Presse

Getanzte Gratulation

25. Stadtjubiläum und Kulturtage

Lohmar (pk). Mit einem Festakt im Pädagogischen Zentrum der Realschule beging die Stadt Lohmar am vergangenen Samstag den 25. Jahrestag ihrer Stadtwerdung im Jahre 1991.

Bürgermeister Horst Krybus und der ehemalige Verwaltungschef Horst Schöpe zeichneten in ihren Reden die Entwicklung Lohmars auf und ließen die vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren. Im Anschluss fand in der Jabachhalle das große Jubiläumskonzert statt, das gleichzeitig Auftaktveranstaltung der Kulturtage 2016 war. Krybus eröffnete den Abend, den Lohmarer Musikvereine, Gruppen und Solisten gestalteten und wies nicht ohne Stolz darauf hin, dass man das Programm ausschließlich mit eigenen Kräften gestalten könne. Die Männerchöre "Eintracht" Honrath und der "Liederkranz" Birk boten klassisches Liedgut bis zu kölschen Tönen, der Chor "Da Capo" begeisterte mit seinem Repertoire von Popmusik und der Verbindung von Gospel und Klassik. Außerdem trugen das Lohmarer Blasorchester, Jupp Mester mit Band "Black & White Music" sowie die Gesangssolistinnen Barbara Wingenfeld und Regina Mester zu einem unvergesslichen Abend bei. Ebenso Schülerinnen der Ballettschule Ena Stepanek, die zu Musik aus der Oper Hänsel und Gretel tanzten.
(Paul Kieras im Extrablatt am 20.04.2016)


Den Auftakt zu einem musikalischen Marathon, der aber wie im Flug verging und mit
seinem hohen Niveau begeisterte, machte das Lohmarer Blasorchester. (Foto Kieras)

400 Zuhörer lauschtem dem Blasorchester

Rund 400 Zuhörer erlebten beim "Großen Frühjahrskonzert" in der Jabachhalle ein Lohmarer Blasorchester (LBO), das in bester Spiellaune ein umfangreiches Programm darbot. Zehn verschiedene Stücke hatte man einstudiert, die verschiedenste Musikrichtungen widerspiegelten: von der flotten Samba über die kräftige Polka bis hin zur Klassik und modernen Popmusik. Dazu überzeugte Hansgünther Schröder mit einer kurzweiligen, jedoch auch immer wieder sehr informativen Moderation.

Als Schlusspunkt wurde ein Medley aus "Michael Bublè in concert" geboten, das ganz besonders die jüngeren Zuhörer in seinen Bann zog.

Vor dem großen Orchester hatte Michael Tappert zu Konzertbeginn auch schon das Aufbauorchester in gleichfalls perfekter Manier dirigiert. Dabei bewies der LBO-Nachwuchs einmal mehr sein großes musikalisches Können - und das nicht nur bei der fetzigen und viel umjubelten Zugabe "We will rock you" der legendären Rockband "Queen".
(Christof Schmoll im Lohmarer Stadtanzeiger am 01.04.2016)




Das Lohmarer Blasorchester beim Frühjahrskonzert in der Jabachhalle (Foto:Schmoll)

Pure Spielfreude und charmante Moderation

Das große Frühjahrskonzert des Blasorchesters Lohmar hielt, was es versprach

Lohmar. Frisch und mit strahlender Spielfreude präsentierte sich das Blasorchester Lohmar am Samstag in der Jabachhalle und wurde somit dem Konzerttitel „Großes Frühjahrskonzert“ voll gerecht. Die charmante Moderation von Hansgünther Schröder, der einen kurzweiligen Mittelweg zwischen vertiefendem Hintergrund und informativen Randnotizen fand, tat ein Übriges für das kurzweilige Erlebnis.

Dem Aufbauorchester gehörte der Auftakt, das wie das große Orchester von Michael Tappert vorbereitet und dirigiert wird. Mit „Sun Calypso“, „Wipe Out“ und dem Gospel „Oh, Rock My Soul“ demonstrierte der Orchesternachwuchs ein weites musikalisches Spektrum und zeigte den gut 400 Zuschauern, dass es gut bestellt ist um die Zukunft der Bläser. Da durfte die Zugabe nicht fehlen, die mit Queens „We Will Rock You“ schmissig gelang.



Zehn Stücke hatte das Blasorchester Lohmar einstudiert, spannte mit seinem Repertoire einen Bogen
von Samba über Polka und Klassik hin zur Popmusik (Foto: Lorber)

Intensive Proben

Satte zehn Stücke hatte das Blasorchester bei den Mittwochproben und einem intensiven Probenwochenende einstudiert. Das Repertoire spannte einen Bogen von Samba über Polka und Klassik bis zur Popmusik: Und sämtlichen Werken verliehen die Musikerinnen und Musiker die kennzeichnenden Klangbilder: feurig bei „Brasil Time“, rasant bei der Scherzpolka und sinfonisch durchdringend beim „Tchaikowsky Symphonic Portrait“. Wundervoll geschmeidig gelangen bei Letztgenanntem die Übergänge von der Leichtigkeit des Ohrwurms „Capriccio Italien“ zur kraftstrotzenden „Ouverture 1812“.

Virtuoses Können zeigte Meike Tappert bei den „Piccolo Kapriolen“ des tschechischen Komponisten Karel Bêlohoubek. Das Stück stellte hohe technische Anforderungen an die Solistin, die diese souverän und feinnervig bewältigte. Lust aufs Mitsummen machte das „Leroy Anderson Portrait“, bei dem es ein willkommenes Wiederhören mit Evergreens wie dem “Blue Tango“ gab.

Sorgfalt und vor allem Geduld ließ das Orchester walten bei Ramin Djawadis „Game Of Thrones“. Das Arrangement erinnerte an Ravels „Bolero“ mit der wiederkehrenden Melodie und dem herzschlaggleichen Puls, was auch eine Herausforderung an das Schlagwerk, vor allem an die Kesselpauken, war. Für „Latin Flutes“ ließ Michael Tappert sein gesamtes Flötenregister am vorderen Bühnenrand antreten, was die Wirkung der Instrumente nochmals unterstrich.

Die vielen Jugendlichen und Junggebliebenen in der Halle dürften sich über das Medley „Michael Buble In Concert“ gefreut haben. Perfekt stellte das Orchester die Wirkung heraus, die Songs wie „Sway“, It’s A Beautiful Day“ oder „Haven’t Met You Yet“ zu Welthits werden ließen.
(Peter Lorber im Rhein-Sieg-Anzeiger am 22.03.2016)