes Fingerhuth, kamen auf die Bühne, um ihre Glückwünsche zum Geburtstag auszusprechen.



Der nächste Programmpunkt war ein Besuch aus der Nachbarschaft: Die Formation „BigSound“ aus Rösrath präsentierte Bigbandmusik vom Feinsten. Hochkarätige Musiker spielten hier eine Stunde lang bekannte und weniger bekannte Swing-Klassiker, mal rein instrumental, mal mit einfühlsamem Gesang.



Dann wurde es international. Blasmusiker aus der Schweiz hatten sich angesagt, die den Besuch im Rheinland als Vereinsausflug angelegt hatten. Der Musikverein „Harmonie Altstetten“ aus Zürich brachte seine schönsten Melodien mit zu uns und die Zwischenmoderation in gemäßigtem „Schwyzerdütsch“ unterstrich das Flair der grenzenlosen Musik. Es wurden regionale Gastgeschenke ausgetauscht und Gegeneinladungen ausgesprochen und somit der Grundstein für eine Musikfreundschaft gelegt.



Zünftig ging es dann im letzten Teil des Bühnenprogramms zu. Unsere langjährigen Freunde der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Großraum München) traten selbstverständlich im heimischen Outfit, nämlich Dirndl und Lederhose, an. Und auch die Musikauswahl war von bayerischem Kolorit geprägt. Die Wiesn-Erfahrenen hatten viele Märsche und Polkas im Programm und ließen mit öfters eingestreuten Trinkaufforderungen ein gewisses Oktoberfest-Feeling aufkommen, welches die Zuschauer fleißig honorierten.



Passend waren auch hier die Mitbringsel: Bayerische Bierspezialitäten (Motto: „Im Rheinland gibt es kein richtiges Bier“) und ein großes Lebkuchenherz nach Wiesn-Art. Auch mit diesen Freunden ist ein Wiedersehen des LBO in Bayern avisiert.



Leider ging der schöne Musiktag dann notgedrungen um 22 Uhr schon zu Ende. Selbst so spät am Abend waren die Zuschauerreihen noch gut gefüllt und ein rundum gelungenes Geburtstagsfest fand einen schönen Abschluss.

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben, dieses Fest zu einem echten Erlebnis zu machen: Aktive Mitglieder, Familienangehörige und Freunde, unsere Gäste aus Rösrath, Bayern und der Schweiz (die alle unentgeltlich aufgetreten sind) sowie die Ehrenamtlichen der Tschernobyl-Initiative, die den Imbisswagen betrieben haben.






Instrumenten-Workshop des LBO – Der Spaß beginnt!

Am Samstag Vormittag fand der erste von 4 Terminen statt, an dem alle interessierten Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben ein Instrument des Lohmarer Blasorchester 79 e.V. (LBO) ausgiebig auszuprobieren.
Zum ersten Termin waren Trompete, Saxophon, Waldhorn, Querflöte, Posaune und einige Rhythmusinstrumente im Angebot.
Natürlich können auch weitere, wie z.B. Querflöte, Klarinette,Tenorhorn oder Posaune zum Einsatz kommen.
Gute Laune und ein freundliches Miteinander, vermischt mit, lauten und leisen, ersten Tönen der Teilnmehmer auf unseren Instrumenten erfüllten dabei die Räume des Lohmarer Jugendzentrums, die wir dazu freundlicherweise nutzen dürfen.

Noch drei mal, am 27.4., 4.5. und 11.5. um 10:30 Uhr gibt es dieses Angebot.

Was braucht man um daran teil zu nehmen?

1. Neugier am Musizieren auf einem Blasinstrument oder dem Schlagzeug
2. Eine Anmeldung per Email an: JFriede@Lbo79.de

Dabei bitte Namen, Alter und das Wunschinstrument angeben.

Wer dabei den Wunsch verspürt das Spielen auf einem bestimmten Instrument zu erlernen, kann mit uns gerne weitere Details dazu besprechen. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Es kann gerne an mehreren oder auch nur einem Termin teilgenommen werden.

Im Lohmarer Blasorchester sind Nachwuchsmusiker stets herzlich willkommen!

Für Kinder und Jugendliche, die mit dem Musizieren noch am Anfang stehen, aber bereits einige Töne auf ihrem Instrument nach Noten spielen können, startet ab dem 27.4. ein neues wöchentliches Angebot, jeweils Samstags von 14:00 bis 15:00Uhr.

In einem eigenen LBO Jugend-Ensemble wollen wir möglichst früh die Möglichkeit geben, Erfahrungen im gemeinsamen Musizieren zu sammeln. Erfahrenere Jugendliche aus unseren Orchestern können dabei ihre eigenes Können an diese weitergeben und sie unterstützen. Wir freuen uns dazu auch über Teilnahme von jungen Nachwuchsmusikern, die bisher noch nicht Mitglied im LBO sind, aber bereits in der Musikschule oder von privaten Instrumentallehrern ausgebildet werden.

Sehr gerne tauschen wir uns dazu auch mit diesen Ausbildern aus, ganz im Sinne einer sinnvollen Förderung und gegenseitigen Unterstützung.

Interessierte Jugendliche, Erziehungsberechtigte und auch Instrumental-LehrerInnen erreichen uns dazu über: JFriede@Lbo79.de.

14.04.2019

Jugend im LBO

Samstag, den 18.05.2019:

Wir spielen von 14:00 Uhr - 15:00 Uhr Minigolf.

Samstag, den 15.06.2019:

Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Hollenberg zum T-Shirt-Druck.

Feuertaufe für den neuen Dirigenten

Jubiläums-Frühjahrskonzert 2019 mit David Witsch

Ein paar zwitschernde Flötentöne, dann ging es mit Pauken und Trompeten in die Vollen. Das Jubiläums-Frühjahrskonzert aus Anlass des 40-jährigen Bestehens unterschied sich bereits am Anfang gewaltig von seinen Vorjahresausgaben: Jetzt begann nicht das Aufbauorchester, sondern das Hauptorchester des LBO zelebrierte direkt zu Anfang mit einem satten Sound die schönsten Disney-Melodien.

Ebenfalls ungewohnt: Durch den Tod unseres langjährigen Moderators Hansgünther Schröder übernahm unser neuer Dirgent David M. Witsch neben der musikalischen Leitung auch die Moderation des Abends.



Angelegt war das gesamte Programm als ein kulinarisches Menü unter dem Thema "Musikalische Köstlichkeiten und kulinarische Musikalitäten" und so hatte jeder gespielte Titel ein Bezug zu Essen und Trinken. Die Titelliste ging weiter mit dem Konzertmarsch "Everest", geschrieben vom Holländer Jacob de Haan unter ddem Eindruck eines Essens im noblen Restaurant gleichen Namens, das in Chicago in einem Wolkenkratzer im 44. Stockwerk untergebracht ist und das neben seiner exquisiten französischen Küche einen grandiosen Überblick über die amerikanische Metropole und den Michigansee bietet. Und noch etwas trug das Neobelrestaurant zum Konzert bei: Das Bild eines Appetithappens, angerichtet auf einem Designteller, stammte von der Facebookseite des Restaurants und zierte mit deren Genehmigung unser Konzertplakat, die Eintrittskarten und das Programmfaltblatt.

Weiter ging es mit einem Aperitif, dem Cocktail Foxtrot von Günter Noris, und einer böhmischen Polka ("Kannst du Knödel kochen?"), in der unser Dirigent David Witsch und die Posaunistin Ute Warmuth eine Gasangskostprobe zur Freude des Publikums ablieferten.


Einen Ausflug in die italienische Weinlandschaft gab es mit der symphonischen Komposition "Terre del Vino" von Lorenzo Pusceddu, der musikalisch einen Eindruck darüber vermittelte, wie die Abläufe im Weinberg und eines Weinstädtchen im Piemont sind.


Damit war dann auch das Aufbauorchester des Vereins an der Reihe: Diese aus allen Altersklassen zusammengesetzte Gruppe servierte dann die Flieschgänge mit dem Stück "Fast Food" von Peter Kleine Schaars, das sich aus den Teilen "Pizza", "Kebab", "Cheeseburger" und "Hot Dog" zusammensetzte. Den Abschluss vor der wohlverdienten Pause bildete dann die Titelmelodie aus dem Fersnehklassiker "Löwenzahn".


Nach der Verdauungspause ging es mit dem Hauptorchester weiter, und zwar weckte das etwas krude Stück "Rock Lobster" das Publikum. Der hämmernde Rhythmus ließ keinen wieder einschlafen, und so kam der angekündigte (musikalische) Verdauungsschnaps "Lord Tullamore" gerade recht. Zu Ehren des kleinen Örtchen in Irland, wo der weltberühmte Irish Whiskey namens "Tullamore Dew" herstammt, hat der Niederländer Carl Wittrock eine fulminante Hommage an die irische Musik geschaffen, wobei sich der überwiegende Teil an Tanzrhythmen orientiert.


Und schon wurde das nächste Gericht aufgetischt, diesmal der berühmte provenzalische Gemüseeintopf "Ratatouille". Dieser gab einem Animationsfilm aus den USA seinen Namen, der ocsarprämiert wurde. Die Geschichte der kleinen Ratte, die sich zum Umsetzen ihrer Kochideen eines untalentierten Kochlehrlings bedient und so viele Abenteuer bis zur endlichen Anerkennung besteht, wurde genial musikalisch begleitet durch die Musik von Michael Giaachino. Ein Medley daraus gab das LBO zu Gehör.



Dann wartete das Dessert auf alle, und mit den Titeln wie "Aber bitte mit Sahne" und "Griechischer Wein" erreichet es auch die Ohren der Zuhörer. Eingebttet in andere Welterfolge von Udo Jürgens wurde es spielfreudig präsentiert. Und dann wartete noch der Betthupferl in Form eines Lollipops: Der Evergreen der Chordettes aus den 50er Jahren mit dem typischen "Plopp" ermunterte das Publikum, nochmal kräftig mitzumachen.

Doch die Zuhörer wollten mehr, so dass noch eine flüssige Zugabe gereicht wurde: "Ja, ja, der Chiantiwein, der lädt uns alle ein!", und das tat er mit dem berühmten Chianti-Lied von Gerhard Winkler, bei dem alle in den Refrain einstimmen konnten.


Ein schöner Abend im Jubiläumsjahr ging dann zu Ende, an dem maßgeblich zwei Personen großen Anteil hatten, zum einen der Dirigent und Moderator David Witsch, der damit seine Feuertaufe in der Jabachhalle bravourös bestanden hatte, und der "Oberkellner" und Mitmoderator Simon Schilling, der in wechselnden Outfits die vorgetragenen Stücke teils erläuterte, teils mit gespielten Einlagen zum Vergnügen aller auflockerte.


24.01.2019

Jugend im LBO

Sonntag, den 10.02.2019:

Wir treffen uns
um 14:00 Uhr am Hollenberg.

Wir spielen Gesellschaftsspiele und wer möchte, kann klettern.

Samstag, den 09.03.2019:

Wir kegeln von 11:00 Uhr - 13:00 Uhr im Schwanenhof.

Samstag, den 13.04.2019:

Wir treffen uns
um 14:00 Uhr am Hollenberg zum Bogenschiessen.

Abwechslungsreich in das Kulturjahr 2019

Lohmarer Neujahrskonzert begeisterte mit vielseitigen lokalen Künstlern

„Super, mit welcher Vielfalt an hervorragenden Auftritten dieses Neujahrskonzert wieder gestaltet wurde!“, so eine Zuschauermeinung am 13. Januar 2019 in der Jabachhalle. Und tatsächlich gelang es bei der dritten Auflage, die vorigen noch einmal zu toppen. Zu den „traditionellen“ Akteuren wie den Blasorchestern aus Neuhonrath und Lohmar, den Einzelmusikern der städtischen Musikschule und der Ballettschule im Hofgarten kamen diesmal noch die Ballettschule Ena Stepanek und der ausgezeichnete Chor „La Voce“ aus Honrath.


Moderator und Organisator Markus Schwedes konnte so quasi aus dem Vollen schöpfen und präsentierte ein aufgelockertes Programm, denn jeweils zwischen den insgesamt neun Konzertstücken der Bläser zeigten sich die übrigen Gäste. Von der Musikschule spielte der international bekannte Pianist und Klavierlehrer Marius Cosmin Boeru zwei virtuose Kompositionen von Frederic Chopin, das Gitarrenduo Lilly Mann und Noah Adelmann präsentierte, wunderbar aufeinander abgestimmt, ebenfalls zwei klassische Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert.


Zwei Blöcke der Ballettschulen waren nicht nur ein Hörgenuss, sondern auch ein Augenschmaus. Unter den Augen der Zuschauer, davon auch viele Familienangehörige, zeigten die Mädchen und Jugendlichen der Ballettschule Stepanek im ersten Teil der Veranstaltung und der Ballettschule im Hofgarten im zweiten Teil der Veranstaltung mit berechtigtem Stolz ihr gelerntes Können.


Von den kleinen Balletteusen bis zu den erfahrenen Solo-Tänzerinnen, die teilweise bereits große Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben erringen konnten, zeigten die Tänzerinnen ihr gesamtes Repertoire, das von Walzer über den Spitzentanz bis hin zu Reigen und sizilianischer Tarantella und Pariser Can-Can reichte.


Eine weitere Abwechslung bot der Chor „La Voce“ mit seinem Repertoire: Vom „Kriminaltango“ bis zu „Moon River“ bot sich hier ein Hörgenuss, der sich durch die exakt gesungenen Anfänge, Passagen und Endungen auszeichnete und die nur wenige Chöre so ausführen können wie das Ensemble unter Marc Rosenthal.


Nachdem die Blasorchester aus Neuhonrath, die die erste Hälfte alleine bestritten hatten und die ganze Bandbreite der symphonischen Bläsermusik dargeboten hatten (von Händels „Feuerwerksmusik“ über einen modernen Konzertmarsch bis hin zu „Starlight Express“) , waren die Musiker des Lohmarer Blasorchesters in der zweiten Halbzeit mit auf die Bühne gekommen und es gab nach gemeinsamen Musikstücken dann am Ende das große Finale mit allen Beteiligten.


So drängten sich am Schluss fast 150 Personen auf Haupt- und Vorbühne und entführten die Zuschauer in den Wilden Westen. Die kolossale Filmmusik von „Hallelujah Trail“ (auf Deutsch trug der Film den Titel „40 Wagen westwärts“), Komponist Elmer Bernstein, vereinigte die beiden Blasorchester mit dem Chor zu einem großen Klangerlebnis. Die Ballettschüler und das Gitarrenduo vervollständigten das Abschlussbild.


Natürlich wurde die bemerkenswerte Veranstaltung, die vom Lohmarer Blasorchester in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lohmar durchgeführt wurde, von den vielen Zuschauern entsprechend honoriert: Am Ende brachten sie durch großen Applaus mit „Standing Ovations“ den Wunsch zum Ausdruck, in zwei Jahren erneut ein solches „Neues-Jahr-Begrüßungsfest“ in der Jabachhalle zu erleben.

Jahresabschlussfeier des LBO 2018

Relativ nahe an Weihnachten fand die Jahresabschlussfeier des LBO am 22.12.18 im kath. Pfarrheim statt. Erfreulich war, dass einerseits wieder zahlreiche Mitglieder mit Familienanhang anwesend waren, davon viele Kinder und Jugendliche, und andererseits, dass wieder eine Reihe von z.T. ungewöhnlichen Musikdarbietungen ein nettes Bühnenprogramm ermöglichten.


Nach der Begrüßung und einem kurzen Jahresabriss des Vorsitzenden wurden die ersten Beiträge vom Nachwuchs, bestehend aus Jonas und Jan Thaddey, Emma Krüger, Marie-Theres Mörsch und Emily Plaire (mit den „Guest Playern“ Johannes Friede und Philipp Schwedes) gespielt. Einen Nachschlag gab es dann von Jannik Rheinheimer auf dem Piano: Chapeau für den Jugendlichen, der erst seit dem Frühjahr richtigen Klavierunterricht erhält und trotzdem den Mut hat, bereits vor Publikum seine Lieder zu spielen. Dann folgte ein Beatlesstück mit Tenorhorn und Fagott (Markus Schwedes und Johannes Friede), bevor Petra Vierkotten auf dem Saxophon und Reinhold Schilling auf dem Akkordeon zwei Walzer und einen Foxtrott sehr professionell zum Besten gaben. Den ersten Teil des Programms beschlossen dann das Quartett Eva Hennecke (Flöte), Stefan Mattlener (Piano), Johannes Friede (Klarinette) und Philipp Schwedes (Waldhorn) mit dem Titel „Walking the dog“ von George Gershwin.


Zwischendurch wurden dann noch verschiedene Personen für 30, 20 und 10 Jahre Mitgliedschaft im Lohmarer Blasorchester geehrt.


Ein musikalisches Krippenspiel beendete dann die Auftritte auf der Bühne: Karin Schmidt hatte akribisch diese Vorstellung vorbereitet und sorgte mit ihrem Gesang für den Rahmen, wobei besondere Aufmerksamkeit die Besetzung von Maria und Josef erreichte: Karin Hennecke wiegte das Jesuskind (Puppe) mit großer Inbrunst in ihren Armen und Uwe Uhrmacher war der Prototyp des Zimmermanns Josef mit Lodenumhang und Alpenhütchen. Beide durften auch noch ihre Gesangskünste ausprobieren.


Dann ging es endlich ans verdiente Buffet. Gespendete Salate, Desserts und Kuchen der Besucher sowie Braten, Würstchen und Kaffee vom Verein sorgten dafür, dass keiner hungrig bleiben musste. Getränke wurden selbstverständlich während der ganzen Feier gereicht.

Lange erwartet kam dann die schon traditionelle Tombola zu ihrem Recht. Viele Preise waren aufgebaut, die schon zuvor zum Anschauen einluden und die in Gedanken ausgewählt wurden. So wurden wieder während des Essens die Lose an den Mann (oder Frau oder Kind) gebracht.

Sehr schön war die Idee, die doch recht trockene Angelegenheit des Gewinnnummerziehens mit Musik zu durchsetzen. So hatte Michael Tappert eine kleine Egerlandbesetzung zusammengestellt mit Steffie Böttner, Ute Warmuth, Reinhold Schilling und Udo Hawemann, die sich mit Simon Schilling am Lostopf (unterstützt von Jugendlichen als Glücksbringer) immer wieder abwechselten und die ganze Prozedur unterhaltsam gestalteten. Und noch ein Bonbon gab es quasi nebenbei: Uwe und seine Frau hatten ein kleines Selfie-Studio auf der Bühne aufgebaut. Jeder, der wollte, konnte ein Bild von sich schießen lassen, das sofort vor Ort ausgedruckt wurde. Lustige Accessoires standen zur Verfügung und viele machten den Spaß gerne mit.

Gespräche der Besucher schlossen sich an das offizielle Programm an, bevor es wieder nach Hause ging. Es war eine sehr kurzweilige und interessante Feier, und der Dank gebührt all denjenigen, die durch ihr Zutun und ihre Arbeit zum Gelingen derselben beigetragen haben.

20.10.2018

Jugend im LBO

Die Planungen für die nächsten Treffen sind noch nicht ganz abgeschlossen, aber vorab schon mal zum Vormerken:

Sonntag, den 28.10.2018:

Am letzten Tag der Herbstferien, treffen wir uns
um 14:00 Uhr am Hollenberg.

Es wird ein entspannter Bastelnachmittag.
Wir basteln mit Kastanien und es gibt Maronen zu essen.

Samstag, den 1.12.2018:

Wir fahren mit der Bahn (Siegburg ab 12:37) gemeinsam nach Köln.
Um 14:00 gibt es dort ein kleines Konzert von einigen Musikern des
WDR Funkhausorchesters mit dem Titel „Tanzsuite für Bläser-Quintett“.

Anschließend wollen wir entweder einen
Spaziergang über den Weihnachtsmarkt
unternehmen oder „endlich mal“ auf
den Dom steigen.

Donnerstag, den 3.1.2019:

Kurz vor Ende der Weihnachtsferien treffen
wir uns ab 14:00 Uhr je nach Wetterlage
entweder zu einem
Ausflug / Spaziergang mit Schnitzeljagd
oder zum gemeinsamen Schlittenfahren.

oder

Beinahe nicht nass geworden - Der LBO-Orchesterausflug 2018

Unter dem Hügel aufgehäufter rötlicher Steine brodelte es kurz, dann rülpste sich eine Art farbloser Qualle aus dem Steinhaufen heraus, es entwickelte sich ein überdimensionierter Rohrbruch und wuchs immer mehr nach oben, das stieg und stieg und musste sich dabei heftig gegen die wieder zurückfallenden Wassermassen behaupten. Es wurde feucht ringsum. Der Kaltwasser-Geysir von Andernach, ein durch Kohlenstoffdioxid-Anreicherung aus der Tiefe temporär ausbrechender Springbrunnen von der Sorte XXL, größtes Exemplar seiner Art auf diesem Globus, kletterte nach und nach in die unglaubliche Höhe von 60 Metern. Andernachs Bio-Sehenswürdigkeit war pünktlich da und präsentierte sich für etwas mehr als zehn Minuten und machte die zu nahe Stehenden feucht, bevor der unterirdische Druck nachließ und der Riesenspringbrunnen allmählich bis zum nächsten pünktlichen Ausbruch in seinen Steinhaufen zurücksank.


Zu den Zuschauern des Wasserschauspiels gehörte auch eine Gruppe von 30 Mitgliedern des Lohmarer Blasorchesters, dazu etwa 15 Angehörigen, die am 9. September von Lohmar aus (ohne vorheriges Frühstück) zum Orchester-Jahresausflug in die Stadt Andernach am Rhein gestartet waren. Sie waren zwischendurch im Alten Brauhaus zur Nette in Neuwied plangemäß zum Frühstück gelangt, das dann so gigantisch geraten war, dass in der ersten LBO-Probe am nachfolgenden Mittwoch noch fürsorglich eingepackte Reste zur Pause angeboten wurden. Das Alte Brauhaus war und bleibt in bester Erinnerung, man hatte dort schon 2016 vor dem Besuch der Marksburg gefrühstückt.

Das wärs eigentlich schon. Nein, nicht ganz. Am Nachmittag gaben die LBO-Mitglieder, auch die, die vom Geysir angefeuchtet und wieder trocken waren, in der Stadt ein kleines Platzkonzert, das eigentlich im Hof des Stadtmuseums (Offenes Denkmal) hätte stattfinden sollen. Weil dort aber dem Denkmal und der Offenheit zum Trotz niemand zum Zuhören stand oder saß, wurde das Konzert vor das Gebäude und vor immerhin ein Dutzend Zuhörer verlegt. Die spendeten freundlichen Beifall.

Entspannung war angesagt, nicht nur auf dem Schiff, das zuvor die Kaltwasser-Interessierten vom Geysir-Info-Zentrum in der Stadt (sehr informativ und sehenswert) auf das Geysir-Gelände etwas rheinaufwärts gegenüber und wieder zurück brachte (im Ticketpreis inbegriffen) und dabei Massen an Getränken umsetzte (nicht im Ticketpreis). Die LBO-Leute hatten schöne Gelegenheiten, sich an diesem Spätsommersonntag vor der kommenden Probensession mit dem neuen Dirigenten David M. Witsch etwas zu lockern. Der Neue lässt neben der Bewahrung des Bisherigen auch beherzte Ausgriffe auf künstlerisch und technisch anspruchsvollere Stücke oberhalb der Mittelstufe durchblicken. Das beweisen auch schon die ersten aufgelegten Notenblätter für das Frühjahrskonzert 2019. Und die Kommunikation zwischen Dirigent und Orchester flutscht, man muss nur das muntere e-Mail- und WhatsApp-Hin- und Her ansehen.

LBO-Mitglieder und –Angehörige hatten am 9. September nach dem improvisierten Promenadenkonzert noch etwas Zeit zum Flanieren und Gucken bis zum Abendessen in der Andernacher Schlossschänke. Andernach ist eine im Kern stark mittelalterlich geprägte Stadt, und sie hatte als wehrhafte Kommune am geografischen Schnittpunkt vielfältiger territorialer Interessen eine Menge Invasionen und Brandschatzungen abbekommen. Eigentlich ein Wunder, dass es diese Stadt noch gibt. Unser LBO-Vorsitzender Markus Schwedes hat das in der lesenswerten Broschüre ausführlich geschildert, die er (wie schon mehrmals) eigens für den Jahresausflug und zusätzlich zur Organisation herstellte. Er hat dafür Lob und Beifall verdient.

(Text: Waldemar Schmidt)