Neues

27.01.2017

Gelungenes Heimspiel in der Lohmarer Jabachhalle

34. Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters

Die Zeit zur Vorbereitung war denkbar knapp. Nach einem hervorragenden Neujahrskonzert Mitte Januar blieben dem musikalischen Leiter Michael Tappert und seinen Musikerinnen und Musikern nur noch wenige Proben zur Vorbereitung des traditionellen Frühjahrskonzerts am 25. März. Entsprechend gut besucht waren die wöchentlichen Proben. Hinzu kam ein Probenwochenende im nahegelegenen Siegburg - Garant für den Feinschliff.

Eröffnet wurde der Konzertabend durch das Aufbauorchester, verstärkt durch Mitwirkende des Hauptorchesters. Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Markus Schwedes, übernahm Hansgünther Schröder die sowohl fachkundige als auch humorvolle Moderation des Abends.

Den Einstieg in die erste Konzerthälfte machte das etwa 60-köpfige Hauptorchester mit dem Titel „Abschied der Slavin“ (Wasili Agapkin, Arr. Gerhard Baumann), einem bekannten russischen Marsch. Weiter im Programm folgten u. a. der Titel „Valhalla“ (James L. Hosay), eine klangvolle Ouvertüre für Blasorchester, geschrieben im Stile von Wagners Opern-Ouvertüren sowie der berühmte Musical-Titel „West Side Story“, von Leonard Bernstein (Arr. Naohiro Iwai).

Die zweite Konzerthälfte wurde durch den Konzertmarsch „Opening“ von Ernst Hoffmann schwungvoll wiedereröffnet. Mit dem Stück „Gershwin in Concert“ (George Gershwin, Arr. Dick Ravenal) wurden fünf der bekanntesten Titel vereint und den zahlreichen und fachkundigen Zuhörern gekonnt dargeboten.

Anschließend konnte der Solist des Abends Udo Hawemann mit Handwerkerausrüstung und Schleifpapier bei dem Titel „Sandpaper Ballet“ von Leroy Anderson (Arr. Dider Ortolan) glänzen. Das Publikum zeigte sich mit seinem Applaus sehr begeistert, so dass mit der Zugabe „Fliegermarsch“ der Konzertabend vollendet werden konnte.

Ein sehr gelungenes Heimspiel für das LBO, das den Beteiligten, Musikern und Zuschauern, große Lust auf die nächsten großen Auftritte machte: Im November ein besinnliches Konzert in der evangelischen Kirche und im nächsten März das 35. Große Frühjahrskonzert.

Zweites Lohmarer Neujahrskonzert war ein voller Erfolg



Die zweite Auflage des Lohmarer Neujahrskonzertes am 15. Januar 2017 in der Jabachhalle fand bei den zahlreichen Zuschauern ein sehr positives Echo. So beiligten sich wieder das vereinigte Blasorchester aus Lohmar und Neuhonrath, die Ballettschule Im Hofgarten und die städtische Musikschule (mit zwei Gitarrenvorträgen) sowie zum ersten Mal der Jugendchor des Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchores an der Veranstaltung.


Unter dem Dirigat von Michael Tappert (in der ersten Hälfte) und Thomas Zerbes (in der zweiten Hälfte) boten die fast 100 Musiker auf der Bühne ein Beispiel für gute und abwechslungsreiche Bläsermusik. Zur Auflockerung zwischen den Orchesterstücken kamen dann zum Einsatz ein Gitarrenquartett, ein Gitarrensolo von Nils Heinen, die verschiedenen Tänze der Ballettschule unter der Leitung von Doris Schuster-Weber und der Jugendchor unter der Leitung von Barbara Wingenfeld.



Die Halle dankte mit reichem Applaus und war begeistert. Als abschließender Höhepunkt gab es dann ein Finale, das alle Beteiligten dann nochmal auf der Bühne sah: Das bekannte Lied "Happy" wurde mit Orchesterbegleitung rhythmisch-animierend dargebracht. Die Zuschauer gingen toll mit und forderten das Stück ein zweites Mal als Zugabe. Dies wurde gerne erfüllt.



In der Pause und nach der Veranstaltung, die vom Lohmarer Blasorchester in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lohmar durchgeführt wurde, ließen dann die Beteiligten und viele Zuschauer bei einem Getränk oder einer Speise im Foyer den Abend ausklingen.



Weitere Impressionen des Neujahrskonzertes auf der Homepage der Stadt Lohmar: https://www.lohmar.de/erlebnisfaktoren-natur-und-sport-freizeit-und-tourismus/neujahrskonzert/impressionen-2017/


04.10.2016

Im Land der Reitgemsen und der grünen Loreley

Tages-Orchesterausflug des LBO

Der Ortsname „Katzenelnbogen“ auf Hinweisschildern der linksrheinischen Autobahn lässt grübeln: Wie kann man nur in einem solchen Ort leben. Den 46 Teilnehmern des LBO-Jahresausfluges am 25. September 2016 fiel dieser seltsame Name als Teil von realer Geschichte vor die Füße, sozusagen in rostiges Eisen genietet, auf der Marksburg bei Braubach, oberes Mittelrheintal. Bei der Burgführung erfuhr man, dass das Geschlecht derer von K. zeitweise Besitzer dieser Wohn- und Wehranlage war, die nie erobert und zerstört wurde, nur ererbt oder erheiratet.

Drei Stationen des sonntäglichen Ausfluges hatte der Orchester-Vorsitzende Markus Schwedes in seiner sorgfältig vorbereiteten Reisebroschüre vorgesehen: Das „Brauhaus zu Nette“ in Neuwied, die Marksburg, und dann die Loreley mit dem Städtchen St. Goarshausen, mit einstündigem Platzkonzert direkt am Rhein. In Neuwieder Brauhaus gab es das gemeinsame Frühstück der Aktiven und der mitreisenden Angehörigen, „traditionell“, weil schon bei drei LBO-Tagesausflügen so gehandhabt.


Ein Teil des LBO vor dem zentralen Bahnhof von Neuwied. Im Rücken des Betrachters und deshalb nicht sichtbar das Brauhaus zu Nette

Später, auf der Marksburg nach einer je nach Temperament angsteinflößenden Auffahrt schließlich ein unverbauter Fernblick auf das Rheintal bei Sonne und beginnender Laubverfärbung. Dann die Erkenntnis, dass die Pferde der seinerzeit zu Besuch kommenden Ritter eigentlich mutierte Gemsen gewesen sein mussten beim Überqueren der grässlichen Felsentreppe im Burginneren. Oder war dieser unbegehbare Innenweg ein Teil kluger Nahverteidigung? Schwere, schwierige Fragen, und kein Geharnischter gibt mehr darauf eine brauchbare Antwort. Stattdessen für jede der beiden geführten Gruppen für die LBO-Leute kompetente Erläuterungen mit Sehens- und Hörenswertem über den Burgenbau, auch über das Leben in einer Burg, und über den Glücksfall, dass am Rhein tatsächlich noch eine nicht durch Schwarzpulver oder Schlägerei ruinierte Burg herumsteht. Es war friedlich auch an diesem Morgen, auch weil die Tiere der LBO-Hundestaffel willig über die unmöglich steilen Treppen und durch die teilweise sehr engen Türen wedelten.

Die zweite Gruppe  des LBO  wartet auf Einlass in die Marksburg. Man beachte an der Schildmauer die Schatten der Burgwache….

Bei der Gelegenheit: Die zentimetergenauen Manöver, die Heinz Tetscheid mit seinem Setra-Bus bergauf- und abwärts absolvierte, waren bemerkenswert: Lob, Lob, Lob !!

Die Loreley später, ach …ja.. Auch hier wieder Auf- und Abfahrt, nur wesentlich busfreundlicher. Oben ein schneller Blick in das ansprechend und informativ gestaltete Besucherzentrum, was ein schwerer Fehler war, weil die Gastronomie zwangsläufig in Zeitlupe tätig war, weil viel zu wenige Bedienungen für viel zu viele Besucher an diesem Spätsommertag. Bis zum Abstieg nach St. Goarshausen bzw. die Herunterfahrt blieben nach den langen Warteschlangen noch so knapp 30 Minuten. Also schnell ein Weitblick auf den Rhein. Die Neuzeit hat in die kriminelle Rheinknie-Engstelle eine passable Fahrrinne gesprengt, als Einbahnwasserstraße mit Verkehrsampeln für Berg- und Talfahrer, und sie umhüllte das bronzene Loreley-Denkmal teilweise mit bronzenem Haupthaar. Somit ist nun in allen Belangen dafür gesorgt, dass kein Schiffsunfall mehr passieren muss.

Und siehe da, es passierte auch in den erwähnten 30 Minuten nichts (also nichts Besonderes): Eine XXL-Schubeinheit, sagen wir geschätzte 90 bis 100 Meter Länge, fuhr bergwärts. Das Motorfrachtschiff propellerte am Loreley-Knie sein Heck so energisch nach Backbord, dass sich das überlange Schwimmgebilde fast wie in einem Karussell um die Kupplung zwischen Motorschiff und Leichter in die neue Richtung drehen musste. Sagenhaft, im wortwörtlichen Sinn, neuere Binnenschifffahrtstechnik halt. Keinen sah man heraufschauen (auf die Loreley), viele schauten hinunter.

Unser kleines Platzkonzert auf dem erst vor einem Jahr neu gestalteten Loreley-Platz in St. Goarshausen: Ein steinernes beschirmtes Podium, der Ortsbürgermeister persönlich, ehemaliger Blasmusiker, besorgte die Bestuhlung. Kleiner Querschnitt durch das neue Programm, Michael Tappert scheint solche Gelegenheiten für zwanglose Probeläufe zu nutzen. Dazu nette Ansprachen, freundlicher Beifall (auch aus dem direkt angrenzenden Café, aber die Bedienung dort sei, wie man hörte, inakzeptabel gewesen). Das Städtchen versucht den schönen Platz an der Schiffs-Anlegestelle „St. Goarshausen“ mit musikalischen und anderen Events aufzuwerten. Wir haben mit einer Stunde Musik dabei mitgewirkt.

Es gab Wein-Geschenke für die Kapelle, und vom Tourismusbüro für jeden Einzelnen ein zertifiziertes (!) Stück Loreley-Schiefer plus einem Button. Von dorther wissen wir, dass die aktuelle Rhein-in-Flammen-Loreley grün (gekleidet) ist und Theresa heißt.

Das Beifahrerfenster des Hundestaffel-Transporters von Malaika ließ sich plötzlich nicht mehr nach oben bewegen. Vater Markus behalf sich mit Folie, aber die fiel auch schnell ab, und so musste er das abgestellte Fahrzeug immer im Blick behalten. Inzwischen tut die Mechanik es wieder. Glückwunsch.

Das markanteste Gesicht des Ausfluges: Clemens

Der erste Teil der Rückfahrt geschah bei weiterhin strahlender Abendsonne und längere Zeit unablässig wiehernden Omnibus-Rückbänken. Das Bus-Vorderteil fühlte sich humormäßig schwer vernachlässigt! Das muss nächstes Mal anders werden!

Der Abend im Brauhaus zu Nette in Neuwied verlief, wie sollte es anders sein, schön, angenehm, fröhlich. Danach im Bus hüllten uns der frühe Nachteinbruch und das Verdauungskoma in einen angenehmen Halbschlaf.

Nachtrag: Irgendwann in der Woche nach dem LBO-Ausflug hieß es im Radio, die Loreley (also: Felsen + Plateau) solle neu hergerichtet und dessen direkte Umgebung zum Erlebniszentrum gemacht werden. Da hoffen wir aber, dass die Gastronomie oben und die unten am Loreleyplatz auch etwas „Update“ abbekommen… Und dass der Unglücksfelsen nicht komplett für zertifizierte Kleintrümmer verwendet wird.

(Nachbetrachtung und Fotos von Waldemar Schmid)

Schlag- und Perkussionsinstrumente für das Lohmarer Blasorchester

Anlässlich des Platzkonzertes zum Lohmarer Stadtfest überreichte die Vorsitzende der Bürgerstiftung Lohmar, Renate Krämer, dem Lohmarer Blasorchester 79 e. V. einen Scheck in Höhe von 400 Euro.

Markus Schwedes, Vorsitzender des Lohmarer Blasorchesters e. V., hatte einen entsprechenden Förderantrag an die Bürgerstiftung Lohmar gestellt und um Unterstützung gebeten. Der musikalische Leiter, Michael Tappert, bedankte sich bei der Bürgerstiftung Lohmar und erklärte, dass von dem Geld neue Schlag- und Perkussionsinstrumente angeschafft werden sollen, da die neuen Kompositionen eine Aufstockung an neueren Rhythmusinstrumenten erfordern.

„Da wir in der Vergangenheit schon viele schöne Konzerte erleben durften bzw. vom Blasorchester auch immer wieder bei unseren Projekten wie dem Wunschbaum unterstützt wurden“, so Renate Krämer, „war es für uns selbstverständlich, diesen Antrag zu genehmigen.“
(Pressemitteilung der BürgerStiftungLohmar am 27.06.2016)



v. l. n. r.: Michael Tappert, musikalischer Leiter des Lohmarer Blasorchesters; Renate Krämer, Vorsitzende der BürgerStiftungLohmar; Markus Schwedes, Vorsitzender des Lohmarer Blasorchesters

Orchester-Coaching durch Musiker des WDR-Funkhausorchesters

Einige Musiker des LBO treffen sich mehrere Male im Jahr zu Abo-Konzerten des WDR-Funkhausorchesters. Bei der Aktion "Abonnenten werben Abonnenten" gewann - stellvertretend für alle - Conny Rühl ein Probenerlebnis der besonderen Art für unser Hauptorchester. Der normale Probenalltag wurde mit diesem ungewohnten Highlight aufgelockert.

Vier ständige Mitglieder des WDR-Ensembles kamen am Mittwoch, den 18. Mai 2016, nach Lohmar, um ihr reichhaltiges Profi-Wissen an uns Amateurmusiker weiterzugeben, zumindest teilweise. Dieser Abend wurde in den Räumen der Waldschule Lohmar durchgeführt, die uns dankenswerterweise die Räume zur Verfügung gestellt hatte.

Registergetrennt bezogen die Aktiven des LBO die verschiedenen Klassenräume und für fast jedes Register war auch ein Coach vorhanden:

 

So saßen die Mitglieder der Holzblasabteilung (Flöten, Oboe, Klarinetten und Saxophone) gemeinsam bei ihrem Coach Georg Mertens (stellvertr. Solo-Flötist des WDR-Funkhaus-Orchesters).

Die Waldhornspieler hatten ihren Experten für sich, Alfons Gaisbauer (Hornist im Funkhaus-Orchester).

Das tiefe Blech (Posaunen, Tenorhörner, Tuben) wurde weitergebildet von Steven Singer (Solo-Posaunist im Funkhaus-Orchester).


Für die Trompeten war Georg Stucke (Trompeter im Funkhaus-Orchester) zuständig.

 

Obwohl selbstverständlich jeder Profi sein eigenes Konzept der Weiterbildung hatte und auch die Literatur in den einzelnen Gruppen unterschiedlich war, gab es doch viele Gemeinsamkeiten. So wurden grundlegende Tipps zur Verbesserung der Technik, des Übens, der Atemführung, der Tonerzeugung und vieles mehr gelehrt. Alles vor dem Hintergrund der Steigerung der Spielqualität, des Zusammenspiels und nicht zuletzt der Motivation des einzelnen Musikers.

Es war interessant und äußerst lehrreich, zur Abwechslung Profi-Musiker zur Anleitung bei der Probe zu haben und von deren langjährigen Erfahrungen zu profitieren, zumal die Coaches des Funkhaus-Orchesters sehr freundlich und kollegial daher kamen und uns als (fast) gleichwertige Musikkollegen behandelten. Dafür und für den gesamten lehrreichen Abend bedankt sich das Lohmarer Blasorchester ganz herzlich; eine Wiederholung ist von unserer Seite her nicht ausgeschlossen.

Bedanken müssen wir uns auch bei Robert Brenner, der parallel zum sonstigen Coaching Mitglieder unserer Percussion-Abteilung tiefer in die Geheimnisse der verschiedenen Schlagwerke eingeführte, dies geschah dann im gewohnten Probenort, der Hauptschulaula.

Dank auch an Michael Tappert, der als musikalischer Leiter unseres Orchesters selbstlos die Koordination zwischen den einzelnen Unterrichtsgruppen wahr nahm, und natürlich an Conny Rühl, die alles initiiert und zum größten Teil auch die Organisation wahrgenommen hatte.

30.11.-0001

D-Lehrgänge erfolgreich abgeschlossen

In den letzten Wochen haben einige Mitglieder des LBO in den D-Lehrgängen gelernt und gezittert, von Dreiklängen geträumt. Nun sind die Prüfungen vorbei. Fazit: Es hat sich gelohnt. Zusätzlich haben drei von uns am Lehrgang teilgenommen, ohne geprüft zu werden: Ady Pohl, Hans-Josef Rosenbaum und Simon Schilling. Das ist möglich und jedem selbst überlassen.

Vielleicht ein paar Zahlen und etwas Hintergrundwissen: Unser Kreisverband Bonn Rhein-Sieg führt E- und D-Lehrgänge selbst durch, und zwar in Zusammenarbeit der beiden Fachbereiche Blasmusik und Spielmannswesen. Der E-Lehrgang ist als Einstieg in die Musik gedacht, also die ersten Schritte für Anfänger. Bei den D-Lehrgängen gibt es die Unterscheidung zwischen D1, D2 und D3, was bei einer erfolgreichen Prüfung dem Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold entspricht.

Insgesamt haben an den Lehrgängen (D + E) 42 Musiker und Musikerinnen teilgenommen, verteilt auf 26 aus dem Spielmannswesen und 16 aus der Blasmusik. 36 Teilnehmer stellten sich der Prüfung. Von den 42 angemeldeten Musikern kamen 20 aus Mitgliedsvereinen unseres Kreisverbandes, 22 aus umliegenden Kreisverbänden, Vereinen, die keinem Verband angehören oder sogar Musikern, die keinem Verein angeschlossen sind. Hieran sieht man die Beliebtheit der Lehrgänge und welches Privileg es ist, dass die Lehrgänge vor unserer Haustür stattfinden.


Der Lohn für das Alles ist auf dem Foto ersichtlich: Eine Urkunde und eine Nadel der entsprechenden Leistungsstufe haben aus unserem Verein Johannes Friede (silber, Klarinette, 2. v.l.), Sabine Bekele (silber, Querflöte, 5. v. l.), Conny Rühl (silber, Oboe, 6. v. l.) und Bruni Albrecht (silber, Querflöte, 8. v. l.) erworben. (Udo Hawemann (Bronze, Schlagwerk) fehlt leider auf dem Foto.)

Aufbauorchester des LBO spielte bei Musikschule Klangzone

Seit Längerem mal wieder ein eigenständiger Auftritt unseres Aufbauorchesters:
Jan Ziebell, Leiter der Musikschule "Klangzone" in Lohmar, gab unserem Aufbauorchester die Gelegenheit, sich im Rahmen des Schülervorspielens zu präsentieren. Samstag Nachmittag, 23.04.2016, 17:30 Uhr, startete das Schülervorspielen der Musikschule im kath. Pfarrheim, und direkt nach der Pause war dann auch unser Nachwuchsensemble an der Reihe.

Wir durften etwas Werbung für unseren Verein und vor allem für den Nachwuchs machen und vier Stücke aus dem aktuellen Repertoire zum Besten geben. Es gab lebhaften Applaus und damit Motivation und Ansporn für die Musiker, die sich notgedrungen in der letzten Zeit in der Öffentlichkeit etwas rar gemacht hatten. So hoffen wir, dass Auftritte für unser Aufbauorchester wieder etwas häufiger auf der Terminliste stehen können.

Der Musikschule "Klangzone" danken wir für die hervorragende Gelegenheit und die gute Zusammenarbeit bei der Instrumentenausbildung, unserer Jugendwartin Conny Rühl für die Vermittlung dieses Auftrittes.

Unser Aufbauorchester mit Dirigent Michael Tappert beim Vorspielabend der Musikschule "Klangzone"

Ein Hauch von „Klassik“ und „Lateinamerika“ in der Lohmarer Jabachhalle

- Ein Rückblick auf das 33. Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters -

Das große Frühjahrkonzert des LBOs ließ kaum Wünsche offen. Die etwa 400 ZuhörerInnen hörten ein abwechslungsreiches Konzertprogramm von Klassik über Samba und Polka bis hin zur modernen Popmusik. Das Aufbau- sowie das etwa 60-köpfige Hauptorchester standen an diesem Abend unter der bewährten musikalischen Leitung unseres Dirigenten Michael Tappert.

Die Konzerteröffnung erfolgte traditionell durch das Aufbauorchester des LBOs. Die „Kleinen“ und „Großen“ unserer „Nachwuchs-Band“ überzeugten mit ihren Stücken „Sun Calypso“, „Wipe out“ und „Rock my soul“ von Anfang an, sodass mit „We Will Rock You“ noch eine vom Publikum verlangte Zugabe gespielt wurde. Daraufhin zeigte das große Blasorchester dem Publikum sein breit gefächertes und vielseitiges Können. Unter kurzweiliger und informativer aber auch humorvoller Moderation durch Hansgünther Schröder erklangen u. a. folgende Titel: „Salemonia“, „Tschaikowsky Symphonic Portrait“, „Game of Thrones“, „Michael Bublé in Concert“ und „Brasil Time“. Bei dem Titel „Piccolo-Kapriolen“, zeigte unsere Solistin Meike Tappert ihr herausragendes Können an der kleinen Flöte. Das gesamte Flöten-Register brachte bei dem Titel „Latin Flutes“, lateinamerikanisches Flair perfekt gespielt in den Saal. Als Zugabe erklang ein fetziges Solo für Saxophone und Band mit dem Titel „Let Me Phone You“, indem sogar das Telefon für unseren Schlagzeuger Maximilan Brenner klingelte.

Außerordentlich erfreulich zu sehen war, dass etwa 50 Flüchtlinge aus Lohmar-Ort und Umgebung unserer Einladung an diesem Abend in die Jabachhalle gefolgt sind. Die dadurch entstandene Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsnetzwerk Lohmar soll auch in Zukunft weiter aufrecht erhalten bleiben.

Mitglieder-Jahreshauptversammlung 2016

Zur Mitglieder-Jahreshauptversammlung des LBO am 11. Februar 2016 fanden sich 30 Mitglieder in der Gaststätte “Jägerhof” ein, um ihr Abstimmungs– und Diskussionsrecht im wichtigsten Vereinsgremium wahrzunehmen.

Auf der Tagesordnung standen zunächst der Rechenschaftsbericht des Vorstandes und der Kassenbericht des Geschäftsjahres 2015, zudem gaben die Kassenprüfer ihre Prüfergebnisse bekannt. Alles erfolgte zur Zufriedenheit der Anwesenden, und so wurde dem Vereinsvorstand die formelle Entlastung per Abstimmung erteilt.

Anschließend erfolgten die Vorstandsneuwahlen: Vorsitzender Markus Schwedes, Kassenwart Reinhold Schilling, Schriftführerin Stefanie Bordach und Jugendwartin Conny Rühl wurden in ihren Ämtern bestätigt. Lediglich auf dem Posten des Zeugwartes gab es eine Veränderung: Hier legte Jörg Optatzi aus Zeitgründen sein Amt nieder, die Versammlung dankte ihm für die geleistete Arbeit und Udo Hawemann wurde als neuer Zeugwart gewählt.

Nach der Wahl der neuen Kassenprüfer folgte noch ein kleiner Ausblick auf die bevorstehenden Projekte durch den Vorsitzenden und den musikalischen Leiter.

Für zahlreiche Wortbeiträge sorgten zwei Anträge zum Ende der Versammlung, als über einen Fragebogen zum Frühjahrskonzert und die Einrichtung einer Projektgruppe “Zukünftige Ausrichtung des Orchesters” zur Unterstützung des Vorstandes kontrovers diskukiert wurde. Beide Anträge wurden schließlich angenommen.

Der Vorstand des Lohmarer Blasorchesters seit Februar 2016:
v.l.n.r.: Cornelia Rühl (Jugendwartin), Alfred Lang (Notenwart), Markus Schwedes (Vorsitzender), Karin Hennecke (stellvertr. Vorsitzende), Stefanie Bordach (Schriftführerin), Philipp Schwedes (stellvertr. Kassenwart), Udo Hawemann (Zeugwart), Reinhold Schilling (Kassenwart), André Hawemann (Pressewart)

Do spuit d'Musi - Herbstkonzert mal anders

Ein musikalischer bayerischer Abend mit dem Lohmarer Blasorchester und der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Dass es beim LBO alle zwei Jahre ein Herbstkonzert gibt, ist klar. Doch in diesem Jahr war alles etwas anders – bayerisch eben! Wie kam es dazu?

Bereits im vergangenen Jahr hatte der LBO-Vorstand beschlossen, die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn zum Gemeinschafts-Herbstkonzert nach Lohmar einzuladen. Über ein LBO-Mitglied, dass im Großraum München lebt, arbeitet und dort musiziert, konnte der Kontakt schnell hergestellt werden. Die Zusage kam prompt. Die Planung und Organisation des musikalischen bayerischen Abends mit dem Titel: „Do spuit d´Musi“, konnte beginnen.

Am Freitag, 23. Oktober war es dann endlich so weit. Während fleißige Helferinnen und Helfer des LBOs die Jabachhalle für das Konzert am nächsten Tag herrichteten, trafen am Nachmittag unsere Gäste aus Höhenkirchen am Donrather Dreieck ein. Sie hatten sich bereits früh am Morgen getroffen, um die weite Fahrt mit dem Bus ins Rheinland anzutreten. Nach einer kurzen Begrüßung in der Halle und ein paar organisatorischen Worten konnte sich die Blaskapelle zunächst am reichhaltigen Brötchen-Buffet stärken. Dazu gesellte sich auch das ein oder andere gut gekühlte Kölsch. Nach dieser Stärkung konnte der Probenbetrieb beginnen. Unsere Gäste nahmen Platz auf der großen Bühne der Jabachhalle und starteten ihre Generalprobe. Schön zu sehen war, dass auch viele Jugendliche in den Reihen der Gäste-Blaskapelle vertreten waren. Nach gut zweistündiger Probe konnte das LBO ebenfalls seine Generalprobe abhalten. Der inzwischen angebrochene Abend fand einen schönen gemeinsamen Ausklang im Lohmarer Brauhäuschen.

Am nächsten Morgen stand noch etwas Kultur in Form einer Stadtbesichtigung auf dem Plan. Die rund 40 MusikerInnen der Blaskapelle und zwei fachkundige „Kölner“ aus dem LBO machten sich auf dem Weg in die benachbarte Millionenmetropole Köln. Dort konnten Vater Rhein, der Dom, die Hohenzollernbrücke und viele weitere Dinge bestaunt werden. Nach der Rückkehr am Nachmittag ging die Zeit bis zum Einlass zum Konzert sehr schnell vorbei. Der Konzertbeginn war um 18:00 Uhr. Die Jabachhalle, die diesmal mit bestuhlten Tischreihen ausgestattet war, war zwar nicht bis auf den letzten Platz gefüllt, aber dennoch gut besucht. Neben landestypischen „Schmankerln“, stand auch Original Oktoberfestbier auf der Verzehrkarte.

Das LBO unter der bewährten musikalischen Leitung von Michael Tappert eröffnete das Konzert und gestaltete die erste Konzerthälfte abwechslungsreich modern, konzertant und volkstümlich. Während des ersten Titels „Pfeif drauf“ (bekannt aus der TV-Serie „Die Rosenheim-Cops“) konnte unser Vorsitzender Markus Schwedes die Begrüßung und Anmoderation vornehmen. Als weitere Stücke erklangen u. a. der Konzertwalzer „Münchner Kindl“ und der „Tölzer Schützenmarsch“.


Das Lohmarer Blasorchester im ersten Teil des Konzertabends

In der Umbaupause sorgten die „Original Lohmarer“, eine Oberkrainer-Formation aus den Reihen des Lohmarer Blasorchesters, für kontinuierliche musikalische Untermalung. Anschließend übernahm der musikalische Leiter Konrad Sepp mit seiner Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn den zweiten Teil des Konzerts. Die Blaskapelle überzeugte unser Publikum ebenfalls mit einem sehr vielfältigen Repertoire und überraschte u. a. sogar mit einer Gesangseinlage bei dem bekannten Titel „Dem Land Tirol die Treue“. Auch den fetzigen Jazz-Titel „In the Mood“ von Glenn Miller boten unsere Gäste aus Oberbayern perfekt gespielt dar. Die gute Stimmung im Publikum zeigte sich durch viel und nicht nachlassenden Applaus. Die Blaskapelle spielte mehrere Zugaben und ließ dieses Konzert zu einem unvergesslichen Abend werden.


Die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn im zweiten Teil des Konzertabends

Für einen Gegenbesuch wurde seitens der Blaskapelle bereits während des Konzerts eine Einladung zum alljährlich stattfindenden Sonnwendfest in Höhenkirchen ausgesprochen.

Am nächsten Morgen gingen die Abbau- und Aufräumarbeiten durch viele fleißige Hände zügig voran. Die Blaskapelle verabschiedete sich von uns und besuchte anschließend noch den Drachenfels bei Bonn, bevor es wieder zurück in die Heimat ging.

Wir danken der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn unter der Leitung von Konrad Sepp ganz herzlich für Ihren Besuch bei uns in Lohmar. Darüber hinaus danken wir Michael Tappert (musikalische Leitung) und Markus Schwedes (Vorsitzender) sowie besonders den diesmal äußerst zahlreichen Helferinnen und Helfern des Abends.