swirl.gif (150 Byte) Archiv Neues

(Hier finden Sie einige ältere Beiträge, die auf der Seite "Neues" veröffentlicht waren, aber nicht mehr aktuell sind. Trotzdem immer noch ganz interessant zu lesen.)

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Gründung der Facebook-Gruppe 'LBO 79'

Austausch von Infos und Nachrichten über unser Orchester von Facebook-Nutzern

Vor kurzer Zeit wurde in Facebook eine geschlossene Gruppe 'LBO 79' gegründet mit dem Ziel, eine vernetzte Plattform zu schaffen, über die man sich austauschen kann, bei der aber auch Nachrichten und besondere Hinweise an die übrigen Mitglieder der Gruppe übermittelt werden können. Jeder, der bei Facebook angemeldet ist, kann um Aufnahme in diese Gruppe bitten. Der Austausch und das 'Posten' von Nachrichten und Notizen läuft bereits sehr rege und wird gut angenommen.

Selbstverständlich wird  keiner genötigt,  jetzt gegen seinen Willen Facebook - Nutzer zu werden, da alle wichtigen Infos auch weiterhin auf dieser Homepage veröffentlicht, in den Proben angekündigt und in der Vereinsinfo 'Piccolo' abgedruckt werden. Die Facebook - Präsenz ist eine private  Initiative, sie dient zur Unterstützung der Vereinsarbeit, zum Erinnern an wichtige Termine und zum Hinweis auf weiterführende interessante Themen. Sie wird auch nicht vom Verein betrieben, jedoch mit Sympathie verfolgt.

Bekanntermaßen gibt es Vorbehalte gegenüber sozialen Netzwerken, da Gefahren durch die (übermäßige) Preisgabe von privaten Informationen und Daten bestehen. (Weiterführende Informationen z. B. unter "http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook#Kritik".)  Der Link, der auf der Eingangsseite unserer Homepage eingefügt ist, ist unbedenklich, denn er führt nur zur Eingangsseite von Facebook, Nutzer müssen sich danach sowieso erst als Mitglied einloggen.

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Jahreshauptversammlung 2011

Großes Programm für das Orchesterjahr in Vorbereitung und Ernennung zweier neuer Ehrenmitglieder

Am 4. 2. 2011 fand die turnusmäßige Mitgliederhauptversammlung statt. Diesmal standen keine Vorstandswahlen an. Der Vorstand legte für das vergangene Geschäftsjahr 2010 seinen Rechenschaftsbericht und seinen Kassenbericht vor. Die Versammlung erteilte daraufhin die Entlastung des Vorstandes.
Zu neuen Kassenprüfern des Geschäftsjahres 2011 wurden Jörg Zohrenböhmer und Angela Moritz gewählt.

Vorsitzender Markus Schwedes gab einen Ausblick auf die Aktivitäten, die in 2011 anstehen.: Neben den üblichen Auftritten zu Karneval, Stadtfest, Martinszügen, Weihnachtsmärkten sowie verschiedenen Platzkonzerten, Frühschoppen und Ständchen sind im laufenden Jahr drei Highlights geplant:
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         am 9. April findet das ‚Große Frühjahrskonzert’ in der Jabachhalle bereits zum 28. Mal statt. Die Proben dafür laufen bereits auf Hochtouren, so finden laufend neben den Gesamtproben auch Register- und Satzproben zusätzlich statt, dazu wird wie üblich ein Wochenend-Intensivseminar Ende März in der Jugendherberge Lindlar durchgeführt werden. Der Vorverkauf für das Konzert wird direkt nach Karneval beginnen.
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         vom 12. bis 17. Mai wird das Orchester aus Anlass der Feierlichkeiten „25 Jahre Städtepartnerschaft Vila Verde – Lohmar“ nach Portugal reisen. Gemeinsam mit einer Delegation des Partnerschaftsvereins PLuS Europa und der Stadtspitze mit Bürgermeister Röger wird unser Orchester (als kulturelle Visitenkarte) die Stadt  Lohmar bei diesen Feierlichkeiten vertreten.
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         am 8. Oktober findet ein Gemeinschaftskonzert im großen Rahmen mit dem Chor Da Capo Lohmar in der Jabachhalle statt. Vorplanungen sind bereits gelaufen, nach dem Frühjahrskonzert beginnen die gemeinsamen Proben.

Zusätzlich ernannte die Hauptversammlung zwei verdiente langjährige Mitglieder des Lohmarer Blasorchesters auf Vorschlag des Vorsitzenden zu Ehrenmitgliedern:
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         Heinz Schwarz, Tuba- und Posaunenspieler, der lange Jahre Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender des Vereins war, der entscheidend zum Aufbau der Jugendabteilung und des Aufbauorchesters beigetragen hat und einen großen Beitritt von Mitgliedern Anfang der 90er Jahre ausgelöst hat und der heute wieder in seiner Heimat am Rande des Schwarzwaldes lebt
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         Heinrich Imbusch, Saxophonist, der ebenfalls lange Jahre im Vorstand des Blasorchesters war, davon mehrere Jahre als Geschäftsführer, und der eine wichtige Rolle als Vize-Dirigent innehatte. Dazu hat er sich sehr um die Weiterentwicklung des Saxophonregisters verdient gemacht, u. a. mit speziellen Übungsstücken und eine Zeit lang als Leiter des Saxtetts, der Saxophongruppe des LBO. Leider ist es ihm aus gesundheitlichen Gründen momentan nicht möglich, aktiv zu musizieren.

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2.222 Euro für die Renovierung der Lohmarer Orgel

Übergabe der Spenden aus dem Konzert in der renovierten Kirche

Das gemeinsame Benefizkonzert des Pfarrchors Cäcilia und des Lohmarer Blasorchester mit besinnlicher Musik am Abend, welches am 7. November in der renovierten katholischen Kirche in Lohmar stattfand und mit dem zum ersten Mal wieder eine öffentliche Veranstaltung in diesem Gotteshaus seit der Schließung vor ca. vier Jahren stattfand, war ein großer Erfolg. Nicht nur für die Gemeindemitglieder, die den Bau in Augenschein nehmen konnten; nicht nur durch die klangvolle Musik, die geboten wurde; sondern auch in Bezug auf den Zweck, den dieses Konzert ebenfalls beabsichtigte: Es wurden über zweitausend Euro am Ausgang gespendet; dieser Betrag wurde noch auf eine Summe von 2.222,- Euro aufgestockt.

Im Rahmen einer Chorprobe des Pfarrchores übergab deren Vorsitzender Hajo Kaspar zusammen mit dem Vorsitzenden des Lohmarer Blasorchesters, Markus Schwedes, den gespendeten Betrag in Form eines großen Repräsentationsschecks an die Vertreterin des Lohmarer Kirchbauvereins, Annegret Buckentin. Die Verdienste der beiden Dirigenten des Konzertes, Friedhelm Limbach und Michael Tappert, hob Herr Kaspar in seiner Dankesrede noch einmal hervor und dankte allen Beteiligten und den Spendern, dazu gab er seiner großen Freude Ausdruck, dass ein solch stattlicher Betrag zusammen gekommen war. Frau Buckentin ihrerseits versprach, dieses Geld zweckgebunden zur Renovierung der Klais-Orgel, die eine enorme Summe Geld verschlingen wird, zu verwenden.

Beide Vereine sind sich sicher, dass dies nicht das letzte gemeinsame Konzert in Lohmar sein soll, die Zusammenarbeit wird auch in Zukunft aufrechterhalten werden.


Scheckübergabe an den Kirchbauverein im Lohmarer Pfarrheim:
v.l. Michael Tappert (Dirigent LBO), Friedhelm Limbach (Vizedirigent Pfarrchor), Annegret Buckentin (Kirchbauverein), Andreas Janich (Leiter Pfarrchor), Hajo Kaspar (Vorsitzender Pfarrchor), Markus Schwedes (Vorsitzender LBO)

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In strahlendem Weiß für die Orgel von Klais

1. Benefizkonzert in der Kirche St. Johannes mit dem Pfarrchor

In der katholischen Hauptkirche St. Johannes in Lohmar-Ort hatte es vor drei Jahren einen gefährlichen Innenraum-Steinschlag gegeben. Das war der Anlass, das ganze Gebäude auf Schäden zu untersuchen. Seither war es mit Gerüsten und Baufolien umgeben, der Innenraum war eine mit einem Gerüstgewirr angefüllte traurige Staubwüste. Nun – nach drei Jahren Ausräumen, Sanieren, Sichern, Restaurieren, strahlt das Kircheninnere wieder in makellosem Weiß. Noch ist das Gotteshaus ohne Bestuhlung, ohne Innenausstattung, auch noch ohne seine Klais-Orgel. Die ist ausgebaut, wird gereinigt und überholt, und genau um sie ging es im 1. Benefizkonzert, das der Pfarrchor St. Cäcilia Lohmar mit dem Lohmarer Blasorchester am Sonntag, 7. November, in der noch leeren, aber wunderschön ausgeleuchteten Kirche durchführte.

Insgesamt 13 Stücke standen auf dem Programm, in der Hauptsache eingängige Musiken für Chor oder Chor mit Blasorchesterbegleitung, darunter Ohrwürmer wie „Wohl mir dass ich Jesum habe“ von J.S. Bach, oder das klagende „Largo“ von G.F. Händel. Auch zwei reine Blasorchesterbearbeitungen aus Opern von Puccini und Mascagni waren mit dabei, von letzterem das Intermezzo Sinfonico aus der „Sizilianischen Bauernhochzeit“ (Cavalleria rusticana). Chorleiter Andreas Janich konnte wegen einer schon länger dauernden Krankheit das Konzert nicht dirigieren. Für ihn war Friedhelm Limbach eingesprungen. Er und LBO-Dirigent Michael Tappert wechselten sich in der Stabführung ab. Auch zwei Duette für Flöte und Klarinette waren mit im Programm, dargeboten von Meike und Nina Tappert. Das Benefizkonzert schloss mit einem Marsch auf „Ein Haus voll Glorie schauet“, der in das von Chor und Zuhörer gemeinsam gesungene Lied mündete.

 

Genau 2200 Euro und neun Cent für die Orgelrestaurierung lagen an diesem Abend im Sammelkorb. Sie werden am 18. November um 19.30 Uhr im Pfarrsaal in der Kirchstraße übergeben.

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Die neuen Vereinsschals des LBO sind da!

Neue Schals mit dem Schriftzug und dem Wappen des Lohmarer Blasorchester werden uns durch die kalte Jahreszeit  begleiten. Auf vielfachen Wunsch der Musiker hat das LBO grün-weiß gemusterte Schals herstellen lassen, um so auch bei Auftritten des Ensembles in der kalten Jahreszeit, bei denen nur warme uneinheitliche Kleidung getragen wird (wie z. B. Martinszüge und Advents-/Weihnachtsauftritte), für ein Identifikationsmerkmal unseres Orchesters zu sorgen (neudeutsch Corporate Identity).

Die Schals werden aber auch Freunden des Orchesters angeboten, um Werbung für unseren lebendigen Verein machen zu können. In den nächsten Wochen wird so bei den verschiedenen Auftritten dieses neue Kleidungs-Accessoire zur Geltung gelangen.

Unser Waldhornist Philipp Schwedes zeigt stolz einen der neuen Vereinsschals vor.

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Aufbauorchester eröffnet das "Entenrennen" in Lohmar

Einen der leider raren Auftritte des Aufbauorchesters des LBO gab es am Sonntag, den 26. September 2010, auf dem Campingplatz in Lohmar-Ort. Bei sehr schönem herbstlichen Wetter spielte das Nachwuchsensemble auf der Bühne zum Beginn der Veranstaltung, die für einen guten Zweck am Aggerufer ausgerichtet wurde. Wie seit einigen Jahren guter Brauch, wird die schnellste Plastikente auf dem Fluss gesucht, jeder Besucher kann eine Ente erwerben und diese dann gemeinsam mit den vielen anderen zu Wasser lassen. Ausgelobt werden jeweils attraktive Preise, der Reingewinn geht an die Sportjugendarbeit.

Unser Aufbauorchester spielte zur Eröffnung etliche Melodien aus seinem Repertoire (wie z. B. Musik der Beatles, Queen und Filmmusiken) zum großen Gefallen der Zuschauer und -hörer, die nicht mit Applaus geizten. Unter der Leitung von Karin Hennecke war das Ganze ein gelungener Ansporn für die meist jugendlichen Musiker, die gerne noch öfter bei kleineren Anlässen auftreten möchten.

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Irgendwie weißblau kariert

LBO am 19. September auf flacher See bei Haltern

Die Sonne biss sich durch dicken Frühnebel, geriet dann aber hinter eine missmutige Wolkenlage, die sich während der anderthalb Stunden Busfahrt von der Jabachhalle bis nach Haltern am See eigensinnig hielt. Das störte die Aktiven des Lohmarer Blasorchesters und deren Begleitung eher nicht, denn es ging zum Brunch (d.h.: Frühstück mit Fermate) in einen Münsterländer Bauernhof. Der hieß „Sebbel", lag ein paar Kilometer von Haltern entfernt und erschien angenehm rustikal. Zufall oder nicht, die Frühstücks-Servietten waren in dem smarten Grün des LBO.

    

Brunch als Programmpunkt ist schön, wäre allein aber zu monoton. Wesentlich mehr Töne hatte der Jahresausflugs-Ausschuss (Conny, Udo und Simon) angedacht, indem ein Platzkonzert in Haltern geplant worden war, vom LBO zusammen mit dem dortigen Blasorchester Hullern in der Stadt zwischen Rathaus und Sixtus-Kirche. Nun war aber an diesem Sonntag ein kirchliches Jubiläum: 125 Jahre Fest Kreuzerhöhung, hier als lokale Besonderheit mit einem Kreuz, das, wie man später hörte, seinerzeit von der Lippe angeschwemmt worden war. Das Jubiläumsfest hatte also Vorrang. Deshalb war umdisponiert und das gemeinsame Platzkonzert auf das Gelände um den „Sebbel"-Gutshof verlegt worden. Mitwirkende neben den LBO-Musikern: ein knappes halbes Dutzend Mitglieder von Hullern. Zuhörer: vorwiegend die „Brunch"-Gäste des „Sebbel"-Hofes. Eine spontane Publikumsvermehrung ergab sich durch eine Geburtstagsgesellschaft, deren Hauptperson (60) plus Anhang vom angebissenen Brötchen weg nach außen geholt wurde, während Dirigent Michael Tappert versonnen in der gelben Mappe nach Passendem fischte. Dann konnte das Ganze als erweitertes Geburtstagsständchen fortgesetzt werden (Dieter: „Ojeh-ojeh, das wird teuer…").

         

Die Sonne hatte wieder obsiegt, und ein geführter Spaziergang in zwei Gruppen durch Haltern geriet zur Lehrstunde über eigentümliche Beziehungen des ehemaligen Festungsstädtchens zu Köln, angefangen vom Halterner Vikar Melchers, der später als Kölner Erzbischof unter den Bismarck’schen Kulturkampf-Gesetzen ins Exil musste und deshalb die kaiserliche Dom-Einweihungsfeier nicht mitbekam. Dazu die 2000-jährige Erkenntnis, dass, wären die beiden Legionen des Quintilius Varus seinerzeit nicht von den vereinigten Germanen des Arminius bei Kalkriese niedergemetzelt worden, dann wäre das Römerlager Haltern wohl anstelle der Colonia Claudia zur römischen Provinzhauptstadt aufgestiegen. Mit all den schrecklichen Spätfolgen späterer Geschichte: Klüngel wohin man schaut, und man könnte hier weit schauen, aber auch tief, etwa U-Bahnbau mit Archiv-Einsturz, von einem 1. FC (ebenerdig) ganz zu schweigen. Hätte, wäre, darf zum Glück gesagt werden, denn auch der Kölner Karneval, wo wäre der wohl abgeblieben, an der unteren Kante des Münsterländischen.

    

Reiseleiterin Conny hatte den Ablauf sorgsam im Griff, und so war es noch gut möglich, nach der Stadtführung in Ruhe das Gekachelte im edlen „Hotel am See" aufzusuchen, bevor das Rapsöl-getriebene Motorschiff „Möwe" die Gruppe aufnahm und eine schöne einstündige Runde über das flache Staugewässer fuhr. Wunderbare Eindrücke von einem fast vorbildlichen Naherholungs- und Naturschutzgebiet, die Sonne allerdings wurde wieder von Wolken einkassiert, eine richtig kalte Brise erhob sich, nur eine kleine Gruppe von Unerschreckbaren hielt über Deck aus, der Rest blieb unter Deck.

         

Erlebnis-Gastronomie heißt es heute, wenn steinerne Pilze mit Warzengesichtern die Sitzgruppen umrahmen oder wenn zum Start des Oktoberfestes republikweit weißblau rautierte Speisezettel mit seltsamen Gerichten auftauchen. So auch im „Jupp onner de Böcken", wo die LBO-Leute sich nach der Seefahrt stärkten. Das Weißblaue war nichts Unbekanntes, denn am Abend zuvor hatte das LBO im Kölner Gaffel direkt am Dom musikalisch die Stimmung zum bayerischen Fassbieranstich (Gaffel, immerhin) hergestellt. Weil nun Jupp später sowohl Obstler als auch Stangeneis an die Gruppe ausgeben ließ, konnte man vermuten, er hätte es u. U. gern gehabt, dass es noch Musik gebe. Aber der schicke Setra-Elefant mit den Instrumenten im Bauch stand zu weit weg….

Dass Walter Wihl ein ganz in seiner freundlichen Ruhe ruhender Mensch ist, erkennt auch ein Neuling sehr bald. Das wurde aber zum Problem, als der Bus zur Heimfahrt anrollte: Walter ist nicht da, hieß es plötzlich, der ganze Bus rief nach Walter, wer hatte ihn denn neben sich, wo könnte er bloß sein, es ging das Gerücht, man habe ihn zuletzt am Seeufer…. Auch das noch, wer denkt nicht bei so etwas an den seligen Bayern-Kini….Conny stieg aus, um ihn verantwortungsvoll am See zu suchen, wenig später machte sich Udo in Richtung Jupp auf, weil ein anderes Gerücht dorthin wies. – Und dann war Walter aber da, saß im Bus auf seinem Platz, hatte schon immer da gesessen, nur gemerkt hatte das keiner, er wohl auch nicht. Nun brauchte man nur noch die beiden Mini-Suchtrupps aufzusammeln.

Um halb neun waren die Ausflügler wieder auf dem Platz vor der Jabachhalle, keiner fehlte, alle waren gesund. Ein schöner unstressiger Tag ging zu Ende. Die den Stress hatte mit dem konkreten (und schließlich reibungslosen) Ablauf, Conny, war sicher auch glücklich. Fazit an sie: Danke! Fermate.

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Schaufensterwerbung für das LBO auf der Hauptstraße

Die Linden-Apotheke dekoriert im September 2010 für unser Orchester

Nachdem im letzten Jahr eine erste Schaufensterwerbung großes Echo ausgelöst hatte, bot sich in diesem Jahr erneut die Chance, Werbung für unser Orchester auf der Lohmarer Hauptstraße zu machen.  Die Linden-Apotheke, namentlich die Inhaberin Roswitha von Wülfing, trat an unseren Verein heran und wir griffen schnell und dankbar zu.

So sind nun drei Schaufenster der Linden-Apotheke ausstaffiert mit Utensilien und Fotos des Lohmarer Blasorchesters, zusätzlich liegen auch noch Prospekte des Orchesters in der Apotheke selbst aus für Interessierte.

   

Der Verein bedankt sich ganz herzlich für die Gelegenheit zur Darstellung bei der Linden-Apotheke und hofft auch diesmal wieder auf ein großes Interesse an unserem Verein.

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Instrumentenwerbung und Frühkonzert

Auf dem Stadtfest Lohmar 2010 war unser Verein wieder präsent

Das diesjährige Stadtfest am 12. und 13. Juni wurde wieder mit vielen beteiligten Geschäftsleuten und Vereinen zur Attraktion in Lohmar. Auch aufgrund des Beginns der Fußballweltmeisterschaft war die Stimmung locker und erwartungsfroh.
Leider hatte es am Samstag doch mehr geregnet und die Zuschauerzahl hielt sich in Grenzen. Am Sonntag jedoch strahlte die Sonne.

So konnten wir uns bei unserem Platzkonzert um 11.00 Uhr auch über viele Zuhörer freuen. Ein kurzfristiges „Hardware“ Problem in Sachen Perkussion konnten wir flexibel und schnell lösen: Während Thorsten und Co. noch ein Schlagzeug bei Johannes Koopman zu Hause holten, spielten unsere Allzweck-Waffen: Zita Groß und Stefanie Schneider auf den vorhandenen Trommeln, so dass das Konzert fast pünktlich begonnen werden konnte!

An unserem Infostand nutzten wieder viele kleine und große Musikinteressierte die Gelegenheit, ein Blasinstrument auszuprobieren. Wir hoffen, dass bei den nächsten Proben der eine oder die andere auch mal reinschnuppert und wir vielleicht neue Musiker und Musikinteressierte gefunden haben.

        

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Abschlusskonzert mit 390 Mitwirkenden

Die Lohmarer Kulturtage 2010 wurden von unserem Orchester musikalisch umrahmt.

Nach der erfolgreichen Premiere der Kulturtage Lohmar im Jahr 2008 hatte die Stadt Lohmar  für 2010 wieder einen bunten Blumenstrauß kultureller und unterhaltsamer Aktionen und Veranstaltungen zusammengestellt. In enger Zusammenarbeit mit Lohmarer Kulturvereinen, Künstlern und Kunstschaffenden fanden in der Zeit vom 1. bis zum 9. Mai attraktive Events, interessanten Vorführungen und spannende Mitmach-Aktionen statt.

Die musikalische Zusammenstellung und der Ablauf des Abschlusskonzertes erfolgte in Teamarbeit mit Friedhelm Limbach (Chorleiter Da Capo), Michael Tappert und Karin Hennecke unter der Leitung von Peter Hennekeuser, der dem Chorverband Rhein-Sieg vorsteht.

Am 1.Mai spielte das LBO zur Eröffnung in Birk ein einstündiges Platzkonzert mit einer ausgewählten Musik-Mischung aus allen Genres unseres Repertoires.

Höhepunkt und Abschluss der Kulturtage aber war das Gemeinschaftskonzert am 9. Mai in der Jabachhalle Lohmar. Dort spielten Michael, Hugo, Christoph und Karin eine Eröffnungsfanfare, und anschließend hatten alle weltlichen Lohmarer Chöre Gelegenheit, drei Lieder aus ihrem Repertoire zu singen. Zum Schluss war dann unser Blasorchester dran mit dem Marsch „Wir grüssen mit Musik“, dem Klassikstück: „Ungarischer Tanz No. 5" von Johannes Brahms und im Big-Band Sound die „Golden Swing Time“.

Beim großen Finale kamen alle beteiligten Chöre auf die Bühne, und zusammen mit uns wurde das Lied „Halleluja“ sowie „Freude schöner Götterfunken“ (Europa-Hymne) gesungen bzw. gespielt.

Die Zuhörer in der voll besetzten Jabachhalle, allen voran Bürgermeister Wolfgang Röger, dankten mit Standing Ovations!

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Großes Frühjahrskonzert 2010:
Der tollkühne Michael in der fellgefütterten Fliegerjacke…

Da wollte unser Dirigent Michael Tappert mal das Publikum und die Musiker überraschen, in dem er sich für die Zugabe „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ als Flugpionier stilgerecht verkleidet hatte. Am Ende war er selbst der Überraschte, denn unser Vorsitzender, Markus Schwedes, rief zum Schluss einmal alle Musiker namentlich auf und stellte die Register vor. So musste Michael dann dick eingepackt in eine lammfellgefütterte Lederjacke, mit Leder-Sturmhaube und Brille hinter der Bühne warten und schwitzte nicht schlecht….

Er nahm es aber locker und dirigierte die Zugabe, die zudem mit Trillerpfeife, Lotusflöte und allerlei Perkussion verstärkt wurde, tapfer zu Ende.

Dirigent Michael Tappert in seiner Fliegeruniform nach der Zugabe

Locker war auch die Atmosphäre des gesamten Konzerts. Die Musiker waren gut gelaunt und der voll besetzte Saal quittierte die Musikstücke und die informativen und launigen Moderationen von Hans-Günther Schröder mit freundlichem Applaus.

Hervorragend war die Darbietung von Alexandra Janssen auf dem Es-Alt Saxophon – sie spielte das Stück „Nightfall“ mit wunderschönem Ton fehlerfrei.

Den ca. 500 Zuhörern wurden Stücke aus allen Genres geboten: Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5, Gershwin in Concert, Gullivers Reisen, Fluch der Karibik (Soundtrack-Highlights), Alte Kameraden (Marsch), Golden Swingtime, Tiger Rag, Cream of Clapton, Die lustigen Dorfschmiede (Polka) und natürlich das Solo für Es-Alt-Saxophon.

Phillip Stirenberg als 'Lustiger Dorfschmied' an seinem Amboss

Das Aufbauorchester eröffnete wie immer das Konzert – diesmal mit drei Stücken von Martin Klaschka: „Frühling“, „The Roadrunner“ und „Oh when the Saints“ –umarrangiert-. Der Nachwuchs meisterte seine Aufgabe mit Bravour und erntete den  verdienten Beifall.

Zur Pause luden wir diesmal das Publikum singend ein: nach dem Stück „Kaffee-Variationen“ stimmten wir den Kaffee-Canon mit verändertem Text an und baten alle Zuhörer ins Foyer zur Pause. Die ließen sich das nicht zweimal sagen  - und auch nach dem Konzert blieben noch viele zu einem Abschlussgespräch bei einem Bier unsere Gäste.

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Jahreshauptversammlung 2010

Unsere diesjährige Hauptversammlung fand am 3.Februar 2010 in der Gaststätte Pinocchio in Lohmar statt. Wir blickten auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück. Markus erläuterte noch einmal die wichtigsten Auftritte und Aktionen des vergangenen Jahres.
Der Vorstand wurde nach Bericht der Kassenprüfer einstimmig entlastet. 

Turnusmäßig standen neue Vorstandswahlen an, die zum Ergebnis hatten, dass alle Vorstandsposten erfreulicherweise besetzt werden konnten, und die zur Wahl stehenden Amtsinhaber in ihren Ämtern bestätigt wurden.

So sieht nun ab sofort der neue Vorstand aus (von links nach rechts):
- Instrumentenwart: Josef Schmitz (bestätigt für weitere 4 Jahre)
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Stellvertretender Kassierer: Philipp Schwedes (bestätigt für weitere 4 Jahre)
- Zeugwart/Uniformwart: Walter Wihl (neu gewählt)
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Schriftführerin: Stefanie Bordach
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Stellvertretende Vorsitzende und Jugendwartin : Karin Hennecke (bestätigt für weitere 4 Jahre)
- Vorsitzender: Markus Schwedes
- Pressewartin: Petra Vierkotten (bestätigt für weitere 4 Jahre)
- Kassierer: Reinhold Schilling
- Notenwart: Alfred Lang (neu gewählt)

Als Kassenprüfer wurde Gerd Anton wiedergewählt und Jörg Zohrenböhmer neu gewählt.

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Wicky und ... das Blasorchester

Rheinischer Abend mit Wicky Junggeburth

Am Samstag, dem 24.Oktober 2009, wurde ein neues Kapital und eine neue Farbe dem musikalischen Spektrum des Lohmarer Blasorchesters hinzugefügt: Der Rheinische Abend mit Wicky Junggeburth und die vorangegangen Proben hatten den Musikern, sowie dem Initiator und Dirigenten Michael Tappert großen Spaß gemacht.

Vorangegangen waren neben der Notenauswahl durch Michael Tappert und Wicky Junggeburth auch intensive Probenarbeiten mit und ohne Wicky, sowie ebenfalls mit dem gesamten Orchester als auch einer eigens zusammengestellten „Combo“ aus einigen Orchestermitgliedern – allen voran hier Stefanie Schneider auf der Orgel.

                         

Die Proben waren sicherlich für einige Orchestermitglieder auch Unterricht in einer weiteren Fremdsprache, nämlich „Kölsch“. Ob jetzt Lieder übersetzt werden mussten wie „wie kütt der Nüggel in de Ä rpelschlot“, oder „Ich und minge Caravan“. Da gab es so manches verständnislose Gesicht und beim Einstudieren der Gesangseinlage des Orchester „Wir sin die Blos-mer-jett und Bums-Kapell“ ziemlich viel Gelächter.

     

Die Jabachhalle Lohmar – unser traditioneller Veranstaltungsort -  wurde diesmal auch mit Tischen bestückt, weil dieses Herbstkonzert als „Rheinischer Abend“ mit Getränken und rheinischer Speisekarte ausgeschrieben war. Die Getränke- und Essensausgabe hatten Mitglieder des Lohmarer Pfarrchors übernommen – diese Zusammenarbeit klappte reibungslos und wir werden uns gerne bei passender Gelegenheit für dieses tatkräftige Hilfe revanchieren.

Geschmückt wurden die Tische mit herbstlichen Naturprodukten. Unser Posaunist Gerd Riedinger hatte in aufopferungsvoller Vorarbeit Kastanien, Nüsse und weitere herbstliche Dekoration gesammelt, und dann über 60 Gebinde für die Tische gebastelt. Diese Gestecke fanden nach Abschluss der Veranstaltung auch zahlreiche Abnehmer, die sie als Souvenir mitnahmen.

Nachdem Markus Schwedes das Publikum begrüßt hatte, übernahm Wicky Junggeburth auch die weiteren Ansagen des Abends. Einen weiteren Farbtupfer erhielt das Herbstkonzert durch eine Tanzformation der Ballettschule Ena Stepanek, die nach den Klängen des in Köln geborenen Komponisten Jacques Offenbach (Can-Can) und der Kölner Musikgruppe „Die Höhner“ (Viva Colonia) 3 Darbietungen beitrugen.

Nach der Pause stimmte das Blasorchester die Zuhörer zunächst einmal stimmungsvoll ein mit dem Lied „In unserem Veedel“.

An das 40-jährige Bühnenjubiläum der Bläck Fööss  erinnerte auch Wicky Junggeburth in seiner Conference – und auch das Blasorchester mit einem Medley der schönsten Fööss-Lieder sowie mit der Instrumentalversion des Liedes „Du bes die Stadt“, das ein grandioses Paradestück unseres Orchesters geworden ist.

Besonders stimmungsvoll wurde es bei den Liedern zum Mitsingen, bei denen das Publikum zu Walzermelodien von Tony Steingaß und von Willi Ostermann nach Herzenslust singen und schunkeln konnte.

Wicky lockerte das Programm immer wieder mit Anekdoten, mit eigenen Couplets und nur von seiner Gitarre oder einigen Musikern begleiteten Solo-Nummern auf. („Isch un minge Caravan“, „Isch dräume immer nur vun Dir „)

Zusammen mit dem Blasorchester brachte er „Souvenir-Souvenirs“ nach einem Lied von Bill Ramsey und sein neuestes Werk zur kommenden Session: Die Kölsche Corps.

Schließlich wurde das Publikum mit dem Lied „Kummt jot heim“ verabschiedet, um dann die vehement vom begeisterten Publikum  eingeforderte Zugabe zu bringen, nämlich „Eimol Prinz ze sin“. Dies natürlich zusammen mit dem Lohmarer Blasorchester, dessen 30-jähriges Bestehen mit dieser Veranstaltung ein weiteres Mal gefeiert wurde.

Die Resonanz auf den „Rheinischen Abend“ war beim Publikum und in der Presse durchweg positiv. Leider war die Jabachhalle nicht –wie erhofft – ganz ausverkauft, was aber der Freude über den gelungenen Abend keinen Abbruch tat.

Bleibt zum Schluss noch einmal Dank auszusprechen an unseren Dirigenten, Michael Tappert, für die Idee und Durchführung des Abends, vor allem die intensive Vorbereitung mit Wicky Junggeburth. Und auch ein besonderer Dank dem Lohmarer Pfarrchor für die doch recht anstrengende und schweißtreibende Bewirtungsarbeit während des ganzen Abends.

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Das 'Festival der Blasmusik' am 16. + 17. Mai 2009

 Viele Gratulanten brachten musikalische Glückwünsche

Das 30-jährige Bestehen unseres Orchesters feierten wir im Rahmen des Lohmarer Stadtfestes „Unter den Linden 2009“ mit einem zweitägigen „Festival der Blasmusik“. Es spielten insgesamt 9 Ensembles aus 8 Vereinen und brachten uns einen bunten Musikstrauß aus allen Stilrichtungen der Blasmusik. Die Stadt Lohmar hatte uns die Villa Friedlinde zur Verfügung gestellt. Hier konnten wir die Terrasse als Bühne nutzen –natürlich mit einem Regendach versehen – und den Park für unseren Getränkestand, für die Bänke und Tische, sowie für unseren Infostand mit Instrumenten zum Ausprobieren.

    

Das Ganze war durch ein Orgateam bis ins letzte Detail geplant und ausgeführt, damit alle Orchester ungestört anreisen, parken und ihr jeweils einstündiges Platzkonzert reibungslos spielen konnten.

     

 Eröffnet wurde das Festival durch den Schirmherrn Bürgermeister Wolfgang Röger, der auch die Glückwünsche der Stadt überbrachte.

Eine weitere offizielle Ehrung wurde unserem Vorsitzenden Markus Schwedes zuteil: Ihm wurde der Titel „Ein Lohmarer“ zuerkannt und Medaille sowie Urkunde  verliehen – das ist eine Auszeichnung für einen Ehrenamtler innerhalb der Lohmarer Vereine. An dieser Stelle Gratulation an Markus.

      

 Wir haben uns sehr über die Auftritte unserer Nachbarvereine gefreut und darüber, dass insgesamt so ein abwechslungsreiches musikalisches Programm zustande gekommen ist. Allen Musikern und Dirigenten herzlichen Dank für ihren Einsatz und die Freude, die sie uns und unseren Gästen gemacht haben!

     

 Auch einen besonderen Dank an den Musikverein aus Idar-Oberstein (unserem Ausflugsziel vom letzten Jahr), dessen Musiker unsere Einladung zur Geburtstagsfeier gerne zum Anlass für einen Tagesausflug und ein einstündiges Platzkonzert bei uns nahmen.

 Leider hatten wir ein wenig Pech mit dem Wetter – es waren doch einige Regenschauer an den beiden Tagen dafür verantwortlich, dass die Zahl der Zuschauer nicht so hoch war wie erwartet.

 Diejenigen, die aber dennoch auf den Bänken bei Sonne und Regen ausharrten, konnten sich mit Kaffe und Kuchen stärken, und konnten an unserem Infostand in den Umbaupausen selbst einmal ein Blasinstrument ausprobieren oder sich einfach über den Verein informieren.

   

 Für den Samstagabend hatte das Planungsteam – und hier besonders Udo Hawemann – noch ein gemütliches Beisammensein von Musikern und Angehörigen organisiert. So konnte bei einem warmen Büffet an der großen Tafel ein erstes Resümee der Jubiläumsfeier gezogen werden. Danke an alle Helfer für den selbstlosen Einsatz und perfekten Ablauf!

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Große Schaufensterausstellung bei Optik Hennes
Schöne Idee zum 30. Geburtstag des LBO

Die Firma Optik Hennes hatte mit dem Pressewart des LBO, Petra Vierkotten, die schöne Idee, für mehrere Wochen die Schaufenster ihres Ladengeschäftes in der Lohmarer Hauptstraße dem Lohmarer Blasorchester zu einer Selbstdarstellung aus Anlass des dreißigjährigen Bestehens mit dem Thema LBO zu dekorieren. So wurde zusammen mit einer professionellen Dekorateurin ein Konzept erstellt und Mitte April dann auch in die Tat umgesetzt.

 

So prangt jetzt in vier Partien auf 17 Metern Schaufensterfront eine Fülle von Ausstellungsstücken mit dem Motto Blasmusik bzw. Lohmarer Blasorchester. Blickfang sind auf jeden Fall die schönen und zahlreichen Instrumente, die im Blasorchester zum Einsatz kommen, wie Trompete, Flügelhorn, Saxophon, Klarinette, Flöte, Tuba, Trommel, Tenorhorn, Posaune und andere. Ergänzt wird das Ganze durch Accessoires wie Fotos, Notenblätter, das LBO-Wappen, überdimensionierte Notensymbole usw..

 

Der große Schriftzug '30 Jahre Lohmarer Blasorchester 79 e.V.' in der grünen Vereinsfarbe tut ein Übriges, das Auge auf die Ausstellung zu lenken, schließlich soll die Eigenwerbung  für Brillen und Hörgeräte  dabei auch nicht zu kurz kommen. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Firma Hennes für das überaus freundliche Entgegenkommen und die Hilfe bedanken und hoffen, dass möglichst viele Passanten durch die herrliche Dekoration aufmerksam werden.

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Neue Klänge beim Frühjahrskonzert 2009

Ungewohnte Klänge ertönten beim diesjährigen Frühjahrskonzert in der voll besetzten Jabachhalle. Zu den bekannten Blasinstrumenten gesellten sich diesmal auch zwei Tasteninstrumente: 

  Foto: Kieras

Beim Potpourri "Paris Montmartre" wurden die verschiedenen Musette-Melodien stilgerecht von einem Akkordeon begleitet, das  Reinhold Schilling spielte. Und unsere neue Trompeterin Stephanie Schneider, die außerdem Keyboard spielt, untermalte mit diesem Instrument das "Bert-Kaempfert-Medley" und erzeugte so mal Gitarren-, mal Klavierklänge zu den unvergessenen Evergreens. Auch herausragende Solo-Darbietungen  wurden wieder dem bunt gemischten Publikum präsentiert: Christoph Laugwitz spielte das technisch anspruchsvolle Stück "Ciribirin" bravourös und erntete Applaus sowohl von den Gästen als auch von den Musikerkollegen. 

   Foto: Kremer

Ebenfalls lang anhaltend beklatscht wurde ein Solo unseres "Mallet Man", ein Stück für Xylophon und Blasorchester, das unser Schlagzeuger Thorsten Leyens  temperamentvoll und fehlerfrei darbot. Das übrige Programm bot die beliebte Mischung aus Unterhaltungsmusik, die jedem Publikumsgeschmack gerecht wurde: vom Marsch bis Swing, von Musical bis Polka, von Filmmusik bis Rock und Pop. Bei letzterem brillierte unsere Nachwuchs-Saxophonistin Alexandra Jansen mit ihrem Solo bei der "Bohemian Rhapsody"

   Foto: Kieras

Das Aufbauorchester des LBO hatte zuvor wieder als "Eisbrecher" fungiert und das Konzert mit drei schwungvollen Stücken eröffnet. Der Nachwuchs präsentierte sich erstmals in den neuen einheitlichen Poloshirts und zeigte gut gelaunt seine musikalische Weiterentwicklung.

Die Moderation des Abends lag in den bewährten Händen von Hans-Günther Schröder, der wie immer mit fundiertem Fachwissen und humorvollen Ankündigungen das Publikum unterhielt. Unser Dank gilt besonders dem Dirigenten Michael Tappert, der bei der Musikauswahl immer den Publikumsgeschmack trifft und mit viel persönlichem Einsatz die Musiker zu dieser gemeinsamen Leistung geführt hat.

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Gut besuchte Jahresabschlussfeier

Erfreulich viele Gäste konnte Markus bei unserer Jahresabschlussfeier am 19.12.08 im katholischen Pfarrheim Lohmar begrüßen.

Karin und Markus hatten wieder einen unterhaltsamen Abend organisiert, mit liebevoll dekorierten Tischen, Gemeinschaftsbuffet und der beliebten Tombola.

Zuvor kamen die Zuhörer direkt zu Beginn der Feier in den Genuss einer besonders anspruchsvollen musikalischen Darbietung: Meike Tappert trug auf der Querflöte drei Stücke vor, mit denen sie sich Anfang des neuen Jahres bei „Jugend musiziert“ bewerben wird. Begleitet wurde sie am Klavier von ihrer Musiklehrerin. Der Vortrag war technisch und musikalisch auf hohem Niveau und wir konnten uns von der hervorragenden musikalischen Entwicklung von Meike überzeugen. Wir drücken ihr ganz doll die Daumen für den Musikwettbewerb.

Markus ließ dann mit einem kurzen Rückblick das LBO-Jahr 2008 Revue passieren und stellte die geplanten Aktionen und Aktivitäten für das Jubiläumsjahr 2009 vor, hier insbesondere das Musikfest im Mai und das Herbstkonzert.

Nach weiteren musikalischen Darbietungen durch unseren Nachwuchs, allen voran Jonas Stang an der Posaune sowie Regines Schülerinnen: Anika Derenbach und Charlotte Bootsveld an der Querflöte, Alice Volkner und Rowena Kirschling, wurden außerdem die Mitglieder: Eva Hennecke, Conny Rühl, Simon Schilling für ihre 10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Weitere Jubilare wurden genannt, die aber persönlich nicht anwesend sein konnten.

Zu den Vortragenden zählte auch Horst Jubelius, der im rheinischen Dialekt eine Weihnachtsgeschichte vortrug. Mit einem Holzbläserensemble, bestehend aus Alexandra Janssen  und Nora Barschkett (Es-Alt-Sax), Nina Tappert und Sabine Ulamec (Klarinette) sowie Rebecca Janssen (Flöte) klang der musikalische Teil aus und es konnten nach Herzenslust Lose gekauft, gezogen und in nützliche und/oder dekorative Tombola-Preise umgewandelt werden.

Wieder einmal war ein netter Abend gelungen, an dem aktive und inaktive Mitglieder noch einmal Gelegenheit zum Gedankenaustausch in gemütlichem Rahmen fanden. Besonders erfreulich auch die Initiative so vieler Jugendlicher, mit einem musikalischen Vortrag den Abend zu gestalten. Allen Organisatoren, sowie kleinen und großen Helfern unser herzlicher Dank für das Gelingen der Feier!

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Orchesterausflug 2008 mit Platzkonzert und neuen musikalischen Freundschaften

 Unser Aktivenausflug am 7. September führte uns in diesem Jahr nach Idar-Oberstein, der Stadt der Edelsteinschleifer.

 Angeregt durch unseren Klarinettisten Dieter wurden wir im Internet fündig und knüpften den Kontakt zum örtlichen Blasorchester, dem Musikverein 1861 Idar-Oberstein. Dort liefen wir mit unserer Anfrage nach einem Gemeinschaftskonzert und einem Stadtbesuch offene Türen ein.

 Wir wurden aufs herzlichste empfangen und sogar durch den Oberbürgermeister Bruno Zimmer begrüßt. Dieser übergab zu Beginn des Gemeinschaftskonzertes auf dem Schleiferplatz in Idar zwei Gastgeschenke an den Vorsitzenden Markus Schwedes und an unseren Dirigenten Michael Tappert. Dann musizierten der Gastgeberverein und wir abwechselnd; zum Schluss schafften wir sogar ungeprobt das „Udo-Jürgens-Medley“ und den „Castaldo-Marsch“.

 Es klappte alles wunderbar – und wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten – nicht zuletzt die Farbe unserer Uniformjacken.

 Zum Mittagessen fuhren wir anschließend mit dem Bus nach Oberstein und konnten den berühmten Spießbraten probieren. Nach einem gemütlichen Mittagessen, zusammen mit einigen Musikern des Musikverein Idar-Oberstein, insbesondere dem Vorsitzenden Hans Cullmann, bestand am Nachmittag dann die Möglichkeit zur Stadtbesichtigung bzw. zum Besuch des Edelsteinmuseums. Um 18 Uhr wurde dann wieder die Heimfahrt mit dem Bus angetreten und wir verabschiedeten uns mit dem Versprechen, diese musikalische Freundschaft weiterzuführen. Das heißt ganz konkret, dass der Musikverein Idar-Oberstein uns im nächsten Jahr in Lohmar besuchen wird.

Alles in allem war es – trotz durchwachsenem Wetter – ein schöner Tag, ein schönes Gemeinschaftserlebnis und vor allem die Begegnung mit sehr freundlichen , herzlichen Musikerfreunden! 

Danke an das Organisationsteam, insbesondere an Conny Rühl, die uns mit der umfangreich zusammengestellten Informationsbroschüre schon im Voraus auf den Ort einstimmte, und mit deren Hilfe die Ablauforganisation super geklappt hat!

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Ausprobieren erwünscht

Bericht vom Stadtfest Lohmar 2008

Beim diesjährigen Stadtfest in Lohmar am 31. Mai und 1. Juni waren wir erstmalig mit einem eigenen Stand vertreten. Hier gaben wir allen Interessierten die Möglichkeit, einmal ein Blasinstrument in die Hand zu nehmen und unter Anleitung von unseren Musikern auszuprobieren.
Der Männerchor Donrath hatte uns einen recht stabilen Pavillon ausgeliehen, den wir dann mit Fotos von unseren Musikerinnen und Musikern dekoriert haben.

Die Instrumente Tuba, Horn, Tenorhorn, Posaune, Flügelhorn, Trompete, Klarinette und Piccoloflöte stammten aus unserem Vereinsbestand, die Querflöte wurde uns von einer Flötisten zur Verfügung gestellt.

Außerdem konnten die Kleinsten -  wie schon vorher erfolgreich in anderen Aktionen - mit leeren Schachteln, Bastelmaterial und Baumaterialien eigene Percussion- und Blasinstrumente herstellen.

             

Fürs leibliche Wohl wurde Kuchen angeboten, den wir gerne gegen eine Spende abgaben; ebenfalls unsere grünen Schirme mit LBO-Logo. Die Schirme waren am Samstag auch nötig, denn da meinte es der Wettergott nicht so gut. Einige Gewitter zogen über Lohmar hinweg und bremsten ein wenig den Besucherstrom. Dafür strahlte die Sonne dann am Sonntag vom Himmel, und die Lohmarer kamen zahlreich.

Fazit: Die Besucher-Reaktionen schon während des Stadtfestes waren durchweg positiv, sowohl was das Basteln für die Kinder als auch das „Ausprobieren“ für die Größeren anging.  Viele nahmen unser Faltblatt mit und wir hoffen, dass der eine oder die andere dann auch den (musikalischen) Weg zu uns finden werden.

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Besuch im Hochseilgarten

Bericht  über eine Aktion des LBO für die Kreismusikjugend (von Eva Hennecke)

Samstag, 19.4.08, gerade mal 9.20 Uhr und wir sitzen im Auto auf dem Weg nach St. Augustin. Der Himmel ist bedeckt und deshalb liegen im Kofferraum Regenjacken. Außerdem Wasserflaschen und Müsliriegel - schließlich muss man doch für so einen Tag gut ausgerüstet sein. Um 10.00 Uhr ist wie vereinbart die Gruppe von 17 Kindern und Jugendlichen vollständig und wir werden sehr nett von unseren zwei Betreuern empfangen. Sie erklären uns zuerst die wichtigsten Regeln für die Sicherheit in bis zu acht Metern Höhe.

            

Dann wird die Ausrüstung verteilt. Ein Gurt mit verschiedenen Karabinerhaken und Sicherungsseilen, nicht zu vergessen der Helm, der doch objektiv das Gruppenbild sehr lustig aussehen lässt. Fertig angekleidet werden erste Trockenübungen an Seilen zwischen zwei Bäumen absolviert. So erlernen wir die Technik, ohne schon den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Danach wird es spannend. Zwei Gruppen werden eingeteilt und diese erledigen bestimmte Gruppenaufgaben. Wie der Name schon vorwegnimmt - alleine sind diese nicht zu bewältigen. Doch gemeinsam ist es kein Problem, den Sumpf mit einem selbst gebauten Pfad zu überqueren oder zu zweit eine Himmelsleiter zu erklimmen. Alles ist sehr anstrengend. Wie sich dann zeigt aber doch „nur“ Aufwärmtraining für den richtigen Hochseilpfad- die Seile in acht Metern Höhe. Dort oben gilt die Regel,vier Augen sehen mehr und nach diesem Motto balancieren wir mittels Selbstsicherung zu zweit in der Höhenluft. Treffpunkt nach wackeligen Brücken, Seilen und Balken: die Seilrutsche. Mit Abstand der Höhepunkt des Tages für alle mutigen Krieger.

                            

Angeseilt rutschen alle nacheinander schwungvoll über einen kleinen See und fahren mit einem leicht erhöhten Adrenalinwert und vielen tollen Eindrücken wieder in Richtung Heimat.

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25. Großes Frühjahrskonzert am 1. März 2008

„Ihr wart ein Super-Publikum, kommt alle gut nach Haus…“

...sangen die Musikerinnen und Musiker des Lohmarer Blasorchesters zum Schluß ihres 25. Frühjahrskonzertes. Tatsächlich – sie sangen ihrem Publikum ein Ständchen zur Melodie des Bozner Bergsteigermarsches – und das war nicht die einzige Überraschung des Abends. Da waren auch noch Stefanie Bordach und Jörg Zohrenböhmer, die in bayrischer Tracht den zünftigen „Klarinettenmuckl“ spielten, und da war Reinhold Schilling in barocker Puderperücke, der das Concertino in 3 Sätzen für Es-Alt-Saxophon virtuos vortrug.

Die „Newcomer“ des Abends aber waren die (deutlich über 20-jährigen) Dixieland-Solisten: Hugo Tappert, Georg Stang, Horst Jubelius, Willi Krain, Manfred Fuhr, Addy Pohl, die das Original-Dixieland-Concerto, ein mitreißendes Potpourri aus Swing, Dixie und Blues darboten.

Neben diesen –etwas spektakulären – Solostücken bot das Lohmarer Blasorchester unter der Leitung von Michael Tappert wieder einen Querschnitt durch sein breit gefächertes Repertoire von konzertanter Blasmusik über den großen Konzertwalzer, über den zackigen Marsch bis zur slawischen Rhapsodie, von den Liedern der Comedian-Harmonists bis hin zu temperamentvollen Latin-Rock-Rhythmen. Letztere waren so mitreißend dargeboten  - besonders von der Percussion –Mannschaft und den strahlenden Trompeten, die ihren Instrumenten die höchsten Töne entlockten -, dass das Publikum begeistert in den „Tequila“-Ruf einstimmte und den Vortrag mit lauten Begeisterungsrufen und Applaus honorierte.

Die unterhaltsame Moderation übernahm in bewährt souveräner Art und Weise Hans-Günther Schröder.

Den Beginn des Konzertes hatte vor ca. 450 Zuhörern traditionsgemäß der hoffnungsvolle Nachwuchs des LBO gestaltet. In diesem Jahr stand erstmals ein Arrangement der Vizedirigentin und Jugendwartin Karin Hennecke auf dem Programm: das „James-Bond Thema von Monty Norman“. Die Musikerinnen und Musiker des Aufbauorchester spielten außerdem die Bohemian Rhapsodie, den St. Louis-Blues-Rock und als Solo-Stück für 3 Trompeten (Yannick Vogt, Jörn Optatzi und Robin Bernhardt – alles Schüler von Karin Hennecke) den „Rockers Three“.  Die sehr guten Leistungen der Nachwuchsmusiker lassen hoffnungsfroh in die Zukunft des LBO schauen.

Zum Schluss des Konzertes dankte der Vorsitzende Markus Schwedes allen Beteiligten, allen voran dem Dirigenten Michael Tappert, der wieder eine „sichere Hand“ in der Auswahl der Musikstücke bewiesen hatte und diese mit viel Engagement und Herzblut in vielen Proben mit den Musikern einstudiert hatte. Außerdem kann Michael Tappert in diesem Jahr sein 10-jähriges Dirigentenjubiläum begehen. Als Jubiläumsgeschenk hatte Markus Schwedes eine Sonderbriefmarke mit dem Portrait des Dirigenten in den Niederlanden drucken lassen, und überreichte Michael Tappert den Erstlingsbogen. Im Foyer der Jabachhalle gab es anschließend bei einem kleinen Imbiss das ein- oder andere Gespräch mit Zuhörern, von denen viele schon zur treuen Fangemeinde des LBO zählen. An dieser Stelle vielen Dank für die langjährige Verbundenheit!

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Jahreshauptversammlung 2008

Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 8. Februar 2008, im Sälchen der Gaststätte "Jägerhof" in Lohmar wurden Rechenschafts- und Kassenbericht sowie Prüfbericht des Vereinsjahres 2007 abgelegt und der Vorstand für das Vereinsjahr 2007 entlastet.

Außerdem standen umfangreiche Vorstandswahlen an. Dabei war Konstanz angesagt: Auf fünf der zu vergebenden Posten wurden die bisherigen Amtsinhaber wieder gewählt, (im Einzelnen Markus Schwedes als Vorsitzender, Stefanie Bordach als Schriftführer, Reinhold Schilling als Kassierer, Karin Hennecke als Jugendwart sowie Zita Groß als Zeugwart), der sechste Posten, nämlich der des Notenwarts, wurde an den bisherigen kommissarischen Inhaber, Hans-Friedrich Hensel, vergeben. Somit geht der gesamte LBO-Vorstand unverändert in die nächsten Jahre, ein Zeichen des großen Vertrauens der Mitglieder.

Zum Schluss gab es noch einen Ausblick auf die Planungen der Zukunft, was lebhafte Sachdiskussionen auslöste, die als Anregungen der Mitglieder in die Planungen des Vorstandes einfließen sollen.

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Karneval 2008

In der Karnevalssession 2007/2008, die kalenderbezogen nur von kurzer Dauer war, gab es für das LBO eine Reihe von Auftritten und Aktivitäten. So wurde am 11.11.2007 die traditionelle Eröffnung des Lohmarer Karnevals mitgestaltet, am 6. Januar 2008 musizierte das LBO zum Auftakt der Prinzengratulation in der Jabachhalle.

Für den Kinder- und Jugendchor wurde eine Sequenz der Karnevalrepertoires im Rahmen der 'Pänz, Pänz, Pänz-Sitzung' als eigener Programmpunkt dargeboten, und es gab drei Auftritte bei Karnevalszügen: Am Samstag beim Kinderkarnevalszug in Wesseling, am Sonntag bei Umzug in Siegburg-Kaldauen und natürlich am Rosenmontag beim Zug in Lohmar.

 

Das Besondere bei den Zügen in diesem Jahr war das neue Karnevals-Outfit des LBO. So trugen wir zum ersten Mal die 'neu' erworbenen Fanstasieuniformen aus bunt schillerndem gesteppten Material mit zugehörigem Käppi, gerade bei kaltem Wetter ein klarer Vorteil. Die neue Kleidung löst die seit über 20 Jahren getragenen gelben gepunkteten dünnen Überhänge ab, die im Laufe der Zeit unansehnlich und eintönig wurden.

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Die Jahresabschlussfeier 2007 bot für jeden etwas

Unsere Jahresabschlussfeier am 14.12.07 fand im gewohnten Rahmen im katholischen Pfarrheim Lohmar statt. Karin und Markus hatten wieder einen unterhaltsamen Abend organisiert, mit liebevoll dekorierten Tischen, Gemeinschaftsbuffet und der beliebten Tombola.

Unsere Musikerkinder ließen es sich nicht nehmen, mit dem Bierpilz Getränke zu verteilen, und unter den dienstbaren Geistern in der Küche sei allen voran unser Ehrenmitglied Josef Schmitz genannt, der von Anfang bis Ende Geschirr abwusch, Bier zapfte und Gläser spülte.

Die musikalischen Darbietungen waren auch wieder vielfältig: Zunächst eröffneten Musiker aus dem Saxophonkreis die Feier musikalisch mit einer Gavotte von J.S. Bach.

Nachdem unser Vorsitzender dann ein kurzes Resümee des ablaufenden Jahres gehalten hatte, ging es weiter mit musikalischen Darbietungen von Rowena Kirschling und Alice Volkner (2 Flöten), von Rita, Alexander und Christoph Laugwitz (Trompeten und Klarinette), von Nina und Meike Tappert  ( Klarinette und Querflöte) sowie von einem Klarinetten-Quartett mit Birgit Tiltmann, Jörg Zorenböhmer, Nina Tappert und Sabine Ulamec.

Dazwischen hielt Markus Schwedes immer wieder einen Rückblick auf die Höhepunkte des Jahres 2007 und ehrte zudem die Mitglieder Wolfgang Eberz für 20-jährige und Petra Vierkotten für 10-jährige Mitgliedschaft. 

Zum Schluss stellte sich das neu gegründete „Saxtett“  noch den Gästen vor und trug das Ergebnis der Probenarbeiten in den letzten Monaten vor. Unter der Anleitung der versierten Saxophonisten Heinz Imbusch und Reinhold Schilling, die auch das Notenmaterial aufbereitet hatten, musizierten:  Melanie Volkner, Alexandra Janssen, Helga Winkelmann, Petra Vierkotten, Georg Stang, Alfred Lang, Reinhold Schilling und Heinz Imbusch.

Dann wurde das reichhaltige und abwechslungsreiche Buffet freigegeben und während des Essens hatten die Gäste wieder Gelegenheit, Lose zu kaufen, die dann im Rahmen der Tombola mit ein bisschen Losglück in nette und nützliche Sachpreise eingetauscht werden konnten.

Alles in allem war es wieder ein kurzweiliger Abend, an dem aktive und inaktive Mitglieder noch einmal Gelegenheit zum Gedankenaustausch in gemütlichem Rahmen fanden. Allen Organisatoren, sowie kleinen und großen Helfern unser herzlicher Dank für das Gelingen der Feier!

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Da kam „FREUDE“ auf

- Rückblick auf das Gemeinschaftskonzert am 15. September 2007 in der Jabachhalle mit dem Kinder- und Jugendchor Lohmar mit dem Märchenmusical "FREUDE" -

Sieh die Blumen“

„Trink das Wasser“

„Riech die Waldluft“

„Vergiß es nie“

„Dafür bezahlen, brauchen wir nicht...“

Das waren die wichtigsten Botschaften, verpackt in schöne Melodien, die die Sängerinnen und Sänger des Kinderchors Lohmar dem Publikum bei der Aufführung des Musicals „Freude“ überbrachten. Die Solisten: Jens Friedrich, Jana Giepen und Lara-Madlen Franke sangen ihre teilweise schwierigen Passagen souverän und mit viel Überzeugung.

Um dieses Märchen-Musical herum hatte unser Dirigent Michael Tappert - zusammen mit dem Leiter des Kinder- und Jugendchors Rudolf Wingenfeld - ein buntes Musikprogramm zusammengestellt, das abwechselnd dem Jugendchor Lohmar und dem Lohmarer Blasorchester Gelegenheit gab, sich separat dem Publikum vorzustellen.

So erklangen in schneller Reihenfolge Lieder wie "Der rosarote Panther", "Barbara Ann" von den Beach Boys, Dschungelbuch-Melodien, "Yesterday" von den Beatles oder „Der Löwe schläft heut Nacht“ .

Nach der Pause und dem Musical gab es noch zwei Gemeinschaftsauftritte:

Der Kinder- und Jugendchor sang „Adiemus“ mit den Solistinnen: Rachel Groß, Sophy Wasser und Jana Giepen, und schließlich das bekannte „We are the world“ von Michael Jackson.

Spätestens jetzt waren alle Musikerinnen und Musiker ebenfalls ergriffen und stolz über das gemeinsam Geleistete.

 

Das Schlusslied zusammen mit dem Lohmarer Blasorchester mit dem Potpourri aus Liedern bekannter Kindersendungen wurde dann wirklich zum ansteckend fröhlichen Finale, bei dem das Publikum lauthals mitsang und klatschte. Da blieb keine Mine mehr ernst; viel mehr wurden alle – Publikum und Akteure – dem Motto der Veranstaltung gerecht, und empfanden Freude mit dem entsprechenden „Smiley“ Lächeln – wie versprochen!

Nach Abschluß der Konzerte und in den Pausen hatte das Elternteam des Kinder- und Jugendchores ganz professionell das „Catering“ übernommen und sorgte mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und Brezeln für das leibliche Wohl aller! Vielen Dank für diesen Großeinsatz!

Wir danken den Kindern der beiden Chöre und dem Ehepaar Wingenfeld sowie dem Vorstand des Kinder- und Jugendchors für die  kompetente und schöne Zusammenarbeit

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Aktion "Zukunftsmusiker" in Siegburg wieder mit starker LBO-Beteiligung

Auf dem Siegburger Marktplatz fand am 29. August ein großes Kinderfest statt. Organisiert von den DM-Märkten in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Musikvereine wurde vor einiger Zeit die Initiative „Zukunftsmusiker“ gegründet, deren Ziel es ist, mehr Kinder als bisher für Musikinstrumente und Instrumentalmusik zu begeistern.

Neben anderen Aktivitäten wurde wieder ein Instrumenten-Bastelnachmittag angeboten (mittlerweile bereits der vierte vom LBO betreute Workshop bei DM!), außerdem konnten die Kids rund 40 Instrumente ausprobieren auf einem „Klingenden Mobil“ (welches zu diesem Zweck den ganzen Sommer durch Deutschland tourte).

Unser Aufbauorchester zeigte dazu noch bei schönem Wetter sein Können. Verstärkung bekamen unsere jungen Musiker zeitweilig noch durch Kinder mit soeben selbstgebauten Rasseln, mit denen diese begeistert den Rhythmus mitmachen konnten. Insgesamt eine hoffnungsvolle und schöne Veranstaltung!

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Großer Zapfenstreich beim Tambourcorps Pohlhausen-Birk

Am Freitag, den 8. Juni, führte das Lohmarer Blasorchester anlässlich des Jubiläums zum 75. Jahrestag der Gründung des Tambourscorps Pohlhausen-Birk den 'Großen Zapfenstreich' auf.

Nach einigen gemeinsamen Proben in den Vorwochen war es dann abends so weit: Das Tambourscorps und das LBO marschierten, begleitet von den Fackelträgern der Feuerwehr-Löschgruppe Birk, vom Bürgerhaus zum Parkplatz neben der katholischen Pfarrkirche. In Reih und Glied aufgestellt, wurde das traditionelle Zeremoniell zelebriert.

In der Serenade, dem unterhaltsamen Anfangsteil des Zapfenstreichs, kamen u. a. ein Beatles-Potpourri und der Ruetz-Marsch zu Gehör. Den militärisch-zeremoniellen Teil, der abwechselnd mit dem Tambourscorps gespielt wurde, beobachteten dicht gedrängt um den kleinen Platz viele hundert Zuschauer, fasziniert und begeistert von der Darbietung.

Die gemeinsam gespielte deutsche Nationalhymne, das Deutschlandlied, bildete den bewegenden Abschluss dieser Eröffnungsveranstaltung für die Festtage des TC Pohlhausen-Birk  .

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Aktion "Zukunftsmusiker" in Siegburg wieder mit starker LBO-Beteiligung

Auf dem Siegburger Marktplatz fand am 29. August ein großes Kinderfest statt. Organisiert von den DM-Märkten in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Musikvereine wurde vor einiger Zeit die Initiative „Zukunftsmusiker“ gegründet, deren Ziel es ist, mehr Kinder als bisher für Musikinstrumente und Instrumentalmusik zu begeistern.

Neben anderen Aktivitäten wurde wieder ein Instrumenten-Bastelnachmittag angeboten (mittlerweile bereits der vierte vom LBO betreute Workshop bei DM!), außerdem konnten die Kids rund 40 Instrumente ausprobieren auf einem „Klingenden Mobil“ (welches zu diesem Zweck den ganzen Sommer durch Deutschland tourte).

Unser Aufbauorchester zeigte dazu noch bei schönem Wetter sein Können. Verstärkung bekamen unsere jungen Musiker zeitweilig noch durch Kinder mit soeben selbstgebauten Rasseln, mit denen diese begeistert den Rhythmus mitmachen konnten. Insgesamt eine hoffnungsvolle und schöne Veranstaltung!

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Zu Gast im Fernsehstudio des Heimatsenders „Center-TV“

Am 20.April 2007 waren wir ins Fernsehstudio des Senders Center-TV eingeladen! Freitagnachmittag hatten sich ca. 30 Musikerinnen und Musiker am Sitz des Senders in Köln-Ossendorf versammelt.

Innerhalb der Sendung „Rheinzeit“ wurde im Rahmen der Rubrik „Mein Verein“ ein viertelstündiges Portrait unseres Orchesters ausgestrahlt mit zwei kurzen Musikstücken, die live eingespielt wurden. Die Moderatoren Michael Schwan und Melanie Knobloch stellten den Interviewpartnern Markus Schwedes, Michael Tappert, Simon Schilling und Petra Vierkotten einige Fragen zur Geschichte des Orchesters, zum Repertoire und den weiteren Plänen.

Unser Orchester konnte eine gelungene Präsentation abliefern, und der Sender zeigte sich interessiert, über weitere Aktivitäten des Orchesters – wie etwa das Jugendmusical im Herbst - zu berichten.

(Center-TV ist über Kabelkanal (nur im Kölner Bereich) oder im Internet unter „www.center.tv“ zu empfangen)

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Musikalische Vielfalt mit witzigen Showeinlagen

 Das Lohmarer Blasorchester gab mitreißendes Konzert in der ausverkauften Jabachhalle

Am Ende gab es tosenden Applaus im Publikum und ausgelassenes Gelächter bei den Musikern.  Die technisch anspruchsvolle Zugabe „Piratentanz“ musste der Dirigent denn auch unter erschwerten Bedingungen dirigieren: Die Musiker hatten ihm als Gag eine überdimensionale Plastikhand überreicht, die Michael Tappert beim Dirigieren tragen musste.

Überhaupt waren es – neben dem abwechslungsreichen und gut ausgewählten Stücken die gekonnt vorgetragen wurden – auch die kleinen Gags am Rande, die das Publikum erfreuten. „Die Musik war gut und die Show-einlagen waren gut.“ „Es war nicht so steif, sondern aufgelockert“, so die Publikumsreaktionen nach dem Konzert.

Hans-Günther Schröder, der Moderator der letzten Jahre, war plötzlich erkrankt und so führte der Vorsitzende Markus Schwedes durch den Abend - was von ihm einen Dreifach-Spagat abverlangte zwischen seiner Funktion als Vorsitzender, der die einleitenden und verabschiedenden Worte sprach, dem Moderator, der durch das Programm führte und zu den einzelnen Komponisten und Musikstücken informierte, und schließlich dem Musiker am Tenorhorn, der dann wieder konzentriert an seiner Stimme sitzen musste.

Nach alter Tradition  eröffnete das Aufbauorchester  das Frühjahrskonzert und spielte die Stücke: „First Class in Concert“, „Little Brown Jug“, sowie die Zugabe „I will follow him“. Die Kinder und Jugendlichen ernteten verdienten Beifall für ihr konzentriertes Spiel.

Das Programm des Hauptorchesters begann mit dem Florentiner Marsch von J. Fucik, führte über den Tanz Nr. 2 aus der Jazzsuite 2 von Schostakowitsch, über Ausschnitte aus dem Musical „Starlight Express“ von A.L. Webber, der böhmischen Polka „Prager Gassen“ von Jaroslav Zeman, zum Swing „String of Pearls“ von Gray/Lange und den „Trompetenhits“ arrangiert  von Rolf Schneebiegel. Hier begeisterten die Solotrompeter: Christoph Laugwitz, Andre Drinhausen, Hugo Tappert und Michael Tappert die Zuhörer.

Nach der Pause ging es dann weiter im Programm mit dem amerikanischen Marsch „Stars and Stripes forever“, bei dem Judith Leyens und Meike Tappert als Solistinnen an der Piccolo-Flöte brillierten, sodann folgten die „Erinnerungen an Satchmo“ mit bekannten Melodien von Louis Armstrong, danach  „Gruß an Wien“ ein bunter Reigen von Film- und Operettenmusik, dann wieder mit „Show-Effekten“ der gesamte Saxophon-Satz als „singende Saxophone“ im Marinelook mit ihrem „Captain Cook“ Michael Tappert, der eine Kapitänsmütze aufgesetzt hatte. Zusätzlich hatte sich das gesamte Percussion-Register bei diesem Stück mit Hawaii-Hemden und Sonnenbrille verkleidet. Als Novum war außerdem eine E-Gitarre, gespielt von Hans Hensel zu hören, der dafür am Bass von Jürgen Winter vertreten wurde.

 „Highland Cathedral“ von Korb/Roever ist ein Stück,  das für Dudelsackmusik komponiert wurde und hier mit einem Oboensolo von Conny Rühl eingeleitet wurde. Außerdem begleiteten zwei Solotrommler das ganze Stück mit dem eindringlichen Rhythmus. Hier überraschten die beiden Schlagzeuger Martin Hennecke und Thorsten Leyens sowohl das Publikum als auch die Musiker, als sie – zusammen mit dem Dirigenten -  im Kilt und mit roter Perücke auf der Bühne erschienen. Nachdem dieses sehr pompöse und eindrucksvolle Stück verklungen war, verliehen die rund 500 Zuhörer ihrer Begeisterung lauthals Ausdruck. Die geforderte Zugabe war dann das Stück „Piratentanz“ von Bruchmann (siehe oben).

Das Presseecho auf das Konzert war ebenfalls sehr positiv,  und so bleibt festzuhalten, dass es dem Dirigenten Michael Tappert wieder einmal gelungen ist, alle Musiker des Lohmarer Blasorchesters zu einer Gemeinschaftsleistung zu führen, die den Ausführenden und den Zuhörern gleichermaßen Freude und Spaß bereitete.

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Gemeinschafts-Herbstkonzert wurde zum Publikumserfolg

 Nur zufriedene und erleichterte Gesichter waren nach dem Konzert am 21.Oktober 2006 bei den beteiligten Sängern und Musikern zu sehen:

Das Publikum hatte das Gemeinschaftsprojekt aus Chorgesang und Blasmusik angenommen und mit begeistertem Applaus honoriert.

Dies war natürlich am Anfang der Planung nicht vorherzusehen: hier gab es skeptische Bedenken – dort leichte „Berührungsängste“. Aber nachdem alle Beteiligten sich darüber einig waren, dass es für das Vereinsleben in Lohmar und hier insbesondere für die musiktreibenden Gemeinschaften nur ein Gewinn sein kann, wenn solche Gemeinschaftskonzerte von Zeit zu Zeit angeboten werden, konnten auch mit viel gutem Willen sämtliche logistischen und terminlichen Probleme im Vorfeld bewältigt werden.

Die gemeinsamen Proben verliefen sehr harmonisch (im wahrsten und im übertragenen Wortsinn), und nachdem sich Sänger und Musiker kurz beschnuppert hatten, der ein oder andere den ein oder anderen Bekannten begrüßte, wurde auch hier schon die anfängliche Skepsis überwunden.

So freuten sich zum Schluss alle Beteiligten auf den Samstagabend und fieberten dem gemeinsamen Auftritt entgegen.

Auch für die Musiker war es ein völlig neues „Wir-Gefühl“ und eine neue Herausforderung an Konzentration und Zusammenspiel.

Die Resonanz bei der „Nachlese“ des Konzerts im Foyer der Jabachhalle gab den Initiatoren des Gemeinschaftskonzertes Recht. Wir haben mit Sicherheit neues Publikum für unsere Musik interessiert, manche Meinung über „Blasmusik“  zurechtrücken können und nicht zuletzt einen wichtigen Schritt für hoffentlich weitere schöne Projekte innerhalb der Lohmarer Vereine getan. Das gemeinsame Singen des fröhlichen „Lohmar-Liedes“ zum Schluss des Konzertes lässt jedenfalls auf eine Fortsetzung hoffen.

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06. Mai 2006 : Weltrekord gelungen! Auch WIR! waren dabei
Das Lohmarer Blasorchester 79 e.V. beim Aktionstag des BDMV

Die Einwohner von Lohmar, die am Samstagmorgen ihre Einkäufe rund um den Marktplatz erledigten, wurden am 6. Mai 2006 mit Lifemusik überrascht: Das Lohmarer Blasorchester 79 e.V. gab im Rahmen des Aktionstages WIR! 2006 ein Platzkonzert bei strahlendem Sonnenschein.

Damit fühlten sie sich den weiteren ca. 14.000 Musikern der Mitgliedsorchester verbunden, die zeitgleich in ganz Deutschland ebenfalls im Rahmen der Kampagne musizierten.

Die Zuhörerzahl hielt sich zwar in Grenzen, dafür war die Resonanz aber durchaus positiv. Und auch die örtliche Presse griff die Idee, mit dieser Kampagne auf die ehrenamtlichen Tätigkeiten in Musikvereinen zugunsten der Jugend aufmerksam zu machen, bereitwillig auf. (siehe Pressespiegel)

Und das Ziel: einen neuen Weltrekord aufzustellen, wurde nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) auch erreicht:

Genau 199 Orchester (Spielmannszüge, Blas- und Jugendorchester) spielten zeitgleich und haben so dazu beigetragen, dass der Weltrekordversuch geglückt ist!

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Das Lohmarer Blasorchester beim Platzkonzert am Aktionstag "WIR! 2006" auf dem Lohmarer Frouardplatz.

Foto: Decker

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Jahreshauptversammlung 2006

Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, den 3.Februar 2006 im Saal der Gaststätte "Altes Haus" in der Donrather Strasse in Lohmar-Donrath wurden Rechenschafts- und Kassenbericht sowie Prüfbericht des Vereinsjahres 2005 abgelegt und der Vorstand für das Vereinsjahr 2005 entlastet. Im Vorstand wurden die stellvertretende Vorsitzende Karin Hennecke und der Instrumentenwart Joseph Schmitz wiedergewählt. Als neue Mitglieder wurden Elisabeth Schwarz als Notenwart, Petra Vierkotten als Pressewart und Philipp Schwedes als stellvertretender Kassierer in den Vorstand gewählt.

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Jahresabschlußfeier  2005

Zeitlich und auch räumlich an anderer Stelle fand die Jahresabschlussfeier des Vereins im Jahr 2005 statt: So trafen sich die Mitglieder und Familienangehörigen bereits am Vorabend des 2. Advents am Abend im Pfarrsaal der evangelischen Gemeinde an der Hauptstrasse, da es zum ersten Mal leider keinen Platz für uns diesmal im katholischen Pfarrheim gab.

 

Ehrung für langjährige Mitglieder:

Norbert Bois (20 Jahre), Dr. Hans Günther van Allen (20), Horst Jubelius (20), Helmut Groß (20), Markus Schwedes (10) (von rechts)

Dichter als sonst, aber auch geselliger, saß man beisammen, um wieder ein dicht gedrängtes Programm zum Jahresausklang zu erleben. Musikalische Punkte waren der Auftritt eines Flötentrios, ein gemischte Darstellung durch Familie Laugwitz mit Klarinetten und Trompeten, einige Musicalmelodien durch Klarinette mit Begleitung, ein Duo aus Flöte und Klarinette durch die Schwestern Tappert sowie zum Abschluß weihnachtliche Lieder vom Saxophonregister. Dazwischen wurden langjährige Mitglieder geehrt und ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr des LBO gegeben.

  Melodien vorgetragen durch die Saxophonspieler (v. l.) Georg Stang, Reinhold Schilling, Petra Vierkotten, Heinz Imbusch

Begleitend zum anschließenden gewohnt rechhaltigen Buffet fand die seit einigen Jahren veranstaltete Tombola mit vielen gestifteten Preisen statt, die wiederum vor allem bei den Kindern und Jugendlichen für viel Aufsehen und Begeisterung sorgte. Gegen Mitternacht fand die Veranstaltung dann ein gemütlichen Ende. Dank der Spendenfreudigkeit für die Getränkeunkosten und regen Nachfrage nach Tombolalosen wurde zum ersten Mal kein negatives Einnahmeergebnis erzielt: Ein kleines Trostpflaster für die arg gebeutelte Kasse des Vereins.

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Vorweihnachtliche Betätigungen des Blasorchesters

Im Vorfeld des Weihnachtsfestes 2005 waren die Aktiven des Vereins in vielfältiger Weise tätig:

So wurde gespielt auf Weihnachtsmärkten in Breidt, Siegburg und zweimal in Lohmar, mitgestaltet wurden die Adventssingen in Birk und Lohmar sowie durch eine Flötengruppe die zentrale Seniorenfeier Lohmars in der Hauptschulaula.

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Nachlese zur Konzertfahrt der Aktiven in den Westerwald

Am 11. September 2005 fand der diesjährige Aktivenausflug des Lohmarer Blasorchesters statt, und wie in den letzten Jahren gute Gepflogenheit wurde dieser gesellige Teil mit einem musikalischen Auftritt kombiniert.

So ging es bei leider recht regnerischem Wetter per Reisebus zunächst morgens Richtung Osten nach Hachenburg, dem schönen Städtchen mit gut erhaltenem mittelalterlichen Ortskern und altem Schloß, wo wahlweise eine Einführung in die Geschichte, Geografie und Kultur des Lebenskreises Westerwald, hier besonders des Oberwesterwaldes, durch den Besuch des Landschaftsmuseums angeboten wurde. Viele Mitfahrer nahmen diese Gelegenheit wahr, die anderen (vorzugsweise diejenigen, die mit der frühen Stunde noch nicht gut zurechtkamen) bummelten durchs Zentrum und stärkten sich mit einem Frühstück.

Gegen Mittag ging es dann weiter nach Bad Marienberg. In der Badestadt, dem Heimat unseres Vorsitzenden, erwarteten die Mitglieder neben einer schönen Landschaft und viel Wäldern (das meiste blieb jedoch durch den Regen und den Nebel weitgehend verborgen) ein interessanter Wildpark und ein lehrreicher, wenn auch durch seine teilweise steilen Wege anstrengender, Rundgang durch den Basaltpark. Da das Wetter jedoch nicht auf alle einladend wirkte, wurde auch das nahegelegene Café in Beschlag genommen und es ergaben sich viele interessante und gesellige Unterhaltungen, zu denen es bei den normalen Proben nur zu selten Gelegenheit gibt.

Der Wettergott meinte es aber nicht nur schlecht mit uns: Zum anberaumten Kurkonzert nachmittags in der Konzertmuschel im Kurpark hörte der Dauerregen auf, es klarte sogar etwas auf, so dass die Befürchtung, der Auftritt, das Kernstück des Ausfluges, könnte abgesagt werden, sich als unberechtigt erwies. Bei einer gegen Ende dann doch recht stattlichen Anzahl von Zuhörern spielte unser Orchester eine Stunde lang ausgewählte Stücke, die immer wieder den Applaus der Zuschauer fanden. An dieser Stelle sei nochmals Dank gesagt an die Tourist-Information von Bad Marienberg, die unserem Verein dieses Kurkonzert ermöglicht hatte.

Als Tagesabschluß erwartete alle eine gemeinsames Abendessen im Restaurant neben dem Kurpark, bevor der Omnibus die Teilnehmer wieder sicher nach Lohmar zurückbrachte.

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Fazit der Mitgliederhauptversammlung am 11.02.2005

Am Freitag, den 11.02.2005, wurde in der Gaststätte 'Bergschänke' die satzungsgemäße ordentliche Jahreshauptversammlung 2005 abgehalten.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes über das vergangene Jubiläumsjahr, bestehend aus dem Bericht über die Aktivitäten des Hauptorchesters, die Jugendabteilung, die allgemeinen Vereinsangelegenheiten und die Finanzen,  wurde der Prüfbericht der Kassen- und Inventarprüfer vorgetragen. Er ergab keine Beanstandungen, so dass die Versammlung einstimmig dem Vorstand die Entlastung für das Vereinsjahr 2004 erteilte. Als neuer Zeugwart wurde sodann Zita Groß gewählt.

Für viel Gesprächstoff sorgte der Punkt 'Ausschau auf das kommende Vereinsjahr': So wurde heftig diskutiert über die verschiedensten Auftritte wie Herbst- und Adventskonzerte sowie über die weitere Ausstaffierung aus Anlass der Karnevalsbeteiligungen. Die Beteiligten kamen überein, im Kreise der Aktiven weiter nach Lösungen und Vorschlägen zu suchen, um eine allgemeinen Konsens für diesen Punkt bei allen Beteiligten zu erhalten. Erfreulich, dass viele gute und neue Ideen auf den Tisch gebracht wurden.

Der Abend klang nach intensiven Beratungen gemütlich im kleinen Kreis aus.

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Jahresabschlußfeier 2004

Traditionell fand am Vorabend des 3. Advents die Jahresabschlußfeier des Lohmarer Blasorchesters statt. Erfreulich viele Mitglieder, Erwachsene und Jugendliche, samt Familienangehörigen waren der Einladung unseres Vereins gefolgt und so konnte der Vorsitzende Markus Schwedes im katholischen Pfarrheim vor vollbesetzten Stühlen durch ein kleines Programm mit viel Musik führen.

So gab es nach der Begrüßung einige Vorträge von Nachwuchsmusikern und Kleingruppen, teils in ungewöhnlicher Instrumenten-Kombination, einen kurzen Jahresrückblick mit Danksagung an alle fleißigen Helfer in 2004, die Ehrungen für 20-jährige Mitgliedschaft von Anne Hübner und Josef Schmitz sowie für 10-jährige Mitgliedschaft für Hans-Friedrich Hensel. Zum Abschluß sangen die Anwesenden vier weihnachtliche Lieder, begleitet auf dem Akkordeon von Reinhold Schilling.

Anschließend kam der gemütliche Teil des Abends: Zum Essen stand das selbstbestückte bekannte Buffet zur Verfügung, die Getränke stellte wie gewohnt der Verein. Dazu wurde die Tombola mit vielen gespendeten Preisen ausgespielt, die gerade unter den Jüngeren wieder viel Begeisterung fand.

Bei lockeren und informativen Gesprächen klang der Abend dann noch gesellig aus.

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Festliches Konzert am 2. Advent in der kath. Kirche Lohmar

Zum feierlichen Abschluß der großen Auftritte im Rahmen des Jubiläumsjahres 2004 veranstaltete das Lohmarer Blasorchester am Sonntag, den 5. Dezember 2004, zum ersten Mal in seiner Geschichte ein eigenständiges Adventskonzert.

Im feierlichen Rahmen wurden (vor-) weihnachtliche Weisen und Kompositionen in dem bestens geeigneten ehrwürdigen sakralen Ambiente der katholischen Kirche zu Lohmar vorgetragen. So boten die Musiker Bearbeitungen von Melodien der verschiedensten Epochen, vom ausgehenden Mittelalter (Dona nobis pacem) über Barockmusik ('Tochter Zion')  bis zu modernen Weihnachtsweisen ('Winterwonderland' und 'Rudolf the red-nosed reindeer'). Fehlen durften auch nicht eine eigenständige Blasmusikkomposition ('Salzburger Serenade') und eine Zusammenstellung von bekannten Advents- und Weihnachtsliedern, bei denen die Zuhörer kräftig mitsangen.

Das Konzert fand den großen Beifall des Publikums und über eine Neuauflage in den nächsten Jahren wird in der Vereinführung stark nachgedacht.

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30 Jahre Partnerschaft Frouard - Pompey - Lohmar: Tolle Stimmung bei den Auftritten des LBO in Frankreich

Anläßlich der Feiern am 23. und 24. Oktober 2004 zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft  zwischen Lohmar und den Zwillingsstädten Frouard und Pompey an der Mosel wurde das Lohmarer Blasorchester von der SIFA, der französischen Partnerschaftsorganisation, gebeten, ein Rahmenprogramm mitzugestalten. Dieses Angebot wurde gerne angenommen.

Schon fast routinemäßig ging es am Samstag frühmorgens Richtung Lothringen, wo nach einem herzlichen Empfang im Rathaussaal von Frouard kulinarische Leckerbissen zu Mittag auf die Besucher warteten. Anschließend gab es das erste musikalische Ereignis: Im 'Centre Culturel Jean Hartmann' in Pompey wurde ein Gemeinschaftskonzert geboten mit der 'Harmonie Les Intrépides' aus Frouard, dem Gemischten Chor 'La Vilanelle' aus Pompey und dem Lohmarer Blasorchester.

Die eigentliche Feier fand dann abends im Saal 'Camille Frigerio' im Rathaus Frouard statt. Zum Festbankett, bei dem neben den Delegationen aus den drei Jubiläumsstädten auch eine Abordnung aus Eppendorf in Sachsen anwesend war, gab es Laudatios der anwesenden Bürgermeister sowie der Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine. Begleitet wurde die Festveranstaltung von einer Gruppe Musiker der Musikschule Frouard. Nach dem offiziellen Teil spielte dann das Lohmarer Blasorchester bis in den frühen Morgen zum Tanz auf, diese Gelegenheit wurde von zahlreichen Gästen in Anspruch genommen und wurde mit viel Lob und Applaus honoriert.

Der Sonntagmorgen sah nach einer Feuerwehrvorführung um 10 Uhr am Schwimmbad von Pompey ein Matinéekonzert vor, welches erneut im 'Centre Culturel' in Pompey unter Mitwirkung der 'Harmonie Les Intrépides' und des LBO durchgeführt wurde und das bei den Zuhörern großen Anklang fand.

Zum Abschluss gab es ein großes Mittagsbuffett für alle Beteiligten, das sich in typisch französischer Art über mehrere Stunden hinzog, so dass direkt anschließend für die Lohmarer Gruppe die Heimfahrt angetreten werden musste, aber nicht ohne sich bei den zahlreichen französischen Freunden für die große Gastfreundschaft zu bedanken und sich  herzlich zu verabschieden. Allgemein wurde bekundet, dass das Lohmarer Blasorchester sich als ein hervorragender kultureller Boschafter der Stadt Lohmar bei diesen Jubiläumsfeierlichkeiten dargestellt hat und mitgeholfen hat, die guten Beziehungen zwischen den Partnerstädten mit Leben zu erfüllen.

(hier zu weiteren Fotos dieser Reise)

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 Konzertfahrt nach Frankreich im September 2004

Eingeladen zum Gegenbesuch hatte uns das Orchester 'Harmonie Les Intrépides' aus Frouard. Dieses Ensemble aus der Lohmarer Partnerstadt hatte uns zu unserem Musikfest besucht und so reisten wir am 4. und 5. September nach Lothringen, um an den Jubiläums-Feierlichkeiten zum 8ojährigen Bestehen des dortigen Musikvereins teilzunehmen.

Samstag Morgen ging es früh um 8 Uhr von der Jabachhalle aus los. Nachdem alles Gepäck und die Musikinstrumente verstaut waren, fuhr uns der Bus über die Eifelstrecke nach Luxemburg. Hier war Mittags eine Pause mit Stadtbesichtigung vorgesehen. Auf dem Rundgang durch die Stadt Luxemburg mit den neuen Gebäuden und den historischen Ecken wurde uns viel Wissenswertes vom Stadtführer vermittelt. Zwischendurch ging es noch in den Untergrund: Die Kasematten, unterirdische Gänge und Räume angelegt zu Verteidigungszwecken vor über 300 Jahren, schafften etwas Abkühlung  bei der sommerlichen Hitze.

Am Nachmittag erreichten wir unser Ziel und wurden von unseren französischen Freunden am Rathaus von Frouard herzlich willkommen geheißen. Nach Aufteilung der Teilnehmer auf ihre Gastfamilien bzw. die Hotelzimmer war noch eine Ruhepause angesagt, bevor am Abend im Theater Gérard Philippe das Jubiläumskonzert durchgeführt wurde. Dieses Konzert wurde im ersten Teil bestritten von den 'Grognards d'Epinal', wogegen wir den zweiten Teil bestreiten durften. Es waren wirklich zwei unterschiedliche Auftritte: Zuerst eine Vorstellung, das sich in viel historischen Uniformen und militärisch geprägter Musik erging, danach das Lohmarer Blasorchester mit gewohnt munterer und lockerer Blasmusik aus unserem breit gefächerten Repertoire. Das Publikum, das für uns (etwas ungewohnt) in ansteigenden Reihen auf uns herunterschaute, war begeistert und entließ die Musiker nicht ohne weitere Zugaben. Ein gemeinsamer Empfang in den Kellerräumen beschloss den erfolgreichen Tag.

Der nächste Tag sollte sich zu einem musikalischen Marathon entwickeln: Um 10:30 Uhr saß unser Orchester auf dem Place Nationale in Frouard, leider etwas bedrängt von Hähnchenbratern und Blumenverkäufern, und spielte bei erneut strahlendem Sonnenschein ein einstündiges Platzkonzert. Nicht übermäßig viel Zuschauer wollten dies sehen, diese waren aber umso begeisterter von der dargebotenen Musik. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es wieder zurück zum Platz, weil jetzt unser musikalischer Marsch durch Frouard anstand. Unser Ensemble zählt das Marschieren ja nicht unbedingt zu seinen Stärken, aber für die Veranstaltung war es erwünscht und so erfüllten wir diesen Wunsch: Circa einen Kilometer legten wir mit zünftiger Marschmusik durch die Straßen zurück, um uns dann mit den anderen teilnehmenden Musikvereinen vor dem Stadion von Frouard zu treffen. Dieser Marsch ging bei vielen ob des heißen Wetters und der damit verbundenen Anstrengung an die physisch erträglichen Grenzen.

Mit vier Gruppen zogen wir geordnet in das Stadion ein, um dann vor der voll besetzten Tribüne gemeinsam zwei vorher einstudierte Musikstücke aufzuführen.  Anschließend gaben wir dann noch ein einstündiges Platzkonzert an derselben Stelle, bevor auch die anderen drei Orchester jeweils eine Stunde ihr Können zeigen durften.

Leider hatten wir keine Zeit mehr, um diese weiteren Darbietungen komplett zu verfolgen, denn die Zeit drängte bereits zur Rückfahrt. So wurden noch Stärkungen an den aufgebauten gastronomischen Ständen eingenommen und wir bekamen einen schönen Pokal zur Erinnerung an diese Konzertfahrt überreicht. Dann war auch schon das Abschiednehmen gekommen und nach vielen Bedankungen für die herzliche und freundliche Aufnahme ging es zurück ins Rheinland, wo wir pünktlich und wohlbehalten wieder ankamen.

(hier zu weiteren Fotos dieser Reise)

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Spendenübergabe des Blasorchesters an die DKMS

Anläßlich der erfolgreichen Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei  am 18. Juli 2004 in der Grundschule Lohmar-Birk wurde von unserem Blasorchester die Spende vom Musikfest in Höhe von (aufgerundet) 1000 Euro übergeben.  Der Vorsitzende Markus Schwedes und Udo Hawemann, der im Festausschuss für die Ablauforganisation zuständig war, händigten einen großen Präsentationsscheck an die Leiterin der Initiativgruppe Birk, Frau Weber, und an eine Mitarbeiterin des DKMS-Büros Köln aus.

Es wurde nochmals allen gedankt, die das Musikfest in Lohmar zu einem solchen Ereignis hatten werden lassen, besonders wurde den verschiedenen Gruppen, die kostenlos aufgetreten waren, und den Direktspendern gedankt. Zusätzlich zu der übergebenen 'offiziellen' Spende waren nämlich nochmals knapp 1000 Euro beim Musikfest direkt gespendet worden, so dass die Gesamtsumme für den Kampf gegen die Leukämie an beiden Tagen fast 2000 Euro betrug. Ein schönes Gesamtergebnis!

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Das Lohmarer Musikfest 2004: Viel Regen, aber gigantisches Programm und gute Stimmung

Zwei Tage, nämlich den 3. und 4. Juli, dauerte das Geburtstagsfest zum 25jährigen Bestehen des Lohmarer Blasorchesters auf dem Frouardplatz, und wenn auch die Sonne leider nicht immer mitspielte, so waren die Zuschauer begeistert ob der Vielfalt, mit der sich das Musikleben von Lohmar und Umgebung präsentierte.

Zwei Bühnen waren nebeneinander auf dem zentralen Lohmarer Veranstaltungsplatz aufgebaut, um einen schnellen und reibungslosen Programmablauf zu gewährleisten, eine davon eine Riesenbühne in Halbmondform, die größte Bühne, die Lohmar dort je gesehen hatte. Der Eindruck aber nicht nur des Riesenbaus war überwältigend, sondern auch die Menge der Gruppen und Vereine, die sich zum Jubelfeste die Ehre gaben.

Den Auftakt machte am Samstagmittag die ‚Harmonie Les Intrépides’, das Orchester aus der französischen Partnerstadt Frouard, das auf einer 2 km langen Schleife durch die Stadtmitte zog, um auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Nach der Rückkehr auf den Festplatz wurde das Musikfest eröffnet durch den Vorsitzenden Markus Schwedes, die stellvertretende Landrätin Ute Gräfin Strachwitz und den Schirmherren der Veranstaltung, Lohmars Bürgermeister Horst Schöpe.

Den ersten musikalischen Vortrag gab dann das Geburtstagskind selbst: Das Lohmarer Blasorchester spielte mehrere fetzige Titel aus seinem umfangreichen Repertoire, um dann Platz zu machen für den Star des Festes, das international renommierte und einzige Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr. Fast zwei Stunden lang gab es hier symphonische und unterhaltende Blasmusik vom Allerfeinsten, und entsprechend war die Reaktion der Zuschauer: Man wollte das Ensemble gar nicht mehr weg lassen und applaudierte frenetisch.

Doch noch mehr und vor allem verschiedenste Musik bot die weitere Programmfolge. Die Sambagruppe der Musikschule trommelte und rasselte rassige südamerikanische Rhythmen, die Stadtgarde Wesseling wiederholte ihren Besuch von vor mehreren Jahren und der Liederkranz Birk intonierte in alter Verbundenheit gefühlvolle Weisen.

Soliden und mitreißenden Jazz konnte man von der jugendlichen Combo Jazzless hören, bevor die Band Sixpack der Musikschule stimmgewaltig und virtuos losrockte. Das Sülztaler Blasorchester aus Rösrath sorgte dann zwischenzeitlich noch mal für ruhigere und gefühlvolle Bläsermusik, bevor der Rest des Abends den Siegburg/Lohmarer Lokalmatadoren von Kappendraht gehörte. Fast drei Stunden lang wurden Oldieklänge in eigenen Arrangements aufgefahren, bis auch der letzte der dicht gedrängten Zuhörer sich mitbewegte oder mitsang. gegen halb elf war dann der erste Tag zu Ende.

 Recht früh begann dann schon der Sonntag mit dem Ausbauorchester des Lohmarer Blasorchesters, in dem die Kinder und Jugendlichen das Zusammenspielen und die ersten Schritte aufs Podium üben. Das Tambourskorps Pohlhausen/Birk pfiff und trommelte als Nächstes und der Männerchor Lohmar sang seine die Seele bewegenden Melodien, bevor das Orchester aus Frouard nochmals sein Können unter Beweis stellte.

Ganz andere Töne und viel Schwung brachte dann die Musical AG des Gymnasiums auf die Bretter, Tanz und Gesang und moderne Lieder aus Pop und Musical ließen die Zuschauer wieder jung werden und die flotten und teilweise frechen Kostüme taten ein übriges.

Die Siegburger Musikanten als jahrzehntelange Freunde aus der Kreisstadt hatten den nächsten Part, dann brachten der Kirchenchor Neuhonrath und das Blasorchester Neuhonrath musikalische Grüße aus dem nördlichen Lohmarer Stadtgebiet zum Festplatz.

Besinnlich-klassische Töne der anderen Art bot anschließend das Flötenensemble der Musikschule, bevor die geballte Ladung jugendlichen Elans mit dem Kinderchor und dem Jugendchor Lohmar wieder die Bühne eroberte.

Noch immer war nicht Schluss: Das Blasorchester Uckerath beeindruckte durch sein vielseitiges und präzises Spiel, so wie dann noch der Musikverein Siegklang Meindorf und das Tambourskorps Scheiderhöhe.

 Den abschließenden Höhepunkt des zweiten Tages bildeten dann noch zwei stadtbekannte Vokalgruppen, nämlich das Quantenquartett und die Kellner. Die Quanten boten Black Fööss - Covertitel vom Feinsten, wogegen die Kellner, die schon mehrere eigene Solokonzerte bravourös bestritten haben, sich absolut auf den A Capella - Gesang verlegt haben. Im letzten Akt des Musikfestes wurden alle Instrumente ‚mundgemacht’ und viele bekannte Titel zur Begeisterung der Zuschauer präzise intoniert. Der Applaus war trotz regnerischem Wetter groß und erst nach vielen Zugaben wurde das Lohmarer Musikfest beendet.

 Mit einer gewaltigen finanziellen und organisatorischen Kraftanstrengung ist es dem Lohmarer Blasorchester in seinem Jubiläumsjahr gelungen, an zwei Tagen mit einem tollen Programm einen Querschnitt des Lohmarer Musikkulturlebens Open Air zu präsentieren, dazu noch für einen guten Zweck, denn der Erlös ging der Initiativgruppe Lohmar-Birk der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) zu für die (Mit-) Finanzierung einer großen Typisierungsaktion gegen Leukämie. Alle Musiker des Programms der beiden Tage hatten auf eine Bezahlung verzichtet, nur so war die Durchführung überhaupt erst möglich geworden.

(Weitere Bilder vom Musikfest in unserer Bildergalerie 2004)

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03/2012