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Musikalische Vielfalt mit witzigen Showeinlagen

 Das Lohmarer Blasorchester gab mitreißendes Konzert in der ausverkauften Jabachhalle

Am Ende gab es tosenden Applaus im Publikum und ausgelassenes Gelächter bei den Musikern.  Die technisch anspruchsvolle Zugabe „Piratentanz“ musste der Dirigent denn auch unter erschwerten Bedingungen dirigieren: Die Musiker hatten ihm als Gag eine überdimensionale Plastikhand überreicht, die Michael Tappert beim Dirigieren tragen musste.

Überhaupt waren es – neben dem abwechslungsreichen und gut ausgewählten Stücken die gekonnt vorgetragen wurden – auch die kleinen Gags am Rande, die das Publikum erfreuten. „Die Musik war gut und die Show-einlagen waren gut.“ „Es war nicht so steif, sondern aufgelockert“, so die Publikumsreaktionen nach dem Konzert.

Hans-Günther Schröder, der Moderator der letzten Jahre, war plötzlich erkrankt und so führte der Vorsitzende Markus Schwedes durch den Abend - was von ihm einen Dreifach-Spagat abverlangte zwischen seiner Funktion als Vorsitzender, der die einleitenden und verabschiedenden Worte sprach, dem Moderator, der durch das Programm führte und zu den einzelnen Komponisten und Musikstücken informierte, und schließlich dem Musiker am Tenorhorn, der dann wieder konzentriert an seiner Stimme sitzen musste.

Nach alter Tradition  eröffnete das Aufbauorchester  das Frühjahrskonzert und spielte die Stücke: „First Class in Concert“, „Little Brown Jug“, sowie die Zugabe „I will follow him“. Die Kinder und Jugendlichen ernteten verdienten Beifall für ihr konzentriertes Spiel.

Das Programm des Hauptorchesters begann mit dem Florentiner Marsch von J. Fucik, führte über den Tanz Nr. 2 aus der Jazzsuite 2 von Schostakowitsch, über Ausschnitte aus dem Musical „Starlight Express“ von A.L. Webber, der böhmischen Polka „Prager Gassen“ von Jaroslav Zeman, zum Swing „String of Pearls“ von Gray/Lange und den „Trompetenhits“ arrangiert  von Rolf Schneebiegel. Hier begeisterten die Solotrompeter: Christoph Laugwitz, Andre Drinhausen, Hugo Tappert und Michael Tappert die Zuhörer.

Nach der Pause ging es dann weiter im Programm mit dem amerikanischen Marsch „Stars and Stripes forever“, bei dem Judith Leyens und Meike Tappert als Solistinnen an der Piccolo-Flöte brillierten, sodann folgten die „Erinnerungen an Satchmo“ mit bekannten Melodien von Louis Armstrong, danach  „Gruß an Wien“ ein bunter Reigen von Film- und Operettenmusik, dann wieder mit „Show-Effekten“ der gesamte Saxophon-Satz als „singende Saxophone“ im Marinelook mit ihrem „Captain Cook“ Michael Tappert, der eine Kapitänsmütze aufgesetzt hatte. Zusätzlich hatte sich das gesamte Percussion-Register bei diesem Stück mit Hawaii-Hemden und Sonnenbrille verkleidet. Als Novum war außerdem eine E-Gitarre, gespielt von Hans Hensel zu hören, der dafür am Bass von Jürgen Winter vertreten wurde.

 „Highland Cathedral“ von Korb/Roever ist ein Stück,  das für Dudelsackmusik komponiert wurde und hier mit einem Oboensolo von Conny Rühl eingeleitet wurde. Außerdem begleiteten zwei Solotrommler das ganze Stück mit dem eindringlichen Rhythmus. Hier überraschten die beiden Schlagzeuger Martin Hennecke und Thorsten Leyens sowohl das Publikum als auch die Musiker, als sie – zusammen mit dem Dirigenten -  im Kilt und mit roter Perücke auf der Bühne erschienen. Nachdem dieses sehr pompöse und eindrucksvolle Stück verklungen war, verliehen die rund 500 Zuhörer ihrer Begeisterung lauthals Ausdruck. Die geforderte Zugabe war dann das Stück „Piratentanz“ von Bruchmann (siehe oben).

Das Presseecho auf das Konzert war ebenfalls sehr positiv,  und so bleibt festzuhalten, dass es dem Dirigenten Michael Tappert wieder einmal gelungen ist, alle Musiker des Lohmarer Blasorchesters zu einer Gemeinschaftsleistung zu führen, die den Ausführenden und den Zuhörern gleichermaßen Freude und Spaß bereitete.

Gemeinschafts-Herbstkonzert wurde zum Publikumserfolg

 Nur zufriedene und erleichterte Gesichter waren nach dem Konzert am 21.Oktober 2006 bei den beteiligten Sängern und Musikern zu sehen:

Das Publikum hatte das Gemeinschaftsprojekt aus Chorgesang und Blasmusik angenommen und mit begeistertem Applaus honoriert.

Dies war natürlich am Anfang der Planung nicht vorherzusehen: hier gab es skeptische Bedenken – dort leichte „Berührungsängste“. Aber nachdem alle Beteiligten sich darüber einig waren, dass es für das Vereinsleben in Lohmar und hier insbesondere für die musiktreibenden Gemeinschaften nur ein Gewinn sein kann, wenn solche Gemeinschaftskonzerte von Zeit zu Zeit angeboten werden, konnten auch mit viel gutem Willen sämtliche logistischen und terminlichen Probleme im Vorfeld bewältigt werden.

Die gemeinsamen Proben verliefen sehr harmonisch (im wahrsten und im übertragenen Wortsinn), und nachdem sich Sänger und Musiker kurz beschnuppert hatten, der ein oder andere den ein oder anderen Bekannten begrüßte, wurde auch hier schon die anfängliche Skepsis überwunden.

So freuten sich zum Schluss alle Beteiligten auf den Samstagabend und fieberten dem gemeinsamen Auftritt entgegen.

Auch für die Musiker war es ein völlig neues „Wir-Gefühl“ und eine neue Herausforderung an Konzentration und Zusammenspiel.

Die Resonanz bei der „Nachlese“ des Konzerts im Foyer der Jabachhalle gab den Initiatoren des Gemeinschaftskonzertes Recht. Wir haben mit Sicherheit neues Publikum für unsere Musik interessiert, manche Meinung über „Blasmusik“  zurechtrücken können und nicht zuletzt einen wichtigen Schritt für hoffentlich weitere schöne Projekte innerhalb der Lohmarer Vereine getan. Das gemeinsame Singen des fröhlichen „Lohmar-Liedes“ zum Schluss des Konzertes lässt jedenfalls auf eine Fortsetzung hoffen.

06. Mai 2006 : Weltrekord gelungen! Auch WIR! waren dabei
Das Lohmarer Blasorchester 79 e.V. beim Aktionstag des BDMV

Die Einwohner von Lohmar, die am Samstagmorgen ihre Einkäufe rund um den Marktplatz erledigten, wurden am 6. Mai 2006 mit Lifemusik überrascht: Das Lohmarer Blasorchester 79 e.V. gab im Rahmen des Aktionstages WIR! 2006 ein Platzkonzert bei strahlendem Sonnenschein.

Damit fühlten sie sich den weiteren ca. 14.000 Musikern der Mitgliedsorchester verbunden, die zeitgleich in ganz Deutschland ebenfalls im Rahmen der Kampagne musizierten.

Die Zuhörerzahl hielt sich zwar in Grenzen, dafür war die Resonanz aber durchaus positiv. Und auch die örtliche Presse griff die Idee, mit dieser Kampagne auf die ehrenamtlichen Tätigkeiten in Musikvereinen zugunsten der Jugend aufmerksam zu machen, bereitwillig auf. (siehe Pressespiegel)

Und das Ziel: einen neuen Weltrekord aufzustellen, wurde nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) auch erreicht:

Genau 199 Orchester (Spielmannszüge, Blas- und Jugendorchester) spielten zeitgleich und haben so dazu beigetragen, dass der Weltrekordversuch geglückt ist!

 

Das Lohmarer Blasorchester beim Platzkonzert am Aktionstag "WIR! 2006" auf dem Lohmarer Frouardplatz.

Foto: Decker

Jahreshauptversammlung 2006

Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, den 3.Februar 2006 im Saal der Gaststätte "Altes Haus" in der Donrather Strasse in Lohmar-Donrath wurden Rechenschafts- und Kassenbericht sowie Prüfbericht des Vereinsjahres 2005 abgelegt und der Vorstand für das Vereinsjahr 2005 entlastet. Im Vorstand wurden die stellvertretende Vorsitzende Karin Hennecke und der Instrumentenwart Joseph Schmitz wiedergewählt. Als neue Mitglieder wurden Elisabeth Schwarz als Notenwart, Petra Vierkotten als Pressewart und Philipp Schwedes als stellvertretender Kassierer in den Vorstand gewählt.

Jahresabschlußfeier  2005

Zeitlich und auch räumlich an anderer Stelle fand die Jahresabschlussfeier des Vereins im Jahr 2005 statt: So trafen sich die Mitglieder und Familienangehörigen bereits am Vorabend des 2. Advents am Abend im Pfarrsaal der evangelischen Gemeinde an der Hauptstrasse, da es zum ersten Mal leider keinen Platz für uns diesmal im katholischen Pfarrheim gab.

 

Ehrung für langjährige Mitglieder:

Norbert Bois (20 Jahre), Dr. Hans Günther van Allen (20), Horst Jubelius (20), Helmut Groß (20), Markus Schwedes (10) (von rechts)

Dichter als sonst, aber auch geselliger, saß man beisammen, um wieder ein dicht gedrängtes Programm zum Jahresausklang zu erleben. Musikalische Punkte waren der Auftritt eines Flötentrios, ein gemischte Darstellung durch Familie Laugwitz mit Klarinetten und Trompeten, einige Musicalmelodien durch Klarinette mit Begleitung, ein Duo aus Flöte und Klarinette durch die Schwestern Tappert sowie zum Abschluß weihnachtliche Lieder vom Saxophonregister. Dazwischen wurden langjährige Mitglieder geehrt und ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr des LBO gegeben.

  Melodien vorgetragen durch die Saxophonspieler (v. l.) Georg Stang, Reinhold Schilling, Petra Vierkotten, Heinz Imbusch

Begleitend zum anschließenden gewohnt rechhaltigen Buffet fand die seit einigen Jahren veranstaltete Tombola mit vielen gestifteten Preisen statt, die wiederum vor allem bei den Kindern und Jugendlichen für viel Aufsehen und Begeisterung sorgte. Gegen Mitternacht fand die Veranstaltung dann ein gemütlichen Ende. Dank der Spendenfreudigkeit für die Getränkeunkosten und regen Nachfrage nach Tombolalosen wurde zum ersten Mal kein negatives Einnahmeergebnis erzielt: Ein kleines Trostpflaster für die arg gebeutelte Kasse des Vereins.

Vorweihnachtliche Betätigungen des Blasorchesters

Im Vorfeld des Weihnachtsfestes 2005 waren die Aktiven des Vereins in vielfältiger Weise tätig:

So wurde gespielt auf Weihnachtsmärkten in Breidt, Siegburg und zweimal in Lohmar, mitgestaltet wurden die Adventssingen in Birk und Lohmar sowie durch eine Flötengruppe die zentrale Seniorenfeier Lohmars in der Hauptschulaula.

Nachlese zur Konzertfahrt der Aktiven in den Westerwald

Am 11. September 2005 fand der diesjährige Aktivenausflug des Lohmarer Blasorchesters statt, und wie in den letzten Jahren gute Gepflogenheit wurde dieser gesellige Teil mit einem musikalischen Auftritt kombiniert.

So ging es bei leider recht regnerischem Wetter per Reisebus zunächst morgens Richtung Osten nach Hachenburg, dem schönen Städtchen mit gut erhaltenem mittelalterlichen Ortskern und altem Schloß, wo wahlweise eine Einführung in die Geschichte, Geografie und Kultur des Lebenskreises Westerwald, hier besonders des Oberwesterwaldes, durch den Besuch des Landschaftsmuseums angeboten wurde. Viele Mitfahrer nahmen diese Gelegenheit wahr, die anderen (vorzugsweise diejenigen, die mit der frühen Stunde noch nicht gut zurechtkamen) bummelten durchs Zentrum und stärkten sich mit einem Frühstück.

Gegen Mittag ging es dann weiter nach Bad Marienberg. In der Badestadt, dem Heimat unseres Vorsitzenden, erwarteten die Mitglieder neben einer schönen Landschaft und viel Wäldern (das meiste blieb jedoch durch den Regen und den Nebel weitgehend verborgen) ein interessanter Wildpark und ein lehrreicher, wenn auch durch seine teilweise steilen Wege anstrengender, Rundgang durch den Basaltpark. Da das Wetter jedoch nicht auf alle einladend wirkte, wurde auch das nahegelegene Café in Beschlag genommen und es ergaben sich viele interessante und gesellige Unterhaltungen, zu denen es bei den normalen Proben nur zu selten Gelegenheit gibt.

Der Wettergott meinte es aber nicht nur schlecht mit uns: Zum anberaumten Kurkonzert nachmittags in der Konzertmuschel im Kurpark hörte der Dauerregen auf, es klarte sogar etwas auf, so dass die Befürchtung, der Auftritt, das Kernstück des Ausfluges, könnte abgesagt werden, sich als unberechtigt erwies. Bei einer gegen Ende dann doch recht stattlichen Anzahl von Zuhörern spielte unser Orchester eine Stunde lang ausgewählte Stücke, die immer wieder den Applaus der Zuschauer fanden. An dieser Stelle sei nochmals Dank gesagt an die Tourist-Information von Bad Marienberg, die unserem Verein dieses Kurkonzert ermöglicht hatte.

Als Tagesabschluß erwartete alle eine gemeinsames Abendessen im Restaurant neben dem Kurpark, bevor der Omnibus die Teilnehmer wieder sicher nach Lohmar zurückbrachte.

Fazit der Mitgliederhauptversammlung am 11.02.2005

Am Freitag, den 11.02.2005, wurde in der Gaststätte 'Bergschänke' die satzungsgemäße ordentliche Jahreshauptversammlung 2005 abgehalten.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes über das vergangene Jubiläumsjahr, bestehend aus dem Bericht über die Aktivitäten des Hauptorchesters, die Jugendabteilung, die allgemeinen Vereinsangelegenheiten und die Finanzen,  wurde der Prüfbericht der Kassen- und Inventarprüfer vorgetragen. Er ergab keine Beanstandungen, so dass die Versammlung einstimmig dem Vorstand die Entlastung für das Vereinsjahr 2004 erteilte. Als neuer Zeugwart wurde sodann Zita Groß gewählt.

Für viel Gesprächstoff sorgte der Punkt 'Ausschau auf das kommende Vereinsjahr': So wurde heftig diskutiert über die verschiedensten Auftritte wie Herbst- und Adventskonzerte sowie über die weitere Ausstaffierung aus Anlass der Karnevalsbeteiligungen. Die Beteiligten kamen überein, im Kreise der Aktiven weiter nach Lösungen und Vorschlägen zu suchen, um eine allgemeinen Konsens für diesen Punkt bei allen Beteiligten zu erhalten. Erfreulich, dass viele gute und neue Ideen auf den Tisch gebracht wurden.

Der Abend klang nach intensiven Beratungen gemütlich im kleinen Kreis aus.

Jahresabschlußfeier 2004

Traditionell fand am Vorabend des 3. Advents die Jahresabschlußfeier des Lohmarer Blasorchesters statt. Erfreulich viele Mitglieder, Erwachsene und Jugendliche, samt Familienangehörigen waren der Einladung unseres Vereins gefolgt und so konnte der Vorsitzende Markus Schwedes im katholischen Pfarrheim vor vollbesetzten Stühlen durch ein kleines Programm mit viel Musik führen.

So gab es nach der Begrüßung einige Vorträge von Nachwuchsmusikern und Kleingruppen, teils in ungewöhnlicher Instrumenten-Kombination, einen kurzen Jahresrückblick mit Danksagung an alle fleißigen Helfer in 2004, die Ehrungen für 20-jährige Mitgliedschaft von Anne Hübner und Josef Schmitz sowie für 10-jährige Mitgliedschaft für Hans-Friedrich Hensel. Zum Abschluß sangen die Anwesenden vier weihnachtliche Lieder, begleitet auf dem Akkordeon von Reinhold Schilling.

Anschließend kam der gemütliche Teil des Abends: Zum Essen stand das selbstbestückte bekannte Buffet zur Verfügung, die Getränke stellte wie gewohnt der Verein. Dazu wurde die Tombola mit vielen gespendeten Preisen ausgespielt, die gerade unter den Jüngeren wieder viel Begeisterung fand.

Bei lockeren und informativen Gesprächen klang der Abend dann noch gesellig aus.

Festliches Konzert am 2. Advent in der kath. Kirche Lohmar

Zum feierlichen Abschluß der großen Auftritte im Rahmen des Jubiläumsjahres 2004 veranstaltete das Lohmarer Blasorchester am Sonntag, den 5. Dezember 2004, zum ersten Mal in seiner Geschichte ein eigenständiges Adventskonzert.

Im feierlichen Rahmen wurden (vor-) weihnachtliche Weisen und Kompositionen in dem bestens geeigneten ehrwürdigen sakralen Ambiente der katholischen Kirche zu Lohmar vorgetragen. So boten die Musiker Bearbeitungen von Melodien der verschiedensten Epochen, vom ausgehenden Mittelalter (Dona nobis pacem) über Barockmusik ('Tochter Zion')  bis zu modernen Weihnachtsweisen ('Winterwonderland' und 'Rudolf the red-nosed reindeer'). Fehlen durften auch nicht eine eigenständige Blasmusikkomposition ('Salzburger Serenade') und eine Zusammenstellung von bekannten Advents- und Weihnachtsliedern, bei denen die Zuhörer kräftig mitsangen.

Das Konzert fand den großen Beifall des Publikums und über eine Neuauflage in den nächsten Jahren wird in der Vereinführung stark nachgedacht.