Abwechslungsreich in das Kulturjahr 2019

Lohmarer Neujahrskonzert begeisterte mit vielseitigen lokalen Künstlern

„Super, mit welcher Vielfalt an hervorragenden Auftritten dieses Neujahrskonzert wieder gestaltet wurde!“, so eine Zuschauermeinung am 13. Januar 2019 in der Jabachhalle. Und tatsächlich gelang es bei der dritten Auflage, die vorigen noch einmal zu toppen. Zu den „traditionellen“ Akteuren wie den Blasorchestern aus Neuhonrath und Lohmar, den Einzelmusikern der städtischen Musikschule und der Ballettschule im Hofgarten kamen diesmal noch die Ballettschule Ena Stepanek und der ausgezeichnete Chor „La Voce“ aus Honrath.


Moderator und Organisator Markus Schwedes konnte so quasi aus dem Vollen schöpfen und präsentierte ein aufgelockertes Programm, denn jeweils zwischen den insgesamt neun Konzertstücken der Bläser zeigten sich die übrigen Gäste. Von der Musikschule spielte der international bekannte Pianist und Klavierlehrer Marius Cosmin Boeru zwei virtuose Kompositionen von Frederic Chopin, das Gitarrenduo Lilly Mann und Noah Adelmann präsentierte, wunderbar aufeinander abgestimmt, ebenfalls zwei klassische Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert.


Zwei Blöcke der Ballettschulen waren nicht nur ein Hörgenuss, sondern auch ein Augenschmaus. Unter den Augen der Zuschauer, davon auch viele Familienangehörige, zeigten die Mädchen und Jugendlichen der Ballettschule Stepanek im ersten Teil der Veranstaltung und der Ballettschule im Hofgarten im zweiten Teil der Veranstaltung mit berechtigtem Stolz ihr gelerntes Können.


Von den kleinen Balletteusen bis zu den erfahrenen Solo-Tänzerinnen, die teilweise bereits große Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben erringen konnten, zeigten die Tänzerinnen ihr gesamtes Repertoire, das von Walzer über den Spitzentanz bis hin zu Reigen und sizilianischer Tarantella und Pariser Can-Can reichte.


Eine weitere Abwechslung bot der Chor „La Voce“ mit seinem Repertoire: Vom „Kriminaltango“ bis zu „Moon River“ bot sich hier ein Hörgenuss, der sich durch die exakt gesungenen Anfänge, Passagen und Endungen auszeichnete und die nur wenige Chöre so ausführen können wie das Ensemble unter Marc Rosenthal.


Nachdem die Blasorchester aus Neuhonrath, die die erste Hälfte alleine bestritten hatten und die ganze Bandbreite der symphonischen Bläsermusik dargeboten hatten (von Händels „Feuerwerksmusik“ über einen modernen Konzertmarsch bis hin zu „Starlight Express“) , waren die Musiker des Lohmarer Blasorchesters in der zweiten Halbzeit mit auf die Bühne gekommen und es gab nach gemeinsamen Musikstücken dann am Ende das große Finale mit allen Beteiligten.


So drängten sich am Schluss fast 150 Personen auf Haupt- und Vorbühne und entführten die Zuschauer in den Wilden Westen. Die kolossale Filmmusik von „Hallelujah Trail“ (auf Deutsch trug der Film den Titel „40 Wagen westwärts“), Komponist Elmer Bernstein, vereinigte die beiden Blasorchester mit dem Chor zu einem großen Klangerlebnis. Die Ballettschüler und das Gitarrenduo vervollständigten das Abschlussbild.


Natürlich wurde die bemerkenswerte Veranstaltung, die vom Lohmarer Blasorchester in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lohmar durchgeführt wurde, von den vielen Zuschauern entsprechend honoriert: Am Ende brachten sie durch großen Applaus mit „Standing Ovations“ den Wunsch zum Ausdruck, in zwei Jahren erneut ein solches „Neues-Jahr-Begrüßungsfest“ in der Jabachhalle zu erleben.

Jahresabschlussfeier des LBO 2018

Relativ nahe an Weihnachten fand die Jahresabschlussfeier des LBO am 22.12.18 im kath. Pfarrheim statt. Erfreulich war, dass einerseits wieder zahlreiche Mitglieder mit Familienanhang anwesend waren, davon viele Kinder und Jugendliche, und andererseits, dass wieder eine Reihe von z.T. ungewöhnlichen Musikdarbietungen ein nettes Bühnenprogramm ermöglichten.


Nach der Begrüßung und einem kurzen Jahresabriss des Vorsitzenden wurden die ersten Beiträge vom Nachwuchs, bestehend aus Jonas und Jan Thaddey, Emma Krüger, Marie-Theres Mörsch und Emily Plaire (mit den „Guest Playern“ Johannes Friede und Philipp Schwedes) gespielt. Einen Nachschlag gab es dann von Jannik Rheinheimer auf dem Piano: Chapeau für den Jugendlichen, der erst seit dem Frühjahr richtigen Klavierunterricht erhält und trotzdem den Mut hat, bereits vor Publikum seine Lieder zu spielen. Dann folgte ein Beatlesstück mit Tenorhorn und Fagott (Markus Schwedes und Johannes Friede), bevor Petra Vierkotten auf dem Saxophon und Reinhold Schilling auf dem Akkordeon zwei Walzer und einen Foxtrott sehr professionell zum Besten gaben. Den ersten Teil des Programms beschlossen dann das Quartett Eva Hennecke (Flöte), Stefan Mattlener (Piano), Johannes Friede (Klarinette) und Philipp Schwedes (Waldhorn) mit dem Titel „Walking the dog“ von George Gershwin.


Zwischendurch wurden dann noch verschiedene Personen für 30, 20 und 10 Jahre Mitgliedschaft im Lohmarer Blasorchester geehrt.


Ein musikalisches Krippenspiel beendete dann die Auftritte auf der Bühne: Karin Schmidt hatte akribisch diese Vorstellung vorbereitet und sorgte mit ihrem Gesang für den Rahmen, wobei besondere Aufmerksamkeit die Besetzung von Maria und Josef erreichte: Karin Hennecke wiegte das Jesuskind (Puppe) mit großer Inbrunst in ihren Armen und Uwe Uhrmacher war der Prototyp des Zimmermanns Josef mit Lodenumhang und Alpenhütchen. Beide durften auch noch ihre Gesangskünste ausprobieren.


Dann ging es endlich ans verdiente Buffet. Gespendete Salate, Desserts und Kuchen der Besucher sowie Braten, Würstchen und Kaffee vom Verein sorgten dafür, dass keiner hungrig bleiben musste. Getränke wurden selbstverständlich während der ganzen Feier gereicht.

Lange erwartet kam dann die schon traditionelle Tombola zu ihrem Recht. Viele Preise waren aufgebaut, die schon zuvor zum Anschauen einluden und die in Gedanken ausgewählt wurden. So wurden wieder während des Essens die Lose an den Mann (oder Frau oder Kind) gebracht.

Sehr schön war die Idee, die doch recht trockene Angelegenheit des Gewinnnummerziehens mit Musik zu durchsetzen. So hatte Michael Tappert eine kleine Egerlandbesetzung zusammengestellt mit Steffie Böttner, Ute Warmuth, Reinhold Schilling und Udo Hawemann, die sich mit Simon Schilling am Lostopf (unterstützt von Jugendlichen als Glücksbringer) immer wieder abwechselten und die ganze Prozedur unterhaltsam gestalteten. Und noch ein Bonbon gab es quasi nebenbei: Uwe und seine Frau hatten ein kleines Selfie-Studio auf der Bühne aufgebaut. Jeder, der wollte, konnte ein Bild von sich schießen lassen, das sofort vor Ort ausgedruckt wurde. Lustige Accessoires standen zur Verfügung und viele machten den Spaß gerne mit.

Gespräche der Besucher schlossen sich an das offizielle Programm an, bevor es wieder nach Hause ging. Es war eine sehr kurzweilige und interessante Feier, und der Dank gebührt all denjenigen, die durch ihr Zutun und ihre Arbeit zum Gelingen derselben beigetragen haben.

Jugend im LBO

Die Planungen für die nächsten Treffen sind noch nicht ganz abgeschlossen, aber vorab schon mal zum Vormerken:

Sonntag, den 28.10.2018:

Am letzten Tag der Herbstferien, treffen wir uns
um 14:00 Uhr am Hollenberg.

Es wird ein entspannter Bastelnachmittag.
Wir basteln mit Kastanien und es gibt Maronen zu essen.

Samstag, den 1.12.2018:

Wir fahren mit der Bahn (Siegburg ab 12:37) gemeinsam nach Köln.
Um 14:00 gibt es dort ein kleines Konzert von einigen Musikern des
WDR Funkhausorchesters mit dem Titel „Tanzsuite für Bläser-Quintett“.

Anschließend wollen wir entweder einen
Spaziergang über den Weihnachtsmarkt
unternehmen oder „endlich mal“ auf
den Dom steigen.

Donnerstag, den 3.1.2019:

Kurz vor Ende der Weihnachtsferien treffen
wir uns ab 14:00 Uhr je nach Wetterlage
entweder zu einem
Ausflug / Spaziergang mit Schnitzeljagd
oder zum gemeinsamen Schlittenfahren.

oder

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