Instrumenten-Workshop des LBO – Der Spaß beginnt!

Am Samstag Vormittag fand der erste von 4 Terminen statt, an dem alle interessierten Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben ein Instrument des Lohmarer Blasorchester 79 e.V. (LBO) ausgiebig auszuprobieren.
Zum ersten Termin waren Trompete, Saxophon, Waldhorn, Querflöte, Posaune und einige Rhythmusinstrumente im Angebot.
Natürlich können auch weitere, wie z.B. Querflöte, Klarinette,Tenorhorn oder Posaune zum Einsatz kommen.
Gute Laune und ein freundliches Miteinander, vermischt mit, lauten und leisen, ersten Tönen der Teilnmehmer auf unseren Instrumenten erfüllten dabei die Räume des Lohmarer Jugendzentrums, die wir dazu freundlicherweise nutzen dürfen.

Noch drei mal, am 27.4., 4.5. und 11.5. um 10:30 Uhr gibt es dieses Angebot.

Was braucht man um daran teil zu nehmen?

1. Neugier am Musizieren auf einem Blasinstrument oder dem Schlagzeug
2. Eine Anmeldung per Email an: JFriede@Lbo79.de

Dabei bitte Namen, Alter und das Wunschinstrument angeben.

Wer dabei den Wunsch verspürt das Spielen auf einem bestimmten Instrument zu erlernen, kann mit uns gerne weitere Details dazu besprechen. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Es kann gerne an mehreren oder auch nur einem Termin teilgenommen werden.

Im Lohmarer Blasorchester sind Nachwuchsmusiker stets herzlich willkommen!

Für Kinder und Jugendliche, die mit dem Musizieren noch am Anfang stehen, aber bereits einige Töne auf ihrem Instrument nach Noten spielen können, startet ab dem 27.4. ein neues wöchentliches Angebot, jeweils Samstags von 14:00 bis 15:00Uhr.

In einem eigenen LBO Jugend-Ensemble wollen wir möglichst früh die Möglichkeit geben, Erfahrungen im gemeinsamen Musizieren zu sammeln. Erfahrenere Jugendliche aus unseren Orchestern können dabei ihre eigenes Können an diese weitergeben und sie unterstützen. Wir freuen uns dazu auch über Teilnahme von jungen Nachwuchsmusikern, die bisher noch nicht Mitglied im LBO sind, aber bereits in der Musikschule oder von privaten Instrumentallehrern ausgebildet werden.

Sehr gerne tauschen wir uns dazu auch mit diesen Ausbildern aus, ganz im Sinne einer sinnvollen Förderung und gegenseitigen Unterstützung.

Interessierte Jugendliche, Erziehungsberechtigte und auch Instrumental-LehrerInnen erreichen uns dazu über: JFriede@Lbo79.de.

Feuertaufe für den neuen Dirigenten

Jubiläums-Frühjahrskonzert 2019 mit David Witsch

Ein paar zwitschernde Flötentöne, dann ging es mit Pauken und Trompeten in die Vollen. Das Jubiläums-Frühjahrskonzert aus Anlass des 40-jährigen Bestehens unterschied sich bereits am Anfang gewaltig von seinen Vorjahresausgaben: Jetzt begann nicht das Aufbauorchester, sondern das Hauptorchester des LBO zelebrierte direkt zu Anfang mit einem satten Sound die schönsten Disney-Melodien.

Ebenfalls ungewohnt: Durch den Tod unseres langjährigen Moderators Hansgünther Schröder übernahm unser neuer Dirgent David M. Witsch neben der musikalischen Leitung auch die Moderation des Abends.



Angelegt war das gesamte Programm als ein kulinarisches Menü unter dem Thema "Musikalische Köstlichkeiten und kulinarische Musikalitäten" und so hatte jeder gespielte Titel ein Bezug zu Essen und Trinken. Die Titelliste ging weiter mit dem Konzertmarsch "Everest", geschrieben vom Holländer Jacob de Haan unter ddem Eindruck eines Essens im noblen Restaurant gleichen Namens, das in Chicago in einem Wolkenkratzer im 44. Stockwerk untergebracht ist und das neben seiner exquisiten französischen Küche einen grandiosen Überblick über die amerikanische Metropole und den Michigansee bietet. Und noch etwas trug das Neobelrestaurant zum Konzert bei: Das Bild eines Appetithappens, angerichtet auf einem Designteller, stammte von der Facebookseite des Restaurants und zierte mit deren Genehmigung unser Konzertplakat, die Eintrittskarten und das Programmfaltblatt.

Weiter ging es mit einem Aperitif, dem Cocktail Foxtrot von Günter Noris, und einer böhmischen Polka ("Kannst du Knödel kochen?"), in der unser Dirigent David Witsch und die Posaunistin Ute Warmuth eine Gasangskostprobe zur Freude des Publikums ablieferten.


Einen Ausflug in die italienische Weinlandschaft gab es mit der symphonischen Komposition "Terre del Vino" von Lorenzo Pusceddu, der musikalisch einen Eindruck darüber vermittelte, wie die Abläufe im Weinberg und eines Weinstädtchen im Piemont sind.


Damit war dann auch das Aufbauorchester des Vereins an der Reihe: Diese aus allen Altersklassen zusammengesetzte Gruppe servierte dann die Flieschgänge mit dem Stück "Fast Food" von Peter Kleine Schaars, das sich aus den Teilen "Pizza", "Kebab", "Cheeseburger" und "Hot Dog" zusammensetzte. Den Abschluss vor der wohlverdienten Pause bildete dann die Titelmelodie aus dem Fersnehklassiker "Löwenzahn".


Nach der Verdauungspause ging es mit dem Hauptorchester weiter, und zwar weckte das etwas krude Stück "Rock Lobster" das Publikum. Der hämmernde Rhythmus ließ keinen wieder einschlafen, und so kam der angekündigte (musikalische) Verdauungsschnaps "Lord Tullamore" gerade recht. Zu Ehren des kleinen Örtchen in Irland, wo der weltberühmte Irish Whiskey namens "Tullamore Dew" herstammt, hat der Niederländer Carl Wittrock eine fulminante Hommage an die irische Musik geschaffen, wobei sich der überwiegende Teil an Tanzrhythmen orientiert.


Und schon wurde das nächste Gericht aufgetischt, diesmal der berühmte provenzalische Gemüseeintopf "Ratatouille". Dieser gab einem Animationsfilm aus den USA seinen Namen, der ocsarprämiert wurde. Die Geschichte der kleinen Ratte, die sich zum Umsetzen ihrer Kochideen eines untalentierten Kochlehrlings bedient und so viele Abenteuer bis zur endlichen Anerkennung besteht, wurde genial musikalisch begleitet durch die Musik von Michael Giaachino. Ein Medley daraus gab das LBO zu Gehör.



Dann wartete das Dessert auf alle, und mit den Titeln wie "Aber bitte mit Sahne" und "Griechischer Wein" erreichet es auch die Ohren der Zuhörer. Eingebttet in andere Welterfolge von Udo Jürgens wurde es spielfreudig präsentiert. Und dann wartete noch der Betthupferl in Form eines Lollipops: Der Evergreen der Chordettes aus den 50er Jahren mit dem typischen "Plopp" ermunterte das Publikum, nochmal kräftig mitzumachen.

Doch die Zuhörer wollten mehr, so dass noch eine flüssige Zugabe gereicht wurde: "Ja, ja, der Chiantiwein, der lädt uns alle ein!", und das tat er mit dem berühmten Chianti-Lied von Gerhard Winkler, bei dem alle in den Refrain einstimmen konnten.


Ein schöner Abend im Jubiläumsjahr ging dann zu Ende, an dem maßgeblich zwei Personen großen Anteil hatten, zum einen der Dirigent und Moderator David Witsch, der damit seine Feuertaufe in der Jabachhalle bravourös bestanden hatte, und der "Oberkellner" und Mitmoderator Simon Schilling, der in wechselnden Outfits die vorgetragenen Stücke teils erläuterte, teils mit gespielten Einlagen zum Vergnügen aller auflockerte.


Abwechslungsreich in das Kulturjahr 2019

Lohmarer Neujahrskonzert begeisterte mit vielseitigen lokalen Künstlern

„Super, mit welcher Vielfalt an hervorragenden Auftritten dieses Neujahrskonzert wieder gestaltet wurde!“, so eine Zuschauermeinung am 13. Januar 2019 in der Jabachhalle. Und tatsächlich gelang es bei der dritten Auflage, die vorigen noch einmal zu toppen. Zu den „traditionellen“ Akteuren wie den Blasorchestern aus Neuhonrath und Lohmar, den Einzelmusikern der städtischen Musikschule und der Ballettschule im Hofgarten kamen diesmal noch die Ballettschule Ena Stepanek und der ausgezeichnete Chor „La Voce“ aus Honrath.


Moderator und Organisator Markus Schwedes konnte so quasi aus dem Vollen schöpfen und präsentierte ein aufgelockertes Programm, denn jeweils zwischen den insgesamt neun Konzertstücken der Bläser zeigten sich die übrigen Gäste. Von der Musikschule spielte der international bekannte Pianist und Klavierlehrer Marius Cosmin Boeru zwei virtuose Kompositionen von Frederic Chopin, das Gitarrenduo Lilly Mann und Noah Adelmann präsentierte, wunderbar aufeinander abgestimmt, ebenfalls zwei klassische Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert.


Zwei Blöcke der Ballettschulen waren nicht nur ein Hörgenuss, sondern auch ein Augenschmaus. Unter den Augen der Zuschauer, davon auch viele Familienangehörige, zeigten die Mädchen und Jugendlichen der Ballettschule Stepanek im ersten Teil der Veranstaltung und der Ballettschule im Hofgarten im zweiten Teil der Veranstaltung mit berechtigtem Stolz ihr gelerntes Können.


Von den kleinen Balletteusen bis zu den erfahrenen Solo-Tänzerinnen, die teilweise bereits große Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben erringen konnten, zeigten die Tänzerinnen ihr gesamtes Repertoire, das von Walzer über den Spitzentanz bis hin zu Reigen und sizilianischer Tarantella und Pariser Can-Can reichte.


Eine weitere Abwechslung bot der Chor „La Voce“ mit seinem Repertoire: Vom „Kriminaltango“ bis zu „Moon River“ bot sich hier ein Hörgenuss, der sich durch die exakt gesungenen Anfänge, Passagen und Endungen auszeichnete und die nur wenige Chöre so ausführen können wie das Ensemble unter Marc Rosenthal.


Nachdem die Blasorchester aus Neuhonrath, die die erste Hälfte alleine bestritten hatten und die ganze Bandbreite der symphonischen Bläsermusik dargeboten hatten (von Händels „Feuerwerksmusik“ über einen modernen Konzertmarsch bis hin zu „Starlight Express“) , waren die Musiker des Lohmarer Blasorchesters in der zweiten Halbzeit mit auf die Bühne gekommen und es gab nach gemeinsamen Musikstücken dann am Ende das große Finale mit allen Beteiligten.


So drängten sich am Schluss fast 150 Personen auf Haupt- und Vorbühne und entführten die Zuschauer in den Wilden Westen. Die kolossale Filmmusik von „Hallelujah Trail“ (auf Deutsch trug der Film den Titel „40 Wagen westwärts“), Komponist Elmer Bernstein, vereinigte die beiden Blasorchester mit dem Chor zu einem großen Klangerlebnis. Die Ballettschüler und das Gitarrenduo vervollständigten das Abschlussbild.


Natürlich wurde die bemerkenswerte Veranstaltung, die vom Lohmarer Blasorchester in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lohmar durchgeführt wurde, von den vielen Zuschauern entsprechend honoriert: Am Ende brachten sie durch großen Applaus mit „Standing Ovations“ den Wunsch zum Ausdruck, in zwei Jahren erneut ein solches „Neues-Jahr-Begrüßungsfest“ in der Jabachhalle zu erleben.

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