Presse

Blasmusik mit "Prosit" und Gemütlichkeit

"Do spuilt d'Musi" hieß es bei einem bayerischen Abend des Lohmarer Blasorchesters in der Jabachhalle. Die Gäste konnten - an Tischen sitzend - Weißwürste, Lebertkäse und bayerisches Kraut mit Oktoberfest-Bier genießen und dabei zünftige Weisen des von Michael Tappert geleiteten Blasorchesters genießen. In der Pause boten die Lohmarer mit einer Oberkrainer-Besetzung einige Titel mit dem aus Slowenien stammenden Sound.



Das Klarinettenregister der Gäste aus Oberbayern (Foto: Morich)

Wie beim Münchner Oktoberfest ging es dann mit der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn zu, die aus dem Großraum München stammt  und schon mehrfach auf der "Wiesn" aufgetreten ist. Die 40 gut aufgelegten Bläser begeisterten die Zuhörer mit traditionellen Titeln wie dem Marsch "Hoch Heisdecksburg", aber auch mit Medleys aus der Operette "Im weißen Rössl" und mit Glenn Miller-Melodien.

Immer wieder hoben die Musiker ihre Gläser und brachten "ein Prosit der Gemütlichkeit" aus. Da trank jede/r gerne mit ...
(Jürgen Morich im Lohmarer Stadtanzeiger, November 2015)

Lohmarer Blasorchester:
Schwungvolle Arrangements in der Jabachhalle

Erstellt 23.03.2015


Der erst neun Jahre alte Maximilian Brenner wurde mit seinem Spiel auf dem Xylophon zum Star des Abends. Foto: Staudt

Lohmar. Das Lohmarer Blasorchester begeisterte sein Publikum beim Konzert in der Jabachhalle. Das große Solo aber führte beim Frühlingskonzert ein Schlaginstrument: Der erst neun Jahre alte Maximilian Brenner wurde zum Star des Abends.

Trompeten, Posaunen, Flöten, die Oboe oder Klarinetten und Saxophone – im Lohmarer Blasorchester versammeln sich so ziemlich alle Instrumente, die mit dem Luftstrom arbeiten. Das große Solo aber führte beim Frühlingskonzert ein Schlaginstrument: Der erst neun Jahre alte Maximilian Brenner wurde zum Star des Abends, als er – mit einem Fußschemel auf die richtige Höhe gebracht – auf seinem Xylophon musikalisch die Pferde in die Jabachhalle hineingaloppieren ließ. „Souvenir de Cirque Renz“ heißt das Stück des damit auch berühmt gewordenen Komponisten Gustav Peter, das „in einer Zeit entstanden ist, als es noch kein Fernsehen gab“, wie Moderator Hansgünther Schröder in der Ankündigung erklärt hatte. Der Musiker hatte also die Atmosphäre des Zirkus im Allgemeinen und insbesondere die temperamentvolle Pferdenummer in Noten gespiegelt. Begeisterter Applaus für eines der jüngsten Mitglieder des „LBO“, wie seine Mitglieder und Fans das Orchester kurz nennen.

Zuvor schon hatten Nachwuchsbläser des Orchesters in einem eigenen Programmteil gezeigt was sie können: Mit schwungvollen Arrangements und einer erstaunlichen Bläserversion des aktuellen Hits von Pharell Williams „Happy“, auch hier tat sich ein junges Mitglied, der 16-jährige Posaunist Jonas Stang, mit einem Solo hervor. Freilich ist dieses „Aufbauorchester“ ein wenig kleiner als das Mutterschiff; umso beeindruckender fuhr der Auftritt des großen „LBO“ gleich in den Bauch. Die „Donkey-Serenade“ erinnerte Moderator Schröder, der kurzweilig in die Stücke einführte, an einen lustigen Ritt auf den Drachenfels. Und nicht minder beschwingt spielten die Bläser das berühmte Stück des Broadway-Komponisten Rudolf Friml. Um sich gleich darauf in ernstere Gefilde zu geben. Dem zeitgenössischen Komponisten Jakob de Haan liegen gerade Blasorchester sehr am Herzen. Eigens für Bläsersatz geschrieben sind zahlreiche Werke, darunter auch das einfühlsame „Concerto d’Amore“, das Barock, Pop und Swing vereint.

Dass Bläser eigentlich ziemlich autark sind, wenn sie denn so gut vom Schlagwerk begleitet werden wie in Lohmar, und dass sie quasi alles spielen können, zeigten die rund 60 Musiker mit einem Parforce-Ritt durch „My Fair Lady“ von „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“ bis „Nur ein Zimmerchen irgendwo“. „Höllisch schwer“, wusste Moderator Hansgünther Schroeder, ist dieses Medley, „aber es lohnt sich.“ Und das, so ließ sich aus dem Zuspruch schließen, fanden die gut 500 Zuschauer auch.
(Dörte Staudt am 23.03.2015 in der Rhein-Sieg-Rundschau )

Neubau des Evangelischen Altenheims in Lohmar eröffnet

Deutlich größer als der schon im Jahre 2009 eröffnete erste Bauabschnitt des Seniorenheims an der Hermann-Löns-Straße ist der östlich angrenzende Erweiterungsbau. Klar erkennbar ist, daß das gesamte Ensemble gemeinsam geplant und lediglich in zwei zeitlichen Abschnitten realisiert wurde. Alles zusammen füllt nun das komplette Areal des früheren Parks zwischen der Bachstraße im Westen und der Humperdinckstraße im Osten aus. Der bisherige eingeschossige Teil wird von dem dreigeschossigen Neubau überrragt, der durch die Hanglage zur angrenzenden Wohnbebauung hin nur zweigeschossig aus dem Boden ragt. Durch die verschiedenen Gebäudehöhen, die im rechten Winkel zueinander angeordneten Schmetterlingsdächer sowie zahlreiche (Dach-)Terrassen entsteht ein optisch aufgelockerter Eindruck.

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Zur offiziellen Eröffnung des schon komplett belegten zweiten Bauabschnitts am vergangenen Samstag (11.04.) fand eine ökumenische Andacht statt, gefolgt von Grußworten, Liedvorträgen der Bewohner/innen, Auftritten des Mitsingchors 'Die UHUs' in den Wohnbereichen sowie einem Platzkonzert des 'Blasorchester Lohmar'. Betreiber des Lohmarer Seniorenheims ist das in Vereinsform organisierte Evangelische Altenheim Wahlscheid. Für beide Bauabschnitte zusammen hat die dortige Evangelische Kirchengemeinde rund 10 Millionen Euro in die Einrichtung investiert. 


(Christof Schmoll auf www.lohmar.info, 14.04.2015)



Im neuen Foyer des Erweiterungsbaus hat sogar ein Blasorchester Platz (Foto: Schmoll)