swirl.gif (150 Byte) Pressespiegel 

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Rendezvous von Chor und Bläsern

Da Capo und Blasorchester (LBO) gaben Konzert

Lohmar. Der Wunsch, Blasmusik und Chor zu vereinen, war der Wunsch von beiden Dirigenten.
Sowohl Friedhelm Limbach (Da Capo) als auch Michael Tappert (LBO) und ihre Ensembles betraten damit völliges Neuland und landeten beim Publikum mit der Premiere einen musikalischen Volltreffer.

Rund 140 Sänger und Instrumentalisten boten ein Programm, das überzeugend die Vielfalt der Akteure demonstrierte. Unter dem Motto "Mit Pauken und Trompeten" begeisterten sie das Publikum, nahmen es mit auf eine Zeitreise und präsentierten mitreißenden Hits aus Rock, Pop, Musica, Filmmusik sowie zeitlose Evergreens.
Dabei zeigten auch zahlreiche Solisten ihr Können, wie beispielsweise Andrea Kern, die den absoluten Top-Hit "A night like this" der niederländischen Jazz-Sängerin Caro Emerald perfekt interpretierte.

Chor und Orchester gaben ein imposantes Bild ab. Vom ersten Stück an wussten die Sänger und Musiker, das Publikum zu begeistern.

 (Foto: Kieras)

Das Repertoire reichte von einen Beatles-Medley über Gospels und Filmtitel wie "Fame" bis zu Musical-Arrangements des britischen Komponisten Andrew Lloyd-Webber.

Der Abend war der überzeugende Beweis, dass Blasmusik und Chor sich nicht ausschließen, sondern bestens zusammenpassen und ganz neue Möglichkeiten bieten.
Bleibt zu hoffen, dass dieses Konzert der Auftakt zu vielen weiteren war.
(Paul Kieras im Extra-Blatt vom 2. 11.2011)

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140 Akteure: Chor "Da Capo" mit Blasorchester in der Jabachhalle

Für die 140 Musiker und Sänger war selbst die riesige Bühne der Jabachhalle zu klein. So nahmen die 60 Instrumentalisten des Lohmarer Blasorchesters auf dem Parkett vor der Bühne Platz, während sich die rund 80 Mitwirkenden des gemischten Chors "Da Capo" auf der Bühne platzierten. Ein Jahr lang hatten sich Dirigent Michael Tappert und Chorleiter Friedhelm Limbach mit ihren Mitgliedern auf dieses gemeinsame Konzert vorbereitet.

Mit einem Medley aus Eric Clapton - Titeln eröffnete das Blasorchester das Konzert, später folgte eine "Selection" mit drei populären Titeln von Gilbert O'Sullivan. Der Chor "Da Capo" brachte vor der Pause einen Musical - Ausschnitt aus "Fame", "You can't stop the beat" aus "Hairspray" oder auch den Ohrwurm "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens.

Ein großer Klangkörper beim Doppelkonzert in der Jabachhalle

 (Foto: Morich)

Nach der Pause gingen dann alle gemeinsam zur Sache. Der Chor "Da Capo" erschien nun im bunten "Flower Power" - Outfit (nach schwarz - blauer Chorkleidung im ersten Teil). Das Blasorchester blieb beim weißen Hemd statt dem gewohnten grün - roten Dress. Und an Stelle der Playback - Tonspur im ersten Teil war es jetzt das große Lohmarer Blasorchester, das den quicklebendigen Chor und seine Solisten bei mitreissenden Stücken von Irving Berlin John Lennen oder Andrew Lloyd Webber begleitete. Großen Beifall gab es für den "Moment for Morricone" und den Ausschnitt aus dem Protest - Musical "Hair" - sehr anspruchsvolle Musik für das gut funktionierende Orchester. Auch Moderator Hans - Günther Schröder machte dem Publikum mit seinen sachkundigen Texten viel Freude.
(Jürgen Morich im Lohmarer Stadtanzeiger vom November 2011)

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Große Ovationen für Chor- und Orchesterkonzert in der Jabachhalle

Es war eine Premiere für beide Ensembles, und sie wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall belohnt. Das "Lohmarer Blasorchester" unter der Leitung von Michael Tappert und der Chor "Da Capo" von Friedhelm Limbach geleitet, trafen sich zum musikalischen Rendezvous in der Lohmarer Jabachhalle. Das Programm: bekannte Film- und Musical-Melodien der vergangenen Jahrzehnte und auch aktuelle Hits. 60 Orchestermusiker und 80 Sängerinnen und Sänger fanden sich auf der Bühne zusammen - ein ansteckendes Klangvolumen. Die weit mehr als 600 Besucher ließen sich von Anfang an mitreißen.

Nach der Einstimmung des Blasorchesters mit seinem Arrangement für Blechbläser von Eric Clapton gestaltete zunächst "Da Capo" mit einem Querschnitt inspirierender Titel den ersten Teil des umfangreichen Konzerts. Hier zeigte sich der Chor mit seinem ansteckenden Temperament und seiner Stimmsicherheit. Herausragend dann auch der Solotitel "A Night Like This" der Chorsängerin Andrea Kern, hier begleitet vom Blasorchester. Mit Gilbert O'Sullivan Selection führte dann das Orchester in die Pause.

140 Akteure aus Chor und Blasorchester begeisterten in der Jabachhalle

In zweiten Teil des Konzertes konnte der sachkundige Moderator Hans-Günther Schröder dann das Zusammenspiel von Gesang und Instrumentalisten ankündigen. Der Funke sprang über auf das Publikum, als sich Temperament und Rhythmus nochmals steigerten mit Irving Berlins "America" , Beatles-Klassiker und der Filmmusik des großen italienischen Komponisten Ennio Morricone mit dem Titel "Once Upon A Time In The West" aus dem Film "Spiel mir das Lied vom Tod". Und am Ende gab es eine Auswahl der erfolgreichsten Songs aus "Hair" mit "Hare Krishna" und "Let The Sunshine". In dem Konzert bewiesen neben Andrea Kern auch die Chorsolisten Monika Mester, Karl-Heinz Frankeser, Nina Sulitze und Silke Eschweiler ihre Klasse. Alles in allem war es für die beiden Lohmarer Musikensembles ein gelungenes Konzert.
(D.K. am 14. 10.2011 im Lohmar Stadt-Echo)

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Premiere mit zwei Ensembles

Lohmarer Blasorchester und Chor "Da Capo" in der Jabachhalle

Lohmar: Friedhelm Limbach muss sich keine Nachwuchssorgen machen: der Chor "Da Capo" füllte die Jabachhallenbühne mit rund 80 jungen oder zumindest junggebliebenen Sängerinnen und Sängern. Nicht minder gut ist es um das Lohmarer Blasorchester bestellt, wo erstklassige Jugendarbeit geleistet wird. So lag es nahe, sich für ein Gemeinschaftskonzert zu verbünden.

"Mit Pauken und Trompeten" - das passte. Das Programm war flott, bisweilen spektakulär und immer mitreißend. Die informative Moderation von Hansgünther Schröder tat ein Übriges.

Zunächst präsentierte sich das Blasorchester mit einem Clapton-Medley und schöne Melodien wie "Wonderful tonight" oder "Tears in heaven". Hier zeichnete sich bereits das hohe Niveau ab, auf dem Tappert Rockmusik abliefern lässt. Das war beim Gilbert O'Sullivan Medley nicht anders, wo das rasante "Get Down" vom verträumten "Claire" abgelöst wurde und bei dem das swingende "Matrimony" nicht fehlen durfte. Bei "A night like this" gesellte sich Chor-Sängerin Andrea Kern für ein schönes musikalisches Bündnis zum Orchester. "Da Capo" griff mit "Fame" ins Geschehen ein, womit gleichzeitig deutlich wurde, wie intensiv sich Limbachs Chor mit dem Genre auseinandersetzt und über welch versierte Solisten er verfügt, wie in diesem Fall Monika Mester zeigte. Das setzte sich fort beim "You can't stop the beat", als Karl-Heinz Frankeser und Nina Sulitze die Verantwortung für die Soli übernahmen. Silke Eschweiler war die nächste Alleinsängerin bei der wunderschönen, aber komplexen Adaption des "Hallelujah" von Händel.

Das erste Gemeinschaftskonzert
von "Da Capo" und dem Lohmarer Blasorchester gab es in der Jabachhalle

 (Foto: Lorber)

Mächtige Klangerlebnisse gab es nach der Pause, als mehr als 130 Akteure beider Ensembles zusammen musizierten, so beim Baetles-Medley mit "Penny Lane" oder "Ticket to ride". In ans Gemüt gehender Manier arbeitete Tappert mit seinen Bläsern die Dramatik bei Morricones "Once upon in the west" ("Spiel mir das Lied vom Tod") heraus, das der Chor ebenso ausdrucksstark intonierte.

Den finalen Ausflug in die Hippiezeit gab es mit dem "Hair"-Medley und den Ewigkeitshits "Good morning starshine", "Aquarius" und "Let the sunshine". Bleibt der Wunsch, dass es bald wieder das Zusammentreffen von "Da Capo" und dem Lohmarer Blasorchester geben möge.
(Petern Lorber in der Rhein-Sieg-Rundschau am 15.10.2011)

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Mit Pauken und Trompeten

Auftritt: Blasorchester und Chor "Da Capo" musizierten gemeinsam

Lohmar: "Mit Pauken und Trompeten" traf das Lohmarer Blasorchester in der Jabachhalle auf den Chor "Da Capo". Damit wurde dem lang gehegten Wunsch der Dirigenten Michael Tappert vom Blasorchester und Friedhelm Limbach vom Chor, einmal gemeinsam zu musizieren, endlich Rechnung getragen.

Der Chor ließ dem Blasorchester zunächst den Vortritt. Die 60 Bläser zogen in den Saal und setzten zu einer lebhaften Begrüßung die Instrumente an. "The Cream of Clapton" erklang. Die Zuschauer - die Sitzreihen waren nahezu lückenlos besetzt - grüßten mit herzlichem Applaus zurück.

Michael Tappert dirigierte das Lohmarer Blasorchester mit viel Verve

 (Foto:Zumbusch)

Eine gute Weile dauerte es, bis die 80 Sänger von "Da Capo" auf die Bühne eingezogen waren. Rund 140 Musiker auf einmal zu erleben, das gäbe es in Lohmar wahrlich nicht alle Tage, kommentierte Moderator Hans-Günther Schröder den imposanten Anblick. Die Chorsänger eröffneten ihrerseits mit temperamentvollen Interpretationen der Filmtitel "Fame" und "You can't stop the beat" aus dem Musical "Hairspray". Chorsolisten übernahmen darin die Solopartien. Es folgte das bekannte musikalische Sahnehäubchen "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens. Dem Originallied täuschend ähnlich, verstellten die Sopransängerinnen ihre Stimmen und quiekten den bekannten Refrain. Im zweiten Programmteil führten Chor und Blasorchester ihr musikalisches Rendezvous mit gemeinsamen Darbietungen fort. Die Zuhörer wurden zunächst in die musikalische Welt des Komponisten Irving Berlin versetzt, der seinen Welterfolg 1911 mit "Alexanders Ragtime Band" feiern konnte. Unter dem Motto "Irving Berlins America" erklang ein gelungenes Déjà-vu seiner Melodien. Die folgenden Medleys galten etwa den Beatles, dem italienischen Komponisten Ennio Morricone oder dem britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber.

Die Idee der Dirigenten Tappert und Limbach, beide Klangkörper zusammenzuführen, erwies sich als gelungen. Das Konzert spiegelte die lebendige kulturelle Vielfalt der Stadt, die offensichtlich von vielen Bürgern mitgestaltet wird.
(Iris Zumbusch im Rhein-Sieg-Anzeiger vom 11.10.2011)

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Lohmarer Blasorchester mit Vila Verde - Hymne

Über 40 Aktive bei der 25 - Jahr - Feier der Städtepartnerschaft

Das Lohmarer Blasorchester (LBO) unter Leitung von Michael Tappert konnte am 14. Mai in Vila Verde die neue Orchesterbegleitung zur Stadthymne der portugiesischen Partnerstadt von Lohmar als Uraufführung zu Gehör bringen. Die Ergänzung zur Chorfassung der Hymne (Komposition von Antonio Augusta Costa) war passend zur 25 - Jahr - Feier der Partnerschaft zwischen  Lohmar und Vila Verde fertig geworden.

Die durch einen Orchesterpart ergänzte Chorkomposition war am 14. Mai Abschluss und Höhepunkt eines Konzertes in der Kirche St. Paio in Vila Verde. Die Darbietung zusammen mit dem Chor der städtischen Musikschule von Vila Verde erhielt soviel Beifall, dass das Stück komplett wiederholt wurde. Einen Tag später, nach einem Platzkonzert des LBO und der städtischen Banda Musical auf dem Antoniusplatz zwischen Rathaus und St. Paio - Kirche, wurde die Stadthymne von einem großen Chor und beiden Orchestern weitere zweimal gesungen und gespielt.

Das Lohmarer Blasorchester begleitete vom 12. bis 16. Mai mit über 40 Aktiven eine Abordnung der Stadt Lohmar, die von Bürgermeister Wolfgang Röger angeführt wurde, sowie den von H. G. van Allen angeführten Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins Plus Europa. Auf dem Programm der 25 - Jahr - Feier hatte am Freitagabend, 13. Mai, die Enthüllung einer Stele auf dem "Praca der Lohmar" und ein Festakt im Rathaus von Vila Verde gestanden, mit Erinnerungsansprachen, Chorliedervorträgen und der Unterzeichnung einer Partnerschafts - Fortsetzungserklärung. Der spätere Festempfang geriet dann um 23.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr Lohmarer Zeit) für die LBO - Musiker zur Geburtstagsfete für ihren Vorsitzenden Markus Schwedes.


Das LBO am Städtepartnerschafts - Gedenkstein auf dem Praca de Lohmar in Vila Verde

Zu den touristischen Höhepunkten des Jubiläumsbesuchs des LBO in Vila Verde gehörte ein Abstecher nach Porto mit der Besichtigung des "Casa de Musica", der preisgekrönten ersten Philharmonie von Portugal, plus Portwein - Probe in einer der großen Portwein - Kellereine, sowie ein Nachmittag im Ruderclub von Prado, der nicht weniger als vier portugiesische Landesmeister an seinen Paddeln zählt. Auch das Antoniusheiligtum in Valdreu stand auf dem Programm sowie ein Besuch des Marienheiligtums von Sameiro, nach Fatima der zweitgrößte Marienwallfahrtsort von Portugal.

Dreieinhalb sehr schöne La - Ola - Wellen zelebrierten die Lohmarer bei einer Führung durch das Fußballstadion von Braga auf dessen (leeren) Rasen. Es war für den Fußballclub von Braga allerdings nicht hilfreich: Einen Tag nach der Abreise der Lohmarer Delegation verlor Braga in England das Europaleague - Endspiel gegen Porto.
(ws im Lohmarer Stadtecho vom 10.06.2011)

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Der Jugend die Fahrt finanziert

Bürgerstiftung unterstützt das Lohmarer Blasorchester mit 1.000 Euro

Lohmar. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen, der Kultur und des Brauchtums hat sich die BürgerStiftungLohmar auf die Fahne geschrieben. Da kam der Antrag des Lohmarer Blasorchesters auf Unterstützung der Fahrt nach Vila Verde anlässlich der Feier zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft gerade recht.

"Wir haben sofort 1.000,00 Euro locker gemacht", meinte Dr. Johannes Bolten, Vorstandsmitglied, "als der Vorsitzende des Lohmarer Blasorchesters, Markus Schwedes, uns von der Fahrt und dem musikalischen Einsatz unter Leitung von Michael Tappert erzählte." "Wir freuen uns sehr, wenn unsere Stadt bei den Feierlichkeiten in Portugal kulturell kompetent vertreten wird", ergänzt Gabriele Willscheid, Geschäftsführerin der BügerStiftungLohmar.
(Siegburger Wochenende vom 28. Mai 2011)

Gabriele Willscheid und Dr. Johannes Bolten (3.u.4.v.r.) übergeben den Scheck an Lena Gorges (4.v.l.) vom Lohmarer Blasorchester.

 (Foto:privat)

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Städtepartnerschaft mit viel Musik

25 Jahre Vila Verde / Lohmar  -  Blasorchester reist zum Jubiläum nach Portugal

VON MARKUS CARIS

Lohmar. Zunehmend musikalisch wird die Freundschaft zwischen Lohmar und Vila Verde in Portugal. Das kann man zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft als Zeichen der Harmonie sehen. Im vergangenen Spätsommer war der portugiesische Chor "Grupo Coral da Santa Casa da Misericordia de Vila Verde" zu Gast an der Agger. Jetzt zum 25. Geburtstag schicken die Aggertaler quasi als musikalischen Gruß vom 12. bis 17. Mai ihr Lohmarer Blasorchester in die befreundete Stadt, begleitet von Bürgermeister Wolfgang Röger, Erstem Beigeordneten Dirk Brügge sowie Vorsitzendem Dr. Hans-Günther van Allen vom Partnerschaftsverein Plus Europa und weiteren Personen.

Auch einen portugiesischen Marsch hat das Blasorchester zum Besuch in Vila Verde einstudiert. Beim Frühjahrskonzert kam er prima an, so wird's ab Donnerstag bestimmt auch bei den Gastgebern.

Das Lohmarer Blasorchester hat sich bestens auf den Besuch vorbereitet, wie sich erst vor kurzem beim großen Frühjahrskonzert zeigte: Mit vielen musikalischen Facetten vom "Duettino für zwei Flöten und Orchester" über das schwierige "El Camino Real" sowie "Rock Classics", "Swingtime for Clarinets" und "Saxophone Date". Der portugiesische Marsch "O Vitinho" stimmte alle aufs Städtepartner - Jubiläum ein in der ausverkauften Jabachhalle, wo es an Applaus und Zugabe-Rufen nicht mangelte.
(Rhein-Sieg-Rundschau vom 6.5.2011)

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Lohmarer Blasorchester reist nach Portugal

VON JÜRGEN MORICH

Möglichst jeden Geschmack des großen Publikums in der Jabachhalle wollte das Lohmarer Blasorchester treffen. Bei seinem Frühjahrskonzert ging das Spektrum der Musiktitel von Swing bis Klassik, von symphonischer Blasmusik bis zum Rock. Dirigent Michael Tappert hatte mit den über 60 Musikern intensiv geprobt. Das Ergebnis konnte sich bei dem strahlenden Titel "1958" von Kurt Gäble oder bei den mit Sonnenbrillen gespielten "Rock Classics" hören lassen.

Klarinettisten bei "Swingtime for Clarinets".

(Foto: Morich)

Besondere Freude machten die 10 Klarinettisten im Orchester, die vierstimmig die "Swingtime für Clarinets" von Erwin Jahreis inszenierten. Am Ende gab es den portugiesischen Marsch "O Vitinho", mit dem sich das Orchester auf seine Reise nach Portugal vorbereitet hatte. Der bewährte Moderator Hansgünther Schröder, der kurz zuvor noch in Birk musiziert hatte, lag im Krankenhaus. So trug der Rösrather Gitarrist Cruz Marin die einführenden Texte vor.

Vorsitzender Markus Schwedes (l.) mit den Ehrenmitgliedern Heinrich Imbusch (M.) und Heinz Schwarz.

(Foto: Morich)

Zu Beginn des Konzertes hatte das Aufbauorchester seinen beachtlichen Leistungsstand gezeigt. Beim Abschluss des Abends zeichnete Vorsitzender Markus Schwedes zwei verdiente Musiker mit der Ehrenmitgliedschaft aus: Heinz Schwarz war lange Vorsitzender, hatte mit der Jugendförderung eine Beitrittswelle ausgelöst und wohnt jetzt im Schwarzwald.  Heinrich Imbusch war Geschäftsführer, Vizedirigent und hat das Saxophon-Register weiterentwickelt, kann aber derzeit aus Gesundheitsgründen nicht aktiv musizieren.
(Lohmarer Stadtanzeiger vom Mai 2011)

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28. Frühjahrskonzert

Lohmarer Blasorchester begeistert mit seiner Vielfalt wieder das Publikum

VON PAUL KIERAS

Lohmar. Wenn das Blasorchester zum traditionellen Frühjahrskonzert einlädt, dann strömen die Menschen in die Jabachhalle.  Denn die Akteure um Dirigent und musikalischen Leiter Michael Tappert bieten Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Wie in jedem Jahr eröffnete der Nachwuchs, das Aufbauorchester, den Abend. Auf dem Programm stand unter anderem der St. Louis Blues Rock.
Anschließend gehörte die Bühne den rund 60 Musikern des Hauptorchesters. Mit einem Querschnitt ihres Repertoires, von Swing bis zum Flötenkonzert, von Musical bis Rock und symphonischer Blasmusik bis Pop, trafen sie jeden Geschmack der Zuhörer.

Rund 60 Musiker gehören dem Lohmarer Blasorchester an, das bereits zum 28. Mal ein Frühjahrskonzert gab.

(Foto: Kieras)

Am Ende eines kurzweiligen Konzertabends mit einigen Überraschungen, dankte das Publikum mit lang anhalterndem Applaus. den sich das Orchester - wie in jedem Jahr - verdient hatte.
(Siegburger Wochenende vom 23.04.2011)

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Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters voller Erfolg!

Das LBO spielte virtuos in der ausverkauften Jabachhalle

Vom Flötenkonzert bis zum elektrischen Gitarren-Rock und von der schwermütigen symphonischen Dichtung von Sibelius zur fröhlichen Einladung "Help yourself", "Komm und bedien Dich" und "Delilah" war alles geboten beim diesjährigen Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters.

Der musikalische Leiter, Michael Tappert, hatte ein sehr anspruchsvolles aber auch abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, von der Klassik zum Rock, vom Musical zum Paso Doble, vom Swing zum "Second Waltz", um die musikalische Vielfalt und Bandbreite des Repertoires des Lohmarer Blasorchesters eindrucksvoll zu demonstrieren.

Als besondere Höhepunkte des Konzerts können genannt werden: Das "Duettino für zwei Flöten und Orchester", das hoch virtuos von Meike Tappert und Sonja Grimm-Lozo wunderschön gespielt wurde, "El Camino Real", das wohl schwerste Stück des Abends, das allen höchste Konzentration abverlangte, das mit viel Rhythmenwechseln und virtuosen Läufen die Musiker herausforderte, und in dem das anspruchsvolle Oboen-Solo einfühlsam von Conny Rühl gespielt wurde, die "Rock-Classics", die mit einem elektrischen Gitarrenriff begannen, die einmal eine ganz andere musikalische Facette des Orchesters zeigten und in dem viel Percussion sowie ein Keyboard das Klangbild bereicherten.
Aber auch die "Swingtime for Clarinets" verlangte von unseren Klarinettisten Höchstleistungen, die sie mit Bravour ablieferten. Ebenso konnte das Saxophon-Register glänzen bei dem Stück "Saxophone Date".
Der portugiesiche Marsch "O Vitinho" stimmte dann Musiker und Publikum auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum Bestehen der 25-jährigen Partnerschaft mit Vila Verde ein, die Partnerstadt, die im Mai für ein paar Tage vom Orchester besucht wird.

Das Aufbauorchester des Lohmarer Blasorchesters, in dem der musikalische Nachwuchs zusammen musiziert, eröffnete traditionell mit 3 Stücken das diesjährige Frühjahrskonzert und zeigte sich hoch konzentriert und voller Spielfreude.

Durch das musikalische Programm des Abends führte als Moderator souverän und charmant Herr Cruz Marin.

Im Anschluss an den musikalischen Teil gab es weitere Ehrungen: Herr Heinz Schwarz und Herr Heinrich Imbusch, die nach dem Beschluss der letzten Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden, erhielten ihre offiziellen Urkunden über diese Ernennung.

Zu guter Letzt überreichte die Vizedirigentin Karin Hennecke auch eine Urkunde sowie die Ehrenmedaille des Vólksmusikerbundes an Markus Schwedes, der im Februar auf 10 Jahre im Amt des 1. Vorsitzenden zurückblicken konnte. Das Publikum in der ausverkauften Jabachhalle bedankte sich für den kurzweiligen Abend mit tobendem Applaus und Zugabe-Rufen!
(dk im Lohmarer Stadt-Echo vom 22.04.2011)

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Orchester überzeugt mit jedem Ton

Lohmarer Bläser boten ihren Zuhörern viel Abwechslung

VON LISA MEURER

Lohmar. Zum 28. Mal eröffnete Vorsitzender Markus Schwedes in der Jabachhalle das Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters. Den Abend begann das Aufbauorchester mit dem "St. Louis Blues Rock" in einem rockigen Arrangement, geprägt von Schlagzeugsoli. Nach dem Stück "I got you" - besser bekannt unter dem Titel "I feel good" von James Brown - forderte das Publikum mit lautem Applaus schon die erste Zugabe. Das moderne "Viva la vida", im Original von Coldplay, erklang danach in ungewohnter, aber überzeugender Version.

Dirigent Michael Tappert führte die Musiker des Lohmarer Blasorchesters beim Frühlingskonzert in der Jabachhalle souverän durch das Repertoire des großen Auftrittes.

 (Foto: Lisa Meurer)

Das Hauptorchester, das anschließend auf die Bühne trat und wesentlich mehr Plätze besetzte als das kleine Orchester, nahm das Publikum mit auf eine Reise um die Welt. So weckte das erste Lied Erinnerungen an Spanien, mit temperamentvollen Klängen und den Tönen der Kastagnetten. Weiter führte die Reise über Ungarn , Finnland und zurück nach Hause. Bei der lebhaften Swingnummer "Saxophone Date" von Manfred Schneider ließ das Publikum die Füße wippen und bewegte sich zum Rhythmus. Und egal, ob Swing, Rock, symphonische Blasmusik oder Musical, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Das Wochenende, an dem die etwa 60 Musiker im Alter von 13 bis 76 Jahren intensiv geprobt hatten, zeigte seine Wirkung: Unter der Leitung von Michael Tappert überzeugte das Orchester jederzeit. Das "Duettino für zwei Flöten und Orchester" von Franz Albert Doppler etwa zauberte eine Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer. Durch den Abend führte aus gesundheitlichen Gründen nicht Hans-Günther Schröder, sondern als Vertretung Cruz Marin, der souverän und mit viel Charme zu jedem Stück etwas Wissenswertes berichtete.
(Rhein-Sieg-Anzeiger vom 12.04.2011)

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Wenn die Witterung mitspielt

Kälte und Schnee versorgen Weihnachtsmärkte mit dem richtigen Ambiente
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Troisdorf
Große Mengen Watte hatte Nicole Gandelau als Dekoration auf den Tannen verteilt, die im Troisdorfer Winterwald "wuchsen". Doch nicht nur künstlicher Schnee verzauberte in diesem Jahr die City.

Kein Wunder also, dass es hieß "der Glühwein läuft", das die Menschen das Bühnenprogramm mit Chören und Ensembles in vollen Zügen genossen und am Ende gar nicht nach Hause gehen wollten. "Die Stadt ist immer noch voll", freute sich Alexander Krösner vom Veranstalter Kuve am Sonntagabend nach zweieinhalb Festtagen.
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(Rhein-Sieg-Rundschau vom 27.11.2010)

Abwechslungsreiche Weihnachtsmärkte:
Musik in Troisdorf

 (Foto:Böschemeyer)

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St. Johannes: Zwei Benefizabende im renovierten Kirchenraum

Zu einem schönen Kirchenkonzert hatten der Lohmarer Pfarrchor St. Cäcilia und das Lohmarer Blasorchester in die Pfarrkirche eingeladen. Für den erkrankten Pfarrchordirigenten Andreas Janich war Friedhelm Limbach eingesprungen, das Blasorchester wurde von Michael Tappert dirigiert. Bei Mozarts "Ave verum", beim Largo von Händel und bei weiteren Titeln musizierten Chor und Orchester gemeinsam. Gewaltig ließ das Blasorchester das "Intermezzo Sinfonico" von Mascagni erklingen. Filigran war dagegen das Duo Nr. 1 op. 46 von Caspar Kummer, das Meike und Nina Tappert (Töchter des Dirigenten) auf Flöte und Klarinette darboten.

Pfarrchor St. Cäcilia und Lohmarer Blasorchester

Die vielen Zuhörer genießen den neugestalteten Kirchenraum

(Fotos: Morich)

Die Musik machte den Zuhörern viel Freude, doch die wahre Sensation des Abends war der Raum: Erstmals hatte man nach fast vierjähriger Bauzeit die fast fertige Kirche geöffnet. Der weiß bemalte, weite Kirchenraum, mit den Naturstein-Bögen und einer modernen Beleuchtung, überraschte und begeisterte die vielen Gäste. "Einfach super!", meinte Pfarrer Fred Schmitz und berichtete über die Neuerungen in der Kirche. Der historische Taufstein steht jetzt direkt am Eingang, die Bänke werden auf einheitliche Länge gekürzt, die Seitenschiffe erhalten Stühle. Die sechs Heiligenfiguren werden nach Restaurierung einen etwas höheren Platz an den Wänden bekommen. Der Altar rückte näher an die Gottesdienstbesucher heran. Rechts und links vom Eingang werden ein Gesprächsraum und eine Marienkapelle eingerichtet. "Den Platz für den Chor auf der Orgelbühne mussten wir uns erkämpfen", so Schmitz. Für die noch fehlende Empore und die Orgel war auch der Erlös des Abends bestimmt. Immerhin 2.200 Euro gingen als Spende an den Kirchbauverein. ...............
(Lohmarer Stadtanzeiger vom Dezember 2010)

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Festliches Benefizkonzert

    (Foto:Kieras)

Lohmar. Der Pfarrchor St. Cäcilia und das Lohmarer Blasorchester gaben gemeinsam ein Benefizkonzert in der neu renovierten Pfarrkirche St. Johannes Lohmar. Die Spenden der Besucher des bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshauses sind für die Pfarrkirche bestimmt. Nach einer Einführung durch Pfarrer Fred Schmitz sang der Chor unter anderem Werke von Bach, Händel, Mendelssohn und Distler.
(pk im Extrablatt vom 24.11.2010)

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In strahlendem Weiß für die Orgel von Klais

1. Benefizkonzert in der Kirche St. Johannes mit dem Pfarrchor

In der katholischen Hauptkirche St. Johannes in Lohmar-Ort hatte es vor drei Jahren einen gefährlichen Innenraum-Steinschlag gegeben. Das war der Anlass, das ganze Gebäude auf Schäden zu untersuchen. Seither war es mit Gerüsten und Baufolien umgeben, der Innenraum war eine mit einem Gerüstgewirr angefüllte traurige Staubwüste. Nun - nach drei Jahren Ausräumen, Sanieren, Sichern, Restaurieren, strahlt das Kircheninnere wieder in makellosem Weiß. Noch ist das Gotteshaus ohne Bestuhlung, ohne Innenausstattung, auch noch ohne seine Klais-Orgel. Die ist ausgebaut, wird gereinigt und überholt, und genau um sie ging es im 1. Benefizkonzert, das der Pfarrchor St. Cäcilia Lohmar mit dem Lohmarer Blasorchester am Sonntag, 07. November, in der noch leeren, aber wunderschön ausgeleuchteten Kirche durchführte.
Insgesamt 13 Stücke standen auf dem Programm, in der Hauptsache eingängige Musiken für Chor oder Chor mit Blasorchesterbegleitung, darunter Ohrwürmer wie „Wohl mir dass ich Jesum habe" von J.S. Bach, oder das klagende „Largo" von G.F. Händel. Auch zwei reine Blasorchesterbearbeitungen aus Opern von Puccini und Mascagni waren mit dabei, von letzterem das Intermezzo Sinfonico aus der „Sizilianischen Bauernhochzeit" (Cavalleria rusticana). Chorleiter Andreas Janich konnte wegen einer schon länger dauernden Krankheit das Konzert nicht dirigieren. Für ihn war Friedhelm Limbach eingesprungen. Er und LBO-Dirigent Michael Tappert wechselten sich in der Stabführung ab. Auch zwei Duette für Flöte und Klarinette waren mit im Programm, dargeboten von Meike und Nina Tappert. Das Benefizkonzert schloss mit einem Marsch auf „Ein Haus voll Glorie schauet", der in das von Chor und Zuhörer gemeinsam gesungene Lied mündete.
Genau 2200 Euro und neun Cent für die Orgelrestaurierung lagen an diesem Abend im Sammelkorb. Sie werden am 18. November um 19.30 Uhr im Pfarrsaal in der Kirchstraße übergeben.

(Lohmarer Stadtecho vom 19.11.2010)

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Gute Akustik im Haus voll Glorie

230 Gäste beim ersten Konzert in aufwendig renovierter Kirche

VON PETER LORBER

Lohmar. Hinter dem Gemeinschaftskonzert des Pfarrchors Cäcilia und des Blasorchester Lohmar steckte die Idee, den Gläubigen zu zeigen, wie es in der Kirche St. Johannes im letzten Stadium der Renovierungsarbeiten und des Umbaus aussieht, sagte Hajo Kaspar, Vorsitzender der Cäcilia. Pfarrer Fred Schmitz erläuterte den 230 Konzertbesuchern und 70 Orchester- und Chormitgliedern zu Beginn aus erster Hand, wie sich die Ausgestaltung abzeichnet, erklärte Standort des Taufbeckens, die beabsichtigte Bestuhlung an den Seiten und die Ausstattung des Kirchenschiffes mit den alten Eichen-Kirchbänken, begründete, warum der Altar künftig zwei Meter weiter vorne seinen Platz finden wird.

Die feine Akustik in der aufwendig restaurierten Lohmarer Kirche stellten Pfarrchor Cäcilia und Blasorchester Lohmar bei ihrem Konzert vor 250 Zuhörern unter Beweis.

(Foto: Lorber)

Sodann demonstrierten Chor und Orchester, dass die Akustik im ehrwürdigen Gotteshaus nach wie vor erstklassig ist. Etwa gleich mit dem glanzvollen "Jesu meine Freude" von Bach, für das sich beide Klangkörper verbündet hatten. Auch in der Folge traten sie immer wieder gemeinsam auf, so bei "Wer nur den lieben Gott lässt walten" und Mozarts wundervollem "Ave Verum", bei dem die Oberstimmen Großes leisteten. Allein gefielen die Sängerinnen und Sänger bei Distlers "Verleih uns Frieden" und Mendelssohns "Wirf dein Anliegen", das Friedhelm Limbach, der für den erkrankten Andreas Janich eingesprungen war, mit viel Gespür für eine romantische Interpretation ausführen ließ. Das Orchester erwies Puccini mit dem eingängigen "Nessun Dorma" die Reverenz, bei Mascagnis "Intermezzo Sinfonico" führte Dirigent Michael Tappert seine Musikerinnen und Musiker zu schöner sinfonischer Fülle. Meike (Querflöte) und Nina Tappert (Klarinette) kontrastierten Chor und Orchester mit Kummers "Duett Nr. 1 op. 46" in staunenswerter Ausführung, wobei sie das Allegro und Andante an unterschiedlichen Stellen des Konzerts platzierten.

Nicht wenige Gläubige werden angesichts der langen Zeit des Verzichts auf die gewohnte Umgebung einen Kloß im Hals verspürt haben, als Tappert "Ein Haus voll Glorie schauet" anstimmen ließ, das wie kein anderes Kirchenlied die Bedeutung des Gotteshauses für eine Gemeinde unterstreicht. Der Spendenerlös des Konzerts fließt in den Aufbau der renovierten Klaisorgel.
(Rhein-Sieg-Rundschau vom 17.11.2010)

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Lohmarer Blasorchester zu Gast in Köln

Live-Musik bei "Gaffel am Dom"

Eine rechte "Gaudi" war's, der Fassanstich bei "Gaffel am Dom" am Samstag, den 18. September. "O'zapft is in Kölle" hieß es auf der Homepage des bekannten Kölner Brauhauses. Schon zum zweiten Mal luden die Kölner zu ihrer Eröffnung des Oktoberfestes bei "Gaffel am Dom" das Lohmarer Blasorchester zur musikalischen Untermalung beim Fassanstich ein.

Das Blasorchester spielte natürlich "a zünft'ge bayrische Musi" und zahlreiche Ohrwürmer aus allen Rubriken des deutschen Schlagers. Aber auch Lieder des Kölner Urgesteins der Musik, der "Bläck Fööss", waren musikalisch gefragt und gewünscht.

Den Fassanstich übernahm ein Prominenter aus dem Sportbereich: Tim Borowski vom 1. FC Köln eröffnete souverän das Bayrisch-kölsche Oktoberfest beim "Gaffel" - ohne Pannen und Verletzungen. Dafür aber mit echt Lohmarer Lokalkolorit.
(dk im Lohmarer Stadtecho vom 08.10.2010)

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Ein Besuch von Freunden

Das Lohmarer Blasorchester weilte am vergangenen Sonntag in Haltern. Der Besuch war maßgeblich vom Blasorchester Hullern mitorganisiert worden. Beide Orchester spielten mit rund 60 Musikern gemeinsam zum Frühstück im Bauerncafé Sebbel und unterhielten mit Melodien von James Last, den Comedian Harmonists, Swing-Melodien, zahlreichen Ohrwürmern und Märschen. Auch eine Fahrt mit der "Möwe", eine Stadtführung und ein Ausklang bei "Jupp unner de Böcken" standen auf dem Programm.

Das Foto zeigt den Vorsitzenden des Blasorchesters aus Lohmar (l.) und den Vorsitzenden des Blasorchesters Hullern, Norbert Dickgießer. 
(Halterner Zeitung vom 22.09.2010)

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Eine musikalische Reise quer durch Europa

Abschluss-Konzert der Lohmarer Kulturtage 2010

Alle Organisatoren dieses musikalischen Abschluss-Highlights wirkten glücklich an dem Abend in der Jabachhalle. Erschöpft, aber glücklich. Michael Klein, Leiter des Kulturamtes Lohmar und Peter Hennekeuser, 2. Vorsitzender des Chorverbandes Rhein-Sieg, Gruppe Aggertal und Geschäftsführer des „Liederkranz Birk" waren musikalisch und kulturell für das Gelingen und die Durchführung des Abends gemeinsam verantwortlich. Bürgermeister Wolfgang Röger lobte in seiner Ansprache die Arbeit des Teams und honorierte die großen Mühen, die damit für die ganze Woche der Lohmarer Kultur-Tage 2010 verbunden waren und die bravourös von allen gemeistert wurden. Besonders der Ehrenbürger der Stadt Lohmar Dr. Hans Günther van Allen (Träger des Bundesverdienstkreuzes am Band und des Verdienstkreuzes I. Klasse) freute sich heute Abend, ist er doch maßgeblich an der Gründung des Lohmarer Blasorchesters beteiligt gewesen, das ebenfalls bei dem Konzert mitwirkte.
Viele namhafte Lohmarer Chöre standen bei diesem Abschluss-Konzert auf der Bühne in der großen Veranstaltungshalle ihrer Stadt. Ihnen allen war es eine Freude, bei der musikalischen „Reise durch Europa" mitzumachen. Und es war ein riesiger Erfolg, ein wunderbares, sehr gut gelungenes Konzert. Alle Beteiligten gaben grandiose Darbietungen.
Zur Eröffnung spielte das Lohmarer Blasorchester unter der Leitung von Michael Tappert. Es folgten der MGV „Eintracht" aus Honrath sowie die Singgemeinschaft Birk (Rolf Pohle) - sechsfacher Meisterchor in Folge; der Leistungs-Frauenchor „Harmonie" (Marion Fuchs) - ebenfalls aus Honrath; der Kinderchor Lohmar und der Jugendchor Lohmar (er entstand aus dem 1985 gegründeten Lohmarer Kinderchor), beide unter der Leitung von Rudolf Wingenfeld, der extra für dieses Konzert von einem Krankenhausbesuch beurlaubt wurde. Desweiteren kamen der Männerchor Donrath (Radegund Ebus), der sich 1970 aus einem Stammtisch-Chor zusammensetzte; der Männerchor Wahlscheid (Heidi Kraus) - ältester kulturtreibender Verein im Lohmarer Stadtgebiet und der Chor „Da Capo", der sich nicht als Verein, sondern als Chor-Team versteht.
Moderator Hansgünther Schröder führte souverän und mit viel Esprit durch das Programm, wusste zu jedem der Akteure informative und freundliche Worte zu sagen und würzte seine Ansprachen mit vielen netten Anekdoten.
 

(Foto: Kyri)

Zum krönenden Abschluss fanden sich dann alle Künstler mit der Unterstützung des Lohmarer Blasorchesters zur „Ode an die Freude" von Beethoven nochmal auf der Bühne ein.
Ein würdevoller Abschluss für eine spektakuläre Woche.
(dk in Lohmarer Stadtecho vom 15.05.2010)

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Jazz und Rock vom Blasorchester

VON JÜRGEN MORICH

Traditionell eröffnet das Aufbauorchester das Konzert.

(Foto: Morich)

Ein toller Eisbrecher war der Marsch 'Alte Kameraden' , mit dem das Lohmarer Blasorchester sein Frühjahrskonzert in der Jabachhalle eröffnete. Als erstes Honorar für diese Komposition hatte der Militärmusiker Carl Teike um das Jahr 1890 '20 Mark und ein Gans' bekommen, berichtete Moderator Hans-Günther Schröder dem Publikum, wenig Lohn für dieses zündende, aber auch technisch anspruchsvolle Stück.

Saxophon-Solistin Alexandra Janssen

(Foto: Morich)

Viel Beifall bekam auch die 15-jährige Saxophonistin Alexandra Janssen: Sie hatte schon mehrere Preise bei Wettbewerben gewonnen und stellte sich ganz routiniert vor das 60-köpfige Orchester, um den Solopart im Titel 'Nightfall' von John A. Morrisey zu spielen. Weiterhin bot Dirigent Michael Tappert im Programm des Abends Klassiker wie den ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms, Jazziges von Gershwin und ein rockiges Eric-Clapton-Medley. Eine Freude für das Publikum war das vom Chor gesungene Signal zur Pause mit der Endzeile 'Geht nicht nach Hause - jetzt kommt die Pause'.

Dirigent Michael Tappert erschien, zur Zugabe passend, als tollkühner Pilot.

(Foto: Morich)

Als Zugabe wurde am Ende die Musik zum Film 'Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten' geboten, zu der Tappert überraschend mit gefütterter Fliegerjacke und Sturmhaube erschien.
(Lohmarer Stadtanzeiger vom 30. April 2010)

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Mit Gulliver auf Reisen gegangen

Blasorchester leistete Großartiges von "Alte Kameraden" bis Eric Clapton

VON PETER LORBER

Lohmar.   Viele wohltuende Momente gab es beim Frühlingskonzert des Lohmarer Blasorchesters in der Jabachhalle. Auch schon im Foyer, als sich die Kleinsten des Aufbauorchesters auf ihren Auftritt vorbereiteten. Da war nichts von Nervosität zu spüren, eher eine angespannte Fröhlichkeit. Josephine, das Nesthäkchen des Ensembles, zeigte stolz ihre Querflöte, bei der das Mundstück um 180 Grad abgewinkelt ist, weil die Ärmchen der Achtjährigen noch zu kurz sind, um die gesamte Flötenlänge zu greifen. Die Unbefangenheit der Kinder setzte sich auf der riesigen Bühne fort, wo sie sich mit sorgfältig ausgesuchten Stücken, darunter ein schwungvolles "Oh when the saints" und das optimistische "Frühling", den verdienten Applaus erspielten.

Dirigent Michael Tappert führte den Stab mit sichtbarem Respekt gegenüber den Nachwuchskünstlern. Langfristig sichert die Philosophie einen Vorrat an technisch und musikalisch gut ausgebildeten jungen Menschen. Was schließlich dazu führt, dass sie sich später nahtlos ins Hauptorchester einfügen können.

Jenes leistete Großartiges an diesem Abend vor knapp 500 Genre-Liebhabern. Gleich mit dem Eingangsstück "Alte Kameraden" demonstrierten die Musiker große Spielfreude und verliehen dem Klassiker diese jubelnde Pracht, die ihn zu einem der berühmtesten Märsche überhaupt machte. Wunderschön gelangen die forsch voranschreitenden Parade-Elemente und die Übergänge zu den melodisch wiegenden und liedhaften Abschnitten. Lob gab es dafür von einem ,der weiß, wie schwer und Atem raubend dieses Stück auszuführen ist, nämlich von Hansgünther Schröder, der sich als versierter Dirigent an der Oberen Sieg einen Namen gemacht hat. Seit langem aber auch als wortgewaltiger Moderator, dessen kurzweilige Ausflüge in die Musikgeschichte immer wieder Freude bereiteten.

Vielseitigkeit und musikalisches Einfühlungsvermögen demonstrierte der rund 70 Personen umfassende Klangkörper mit "Gulliver's Reisen" (Bert Appermont), bei dem Tappert die gegensätzlichen Bilder mit den passenden Farben, einmal kräftig, dann wieder in zartem Pastell ausmalen ließ. So tanzten im ersten Satz "Lilliput" vergnügt die Zwerge umher, das "Land der Riesen" setzte auf mächtiges Blech und Schlagwerk, bei der "Schwebenden Insel" herrschten dann verträumte Töne vor, während beim "Land der Pferde" der Eindruck galoppierender Rösser vermittelt wurde.

Vor 500 Zuhörern gab das Lohmarer Blasorchester in der Jabachhalle sein großartiges Frühlingskonzert
(Foto: Böschemeyer)

Vom Tempo lebt Brahms' "Ungarischer Tanz Nr. 5", das aber erst einmal durchgehalten werden will. Auch hier ernteten die Protagonisten Pluspunkte, wobei die Flöten für die federleichten Ornamente dickes Lob verdienten. Als Solistin bewährte sich Alexandra Janssen mit ihrem Es-Alt-Saxophon bei Morrisseys "Nightfall". Souverän und virtuos meisterte die junge Musikerin, die Erfolge beim Wettbewerb "Musizierende Jugend" vorweisen kann, ihren Part.

Für jeden Geschmack etwas lautete dann die Devise. So gab es etwa mit "Golden Swingtime" famosen Bigband-Sound, das Eric Clapton-Medley begeisterte vor allem die 68er, während beim "Fluch der Karibik" die Kinofreunde auf ihre Kosten kamen. Die Klassik-Liebhaber indes waren von "Gershwin in concert" angetan, bei dem Tappert gleichermaßen den symphonischern Glanz und den fetzigen Jazz herausarbeitete. 
(Rhein-Sieg-Rundschau vom 31.03.2010)

 

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Musikalisch das Frühjahr begrüßt

Lohmarer Orchester begeistert mit traditionellem Konzert

Lohmar.   Bereits zum 27. Mal lud das Lohmarer Blasorchester zum Frühjahrskonzert und wieder strömten die Besucher in die Jabachhalle. Für die Musiker selbst ist dieser Auftritt immer der Höhepunkt des Jahres, denn sie bereiten sich mit zahlreichen Sonderproben auf das Ereignis vor. Und das hatte es auch diesmal in sich.

Den Auftakt machte das Aufbauorchester und brachte seine musikalischen Fortschritte zu Gehör. Danach gehörte den rund 60 Musikern des Hauptorchesters die Bühne.
Unter der Leitung von Michael Tappert faszinierten die Mitglieder zwischen zwölf und 75 Jahren mit einer musikalischen Vielfalt, die von der Marschmusik bis zum Rock von Eric Clapton reichte. Für einen Höhepunkt sorgte die erst 15-jährige Saxophonistin und Siegerin des Wettbewerbs "Jugend musiziert", Alexandra Janssen, mit einer Solo-Darbietung. Verdienter Applaus für "Nightfall" von John J. Morrisey.


Mit "Alte Kameraden" zum Auftakt begann eine musikalische Reise durch verschiedene Stilrichtungen. Alle Beteiligten ernteten lang anhaltenden Applaus.

(Fotos: Kieras)

Für die unterhaltsame und informative Moderation zwischen den einzelnen Darbietungen war Hans-Günther Schröder verantwortlich, der das Publikum souverän durch den Abend begleitete und seine Ankündigungen mit zahlreichen Anekdoten zu Titeln und Musikern würzte.
Das Frühjahrskonzert des Blasorchesters ist und bleibt musikalischer Genuss auf höchstem Niveau. 
(pk in Siegburger Wochenende vom 27.03.2010)

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Mit Freude musiziert

Das Lohmarer Blasorchester 79 hat beim traditionellen großen Frühlingskonzert in der Jabachhalle eine reichhaltige Palette an Vertonungen geboten.

VON IRIS ZUMBUSCH

Lohmar - Das große Frühlingskonzert des Lohmarer Blasorchesters 79 bildet traditionell den Höhepunkt des musikalischen Schaffens für den Verein. In zahlreichen Sonderproben wird die ausgewählte Musikliteratur intensiv einstudiert.

Dass ausdauernde Probenarbeit sich „auszahlt“, davon konnten sich die Besucher in der Jabachhalle einmal mehr überzeugen. Die Bläser unter der Leitung von Michael Tappert präsentierten sich in Bestform. In der 31-jährigen Vereinsgeschichte war es übrigens das 27. Frühlingskonzert.

„Die Musik zielt darauf hin, das Herz mit edlen Gefühlen zu füllen“, zitieren die Lohmarer Bläser in einem Flyer ihres Vereins den chinesischen Philosophen Konfuzius. Offensichtlich haben sich die Bläser den weisen Satz tatsächlich zu Herzen genommen. Die Musizierfreude war jedenfalls von Konzertbeginn an offensichtlich. Dabei forderte bereits der Auftakt mit dem bekannten Marsch „Alte Kameraden“ des deutschen Militärmusikers Carl Teike (1864-1922) von den rund 60 Bläsern Hochleistung und unbedingte Konzentration. Als Ersthonorar für „Alte Kameraden“ habe der Komponist überdies 20 Mark und eine Gans erhalten, wusste Moderator Hans-Günther Schröder humorvoll über Carl Teike zu berichten.

Die Auswahl der Vertonungen gestaltete sich prall und reichhaltig. Mit der musikalischen Fantasie „Gullivers Reisen“ von Bert Appermont, nach der berühmten Vorlage von Jonathan Swift, brachten die Bläser klangvolle musikalische Farbenpracht in den Saal. Auch die Vertonung des Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms ließ die Herzen der Zuhörer höher schlagen.

Alexandra Janssen hat bereits Preise gewonnen.

(Foto: Iris Zumbusch)

Die junge Bläserin Alexandra Janssen begeisterte auf dem Es-Alt Saxophon mit dem Solipart in dem Stück „Es wird Nacht“ von John Morissey. Alexandra Janssen hat im Januar 2009 einen 2. Preis im Regionalwettbewerb gewonnen und im November 2009 mit ihrer Band den 1. Preis bei „musizierende Jugend-Rhein-Sieg-Kreis“ belegt. Dass im Lohmarer Blasorchester im Übrigen junge musikalische Talente besonders gute Entfaltungsmöglichkeiten haben, hatten bereits die jungen Bläser des Nachwuchsorchesters mit herausragenden Darbietungen vor dem Auftritt des großen Orchesters glanzvoll bewiesen.

Durchweg zeigten die erfahrenen Bläser musikalische Präsens und anspruchsvolle Ausformung der Werke. Da gerieten auch Arrangements zu „Gershwin in Concert“ oder zu „The cream of Clapton“ zu wahren Hörgenüssen. Erinnerungen an unvergessenen Rock- und Bluesballaden wurden wach.

Das Frühlingserwachen mit dem Lohmarer Blasorchester kann sich mühelos in die Riege der hochkarätigen Darbietungen in der Region einreihen.
(Rhein-Sieg-Anzeiger vom 24.03.2010)

Hoch konzentriert und musizierfreudig begeisterten die Bläser aus Lohmar mit einem herausragenden Repertoire ihr Publikum

(Foto: Iris Zumbusch)

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Mit prominenter und hochkarätiger Unterstützung im Jubiläums-Konzert

Am Samstag, den 24. Oktober 2009, kredenzte das Lohmarer Blasorchester zu seinem Jubel-Konzert den Gästen einen bunten Blumenstrauß an musikalischen und tänzerischen Blüten. Wicky Junggeburth, Kölner Karnevalsprinz von 1993 und Honrather mit Herz, führte nicht nur musikalisch durch diesen wundervollen Abend. Lieder von Jacques Offenbach (gebürtiger Kölner), Karl Berbuer, Toni Steingass und Willi Ostermann waren nur einige Tupfen aus dem breit gefächerten Angebot im Konzert. Tänzerisch untermalt wurde die Musik von Tänzerinnen der Ballettschule Ena Stepanek aus Wahlscheid, die unter anderem einen gekonnten Can-Can aufs Parkett legten und den Saal zum Toben brachten. Und immer wieder hatte Wicky einen flotten Spruch parat, ein Liedchen in der Tasche und ein Anekdötchen im Ärmel.

Initiator und Dirigent Michael Tappert  und seinem Orchester haben die Proben hierzu großen Spaß gemacht. Und dieser Spaß übertrug sich auch auf das Publikum in der herbstlich geschmückten Jabachhalle. Die Gäste sangen und schunkelten mit, freuten sich über die gute Stimmung im Saal und genossen das Essen des Lohmarer Pfarrchores, der allerlei Leckerbissen auf seiner "Rheinischen Fooderkaat" darbot. Schließlich wurde das Publikum mit dem Lied "Kummt jot heim" verabschiedet, um dann die vehement vom begeisterten Publikum eingeforderte Zugabe zu bringen, nämlich Wickys Paradestück: "Eimol Prinz ze sin". Dies natürlich zusammem mit dem Lohmarer Blasorchester, das sich in seinem Jubiläumskonzert auch als durchaus sangestauglich erwies.
(Lohmarer Stadtecho vom 06.11.2009)

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Blasorchester: "Rheinischer Abend" mit Offenbach und Junggeburth

VON JÜRGEN MORICH

Zwei gebürtige Kölner spielten eine wichtige Rolle beim großen "Rheinischen Abend", mit dem das Lohmarer Blasorchester seine Festfolge zum 30-jährigen Bestehen abschloss. Der Komponist Jacques Offenbach kam in Köln 1819 auf die Welt, ging später nach Frankreich und schuf mit seinen Operetten unvergessene Melodien. 1951 wurde Wicky Junggeburth in Köln geboren: Er wohnt seit vielen Jahren in Honrath, wurde ein bekannter Kenner und Sänger kölscher Musik und des Karnevals.

Mit Gitarre: Wicky Junggeburth
(Foto: Morich)
Fetzige Cancan-Darbietung der
Wahlscheider Ballettschule Ena Stepanek

(Foto: Morich)

Mit "Swinging Offenbach" eröffnete das fast 60-köpfige Blasorchester das Konzert. Zur Musik von Offenbach fegten Tänzerinnen der Wahlscheider Ballettschule Ena Stepanek beim Cancan über die Bühne, beim "Pariser Leben" zeigten sie sich von der romantischen Seite. Mit selbst geschaffenen Liedern und Titeln von Karl Berbuer oder Willi Ostermann bewies Wicky Junggeburth in der Jabachhalle, dass er viel mehr kann als "Eimol Prinz zo sin", sein bekanntes Prinzenlied von 1993. Als ständiger WDR-Kommentator der Kölner Rosenmontagszüge war er auch der kenntnisreiche Moderator des Programms an diesem Abend. Und als Mitglied der "Nippeser Bürgerwehr" sang er das Lied der "Appelsine-Funke", begleitet vom Blasorchester, das auch den Marsch der "Fidelen Altstädter" oder "Ritsch ratsch de Botz kapott", den Marsch der Roten Funken prächtig darbrachte.

Viel gemeinsame Probezeit hatten sich Wicky und das von Michael Tappert geleitete Orchester in der Vorbereitung des Konzerts genommen. So konnte der Sänger, der schon überall, nur noch nicht in Lohmar auf einer großen Bühne gestanden hatte, auch viele seiner Lieder wie die "Kölsch-Lektion" oder "Am Elfte em Elfte" perfekt mit den Musikern zum Besten geben.

Neben den musikalischen Leckerbissen gab es bei dem nicht ganz ausverkauften Abend auch eine reichhaltige "Rheinsiche Fooderkaat". Den Speisen- und Getränkeservice hatte der Lohmarer Pfarrchor übernommen.
(Lohmarer Stadtanzeiger vom 31.10.2009)

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Schwungvoller Cancan und viel Musik zum Geburtstag

Lohmarer Blasorchester feierte sein 30-jähriges Bestehen
Gaststar
Wicky Junggeburth sparte nicht an Komplimenten

VON MIRA STEFFAN

Lohmar. "Lachen Sie ruhig frei weg, zeigen Sie die Zähne." Mit dieser Aufforderung läutete Wicky Junggeburth den "Rheinischen Abend" ein. In der Jabachhalle Lohmar feierte das Lohmarer Blasorchester sein 30-jähriges Bestehen. Als Gäste dabei: der ehemalige Kölner Karnevalsprinz Wicky Junggeburth aus Honrath und die Wahlscheider Ballettschule Ena Stepanek. Unter Michael Tapperts Leitung spielte das Orchester mal schwungvoll, mal ruhig, mal voller Temperament. Ein Raunen ging durch den Saal, als die Tänzerinnen der Ballettschule mit einem Cancan über die Bühne fegten.

Voller Spielfreude und gewohnt souverän überzeugte das Lohmarer Blasorchester bei seinem musikalischen, rheinischen und tänzerischen Geburtstagsfest in voll besetzter Jabachhalle.

(Foto: Böschemeyer)

Die Herzen der Lohmarer gewann Wicky Junggeburth, als er sagte: "Nach Lohmar wird man berufen, ins Gürzenich kann jeder rein". Und die letzten Skeptiker überzeugte er mit den Worten: "Heute sitzen hier 50 Musiker zwischen 8 und 80 Jahren. Für mich ist das Lohmarer Blasorchester etwas ganz Besonderes." Etwas ganz Besonderes waren auch Junggeburths Lieder. Er besang den "schönsten Mann im Saal" und das Publikum erfuhr: "Dat is der Mann, der niemals pennt, dat is unser Präsident." Weiter ging es mit dem "Elften im Elften" und der Liebe. Zwischendurch gab es eine Lektion in Kölsch. Danach wussten die Zuhörer, dass die Visage das Gesicht ist, die Schrappnell eine alte Frau und die Pläät keine Frisur.
 (Rhein-Sieg-Rundschau vom 30.10.2009)

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En Ovend mit Geföhl

Lohmarer Blasorchester feierte Rheinischen Abend mit Wicky Junggeburth (pk)

Lohmar. An langen Tischen statt in Reihen hintereinander saßen die vielen Gäste, die zum Konzert des Lohmarer Blasorchesters gekommen waren. Das bot im Jubiläumsjahr einen besonderen musikalischen Leckerbissen, einen Rheinischen Abend mit dem Kölner Urgestein Wicky Junggeburth. Es wurde geschunkelt und mitgesungen, die Stimmung war prächtig. Auf dem Programm standen aber nicht nur typisch kölsche Lieder, sonder auch Musik von Jacques Offenbach, der gebürtiger Kölner war. Zu seinen Melodien legte die Ballettschule Ena Stepanek einen Cancan auf die Bühne, der gleich zu Beginn der Veranstaltung das Publikum in Fahrt brachte. Es folgten Musikdarbietungen des Blasorchesters zusammen mit Wicky Jungeburth, der auch solo mit "Krätzcher, Leedscher un Verzällcher" begeisterte. Ein großartiger Abschluss des Jubiläumsjahres für Musiker und Publikum.
(Extrablatt vom 28.10.09)

Michael Tappert hatte die musikalische Gesamtleitung am Rheinischen Abend. Zusammen mit Wicky Junggeburth und dem Lohmarer Blasorchester bot er einmal mehr ein perfektes Konzert, das mitriss und begeisterte.

(Fotos: Kieras

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Frohsinn in Rheinkultur

Jubiläum: Mit echt kölschem Liedgut, Verzäll und fetziger Blasmusik feierten die Lohmarer Bläser ihr 30-jähriges Bestehen

VON IRIS ZUMBUSCH

Lohmar. Nun hab er doch 29 Jahre darauf warten müssen, endlich in Lohmar auftreten zu dürfen., schmeichelte das Urgestein des Kölner Karnevals Wicky Junggeburth. Die Zuschauer, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Lohmarer Blasorchesters in die Jabachhalle gekommen waren, begrüßten "de Hauptsaach" des Abends mit tosendem Beifall. "Nach Lohmar wird man berufen, in den Gürzenich kann jeder", witzelte der Gast.

Wicky Junggeburth regierte die Jabachhalle.

(Foto: Iris Zumbusch)

 

Tänzerinnen der Ballettschule Ena Stepanek traten beim Jubiläum der Lohmarer Bläser auf

(Foto: Iris Zumbusch)

 

Das gute Fundament für einen überaus unterhaltsamen "Rheinischen Abend" war gelegt. Das Blasorchester unter der musikalischen Leitung von Michael Tappert hatte sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und Junggeburth für ein gemeinsames Programm gewonnen. Der leidenschaftliche Karnevalist, der es nach eigenen Angaben längst aufgegeben habe, hochdeutsch zu sprechen, hatte ein erlesenes Sortiment rheinischen Frohsinns in "Krätzcher, Leedcher und Verzällcher" verpackt. Immerhin, der ehemalige Prinz im Kölner Dreigestirn (1993) galt zu Beginn der 1990er Jahre als Senkrechtstarter des Karnevals.

 

Stets ein fröhliches Lachen auf den Lippen, die Gitarre fest in der Hand, bewegte er sich in der Jabachhalle allzu gerne von der Bühne hinunter mitten hinein ins Publikum, um zwischen den Tischreihen auf Tuchfühlung zu gehen mit der guten Laune der Zuschauer. Wer "dat Kölsche" eben nicht verstand, für den hielt Junggeburth eine musikalische Kölschlektion bereit: "Das Gesicht ist eine Visage, das Pfläumchen eine Prumm, und die böse Alte eine Schrapnell", vermittelte er singend, und er ließ einen weit gefächerten lexikalischen Abriss humorvoller Übersetzungen folgen.

Das Blasorchester bot Wohlklang. Mit präzisen Einsätzen widmeten sich die Musiker dem rheinischen Liederwerk, darunter Stücke wie der "Marsch der Fidelen Altstädter" oder der "Marsch der Roten Funken". Auch bedeutende Tänze gehörten zum Repertoire, so etwa Jacques Offenbachs "Cancan", mit dem die Bläser die entsprechenden Darbietungen der Tänzerinnen der Ballettschule Ena Stepanek begleiteten.

Die Frauen begeisterten die Zuschauer im Programmverlauf immer wieder mit sehr ästhetischen und niveauvollen Darbietungen. Rundum eine gelungene Jubiläumsfeier. 
(Rhein-Sieg-Anzeiger vom 26.10.2009)

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BürgerStiftungLohmar fördert Musikunterricht für Kinder

1.000,- Euro für das Lohmarer Blasorchester)

Die BürgerStiftungLohmar unterstützt das Lohmarer Blasorchester 79 e.V. mit 1000,- Euro für die Anschaffung von zwei Querflöten für den Unterricht von Kindern. „Die Beschäftigung mit Musik und das Erlernen von Musikinstrumenten hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern", meint Gabriele Willscheid, Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar. „Deshalb haben wir den Antrag des Lohmarer Blasorchesters gerne unterstützt."
Am 08. Juni 2009 wurden die zwei Querflöten von Dr. Raimund Rämisch, Vorstandsmitglied der Stiftung, und Gabriele Willscheid an das Blasorchester und die Schülerin Joséphine Optatzi (8 Jahre) sowie den Schüler Marvin Kirschling (8 Jahre) übergeben. Stolz probierten die beiden ihre neuen Instrumente gleich aus und bedankten sich spontan mit einem Musikstück. Die Flöten sind kindgerecht und haben ein speziell angepasstes Mundstück.

Hinten v.l.n.r.:
Dr.Raimund Rämisch, Gabriele Willscheid, Markus Schwedes.
 Vorne v.l.n.r.: Marvin Kirschling, Josephine Optatzi,  Karin Hennecke

Der Vorsitzende des Lohmarer Blasorchesters Markus Schwedes und Karin Hennecke (stellv. Vorsitzende) freuen sich sehr, denn die erhöhte Nachfrage von Kindern und Eltern nach Instrumentalausbildung lässt Engpässe durch nicht bzw. nicht ausreichend vorhandene Instrumente aufkommen. Mit den zwei neuen Instrumenten kann die musikalische Nachwuchsarbeit verbessert und die Integration des Nachwuchses im Verein fördert werden.
(Lohmarer Stadtecho vom 19.06.2009)

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Lohmarer Blasorchester: Bei Stadtfest ein 'Festival der Blasmusik' zum 30-jährigen Bestehen und eine Ehrung für Markus Schwedes

VON JÜRGEN MORICH

Auf der Terrasse der Villa Friedlinde war für das 'Festival der Blasmusik' eine wetterfeste Bühne errichtet worden.

(Foto: Morich)

Ein herrliches Umfeld, aber auch durchwachsenes Wetter hatte das 'Festival der Blasmusik' am Stadtfest - Wochenende im Park der Villa Friedlinde. Zwar saßen am Anfang, als das Lohmarer Blasorchester als Veranstalter spielte, noch nicht allzu viele Zuhörer vor der Bühne. Doch bei den sieben angereisten Gastorchestern aus Idar-Oberstein, Wesseling, Rösrath und dem Rhein-Sieg-Kreis füllte sich der Park nach und nach immer besser - vor allem dann, wenn die Sonne schien. Anlass des Festivals war das 30-jährige Bestehen des Lohmarer Blasorchesters, wozu Bürgermeister Wolfgang Röger in einer Rede gratulierte.

Der Eppendorfer Knut Drephal (M.) spielte mit beim Lohmarer Blasorchester.

(Foto: Morich)

Gut zum Geburtstag des Blasorchesters passte eine besondere Ehrung für dessen Vorsitzenden Markus Schwedes: Aus der Hand von Benno Reich, dem erst vor kurzem wiedergewählten Chef des Vereinskomitees, erhielt Schwedes auf der Stadtfestbühne die Ehrung als 'Ein Lohmarer'. Der verdiente Ehrenamtler wurde damit dritter Träger der noch jungen Auszeichnung für nichtkarnevalistische Verdienste. In den Vorjahren waren Rudolf Wingenfeld und Kurt Stremlau geehrt worden.

Ehrung für Markus Schwedes (M.) - hier mit Benno Reich (l.) und Lohmars Bürgermeister Wolfgang Röger.

(Foto: Morich)

Markus Schwedes wurde vor 57 Jahren im Westerwald geboren, er wohnt in Lohmar-Birken und arbeitet als OP-Pfleger im Porzer Krankenhaus. Seit 1995 ist er Mitglied im Blasorchester, er spielt dort Tenorhorn. Auch seine drei Kinder wirken im Orchester mit. Seit 2001 ist Schwedes Vorsitzender des Blasorchesters, seit 2004 zusätzlich Vorstandsmitglied im Lohmarer Vereinskomitee und seit kurzem auch dessen stellvertretender Vorsitzender.
(Lohmarer Stadtanzeiger vom 31.05.2009)

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Stadtfest 2009: Drei lebendige Tage im Lohmarer Zentrum

'30 - 40 - 90 ' lautete die Formel für das Lohmarer Stadtfest, das an drei Tagen jede Menge Besucher anzog. 30 Jahre alt wurde das Lohmarer Blasorchester, das zu diesem Geburtstag ein 'Festival der Blasmusik' im Park der Villa Friedlinde organisiert hatte (siehe gesonderter Bericht). .......

Diverse weitere Spenden- und Benefizaktionen aus den Reihen von Vereinen, Institutionen, politischen Parteien oder auch gewerblichen Unternehmen begleiteten den bunten, dreitägigen Festreigen, bei dem auch den Mitwirkenden der Reinmachaktion 'Lohmar fegt los'' nochmals gedankt und Markus Schwedes (Lohmarer Blasorchester) vom Vereinskomitee mit dem Ehrentitel 'Ein Lohmarer' bedacht wurde (siehe ebenfalls gesonderter Bericht).
(Lohmarer Stadtanzeiger vom 31.05.2009)

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Viele Gratulanten brachten musikalische Glückwünsche

Das 30-jährige Bestehen des Lohmarer Blasorchesters 79 e.V. wurde im Rahmen des Lohmarer Stadtfestes 'Unter den Linden 2009' mit einem zweitägigen 'Festival der Blasmusik' gefeiert. Es spielten insgesamt 8 Orchester und brachten dem Verein einen bunten Blumenstrauß aus allen Stilrichtungen des Blasmusik. Die Stadt Lohmar hatte den Park und das Gebäude des Villa Friedlinde zur Verfügung gestellt. Hier konnte die Terrasse als Bühne genutzt werden, und der Park war für die Zuhörer mit Bänken und Tischen sowie Getränke- und Imbissstand bestückt.

Zu den Gratulanten zählten die Blasorchester aus Neuhonrath, Much, Rösrath, Wesseling und Köln, aus St. Augustin-Meindorf, und nicht zuletzt die neu gewonnenen Musikfreunde aus Idar-Oberstein. Die Orchester spielten jeweils ein einstündiges Platzkonzert und boten so ein repräsentatives Bild der Blasorchesterlandschaft in der Region.

Eröffnet wurde das Festival durch den Schirmherrn: Bürgermeister Wolfgang Röger, der auch die Glückwünsche der Stadt überbrachte. Eine weitere offizielle Ehrung wurde dem Vorsitzenden Markus Schwedes zuteil: Ihm wurde der Titel und die Urkunde 'Ein Lohmarer' verliehen - das ist eine Auszeichnung für einen Ehrenamtler innerhalb der Lohmarer Vereine.

Leider waren doch einige Regenschauer an den beiden Tagen dafür verantwortlich, dass die Zahl der Zuschauer nicht so hoch war wie erwartet. Diejenigen, die aber dennoch auf den Bänken bei Sonne und Regen ausharrten, konnten sich mit Kaffee und Kuchen stärken, und konnten an einem Infostand in den Umbaupausen selbst einmal ein Blasinstrument ausprobieren oder sich einfach über den Verein informieren.
(Stadtecho Lohmar vom 29.05.2009)

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Stadt feierte 30 - 40 - 90

Spaß, Sport und ein Chor als Retter der 'Bedrohten Art'    (coh)

Lohmar. Früher - heute: Alte und neue Ansichten aus Birk und Wahlscheid, aus Donrath und Neuhonrath zeigen die Entwicklung einer immer noch landwirtschaftlich geprägten Gemeinde, die längst Stadt ist. Lohmar hat sich gemausert in den 40 Jahren seit der kommunalen Neuordnung, das zeigte die Fotoausstellung auf dem Stadtfest. Die weiteren Zahlen stehen für zwei der zahlreichen Vereine, die das Fest bunt und vielfältig machten. Der SV Lohmar organisierte zu seinem 90-jährigen Bestehen das Beach-Soccer-Turnier auf dem Frouardplatz, das Lohmarer Blasorchester zum 30. Geburtstag ein Festival mit befreundeten Vereinen im Park der Villa Friedlinde.  ........................

Das Lohmarer Blasorchester feierte sein 30-jähriges Bestehen im Park der Villa Friedlinde. Mit dabei auch befreundete Blasorchester.

(Foto: Böschemeyer)

(Rhein-Sieg-Rundschau vom 18.05.2009)

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Glückspilz

Solch ein Geburtstagsständchen erlebt man nicht alle Tage: Das Lohmarer Blasorchester gratulierte im Park der Villa Friedlinde vor großem Publikum Sigrid Hennecke zum 75.

Die Jubilarin, die am Samstag mit ihrer Familie an einer Tafel Kuchen und Kaffee genoss, fühlt sich dem Orchester besonders verbunden: Ihr Sohn Klaus war 1. Vorsitzender.
(Rhein-Sieg-Rundschau vom 19.05.2009)

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Bekanntes von Glenn Miller und "Queen" beim Frühjahrskonzert des Blasorchesters

VON JÜRGEN MORICH

30 Jahre alt wird das Lohmarer Blasorchester in diesem Jahr. Dieser Geburtstag soll bei einem "Festival der Blasmusik" am 16.  und 17. Mai 2009 im Park der Villa Friedlinde im Rahmen des Lohmarer Stadtfestes gebührend gefeiert werden. Schon vorher zeigten sich das tüchtige Aufbau- und das über 60-köpfige Hauptorchester erneut mit einem unterhaltsamen Frühjahrskonzert in der Jabachhalle - alles unter der musikalischen Leitung von Michael Tappert.

Die Jugend griff mit dem "Phantom der Oper" beherzt in die Welt des Musicals. Und das große Orchester brachte Medleys mit bekannten Nummern von Bert Kaempfert, Glenn Miller und von "Queen". Zahlreiche Musiker konnten sich als Solisten präsentieren. Beim bekannten "Ciribiribin" zeigte sich Christoph Laugwitz (Trompete) und beim "Mallet Man" brillierte Schlagzeuger Thorsten Leyens am Xylophon.

Solo-Trompeter
Christoph Laugwitz

(Foto: Morich)

 

Thorsten Leyens
am Xylophon

(Foto: Morich)

Am Schluss ehrte Vereinsvorsitzender Markus Schwedes die Bläserin Zita Groß. Die in Hennef-Uckerath wohnende Bariton-Spielerin ist das einzige verbliebene (aktive) Vereinsmitglied, das bereits vor 30 Jahren bei der Gründung des Orchesters dabei war. Mit dem aus 30 Titeln im blitzschnellen Durchlauf komprimierten "Instant Concerto" von Harold Walters als Zugabe ging das Konzert humorvoll zu Ende.
(Lohmarer Stadtanzeiger vom 04.04.2009)

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Publikum verzauberte  

Verein zündete beim großen Frühjahrskonzert wieder musikalisches Feuerwerk    VON PAUL KIERAS

Lohmar - Zum 26. Mal veranstaltete der Verein sein Frühjahrskonzert, das wie immer den Höhepunkt des Jahres bildete.
Die rund 60 Musiker bereiteten sich intensiv und mit zahlreichen Sonderproben auf das Ereignis vor.
Alle Stücke werden eigens für diesen besonderen Tag vom Dirigenten ausgewählt und einstudiert. Dabei legt er Wert darauf, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. So reichte auch dieses Jahr die Palette von der Polka über Filmmelodien bis hin zu Swing und einer Hommage an Freddy Mercury, den Frontmann der legendären Rockgruppe "Queen".

Eröffnet wurde der Abend schon traditionell mit dem Aufbauorchester des Lohmarer Blasorchesters, das unter anderem mit Auszügen aus "Das Phantom der Oper" die rund 500 Zuhörer in der vollbesetzten Jabachhalle auf den Abend einstimmte. Dirigent und musikalischer Leiter ist Michael Tappert, der sowohl den Nachwuchs als auch das Hauptorchester zu Höchstform antrieb.

Vollen Einsatz brachte das Hauptorchester mit Michael Tappert. Mit viel Witz und musikalischem Spaß unterhielten die Musiker ihr Publikum.

(Foto: Kieras)

Das Publikum dankte es allen Beteiligten mit stürmischem Applaus. Abgerundet wurde der kurzweilige Abend durch die ebenfalls schon traditionelle Moderation von Hans-Günther Schröder. Professionell führte er wieder durch das Programm und unterhielt die Zuhörer mit mancher Anekdote rund um die Musikstücke und ihre Komponisten.

In diesem Jahr feiert das Orchester sein 30-jähriges Jubiläum mit weiteren Aktivitäten. Herausragen wird sicher das Musikfestival im Rahmen des Stadtfestes.
(Extra-Blatt vom 01.04.2009)

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Blasorchester rückte Nachwuchs ins Licht   

Mit dem "Spanischen Marsch" zogen die Musiker das Publikum von Anfang an in ihren Bann    VON PETER LORBER

Lohmar - Viele Dinge verdienten Respekt beim 26. Frühlingskonzert des Lohmarer Blasorchesters. Zuvorderst die Konzentration und Sorgfalt, mit der die Musikerinnen und Musiker Michael Tapperts zu Werke gingen. Das bereitete dem Dirigenten, der seit 1998 in Lohmar den Stab führt und der auf eine erfolgreiche Karriere beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr und der Kölner Oper zurückblicken kann, sichtlich Freude. Und es wird die Musikanten des Aufbauorchesters, das den Abend mit drei Stücken eröffnete, mit Stolz erfüllt haben, dass sie vom "großen" Dirigenten ernst genommen werden und er sie höchstpersönlich durch die ansprechende Literatur wie Das "Phantom der Oper" oder den Broadway-Melodien, die allesamt sauber intoniert wurden, führte.

Über brillante Solisten verfügt das Lohmarer Blasorchester, das von Michael Tappert dirigiert wird, der früher im Stabsmusikkorps der Bundeswehr spielte.

(Foto: Mischka)

Auch das Hauptorchester im Zuschauerraum oder Foyer lauschte gespannt dem Spiel und wird zur Kenntnis genommen haben, dass es gut bestellt ist um den musikalischen Nachwuchs in der Aggerstadt. Mit einem Beckenschlag und dem "Spanischen Marsch" eröffnete das Hauptorchester sein Programm und zog die 500 Gäste mit großer Spielfreude und viel Gespür für die klangbildnerische Ausgestaltung des Themas sogleich in seinen Bann. Da passten die Assoziationen zu spanischer Sonne, mutigen Toreros und rassigen Schönheiten nicht zuletzt wegen der rasselnden Kastagnetten und der treibenden Ausführung.

Über brillante Solisten verfügt das Lohmarer Blasorchester, wie Christoph Laugwitz beim komplexen "Ciribiribin" durch glänzende Technik und kristallklarem Ansatz deutlich machte. Schlagzeuger Thorsten Leyens punktete solistisch beim fulminanten Xylophon-Arrangement "Mallet Man", während Reinhold Schilling, ansonsten versierter Saxophonist, beim "Paris - Montmarte" - Potpourri am Akkordeon für den typischen Farbtupfer sorgte. In diesem Werk glänzten zudem Saxophonistin Petra Vierkotten, Christoph und Rita Laugwitz (Klarinette), Zita Groß (Bariton) sowie Alexandra Janssen. Diese erntete auch bei der Hommage an Freddy Mercury mit dem "Queen in Concert" und der darin enthaltenen "Bohemian Rhapsody" für ihr Saxophon-Solo den verdienten Applaus, im "Glenn - Miller - Medley" glänzten Jürgen Winter (Flügelhorn), Jörg Zorenböhmer (Klarinette), Tubaist Gerd Anton und nochmals Petra Vierkotten.

In die Jugendzeit und die vielen Karl-May-Filme zurückversetzt fühlte sich der Besucher bei "Winnetou & Old Shatterhand", wobei er feststellte, wie tief sich die herrlichen Melodien Böttchers ins Gehör eingegraben hatten. Hier gebührt den Lohmarern ein weiteres Lob, nämlich diesen typischen Sound wiedergeben zu können. Mit der Polka "Unter Blitz und Donner" demonstrierte Tappert, dass sich sein Orchester auch auf dieses Genre versteht und mit dem "Instant Concert" der Zugabe reflektierten die Musiker quasi als Zusammenfassung alle erdenklichen Stilrichtungen vom Dixie über Marsch, Ballhaus-Klängen und Bigband-Sound.

Einmal mehr profitierte das Konzert von den kurzweiligen und höchst informativen Überleitungen des immer fröhlichen Hannsgünter Schröders.
(Rhein-Sieg-Rundschau vom 28.03.2009)

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Über Generationen hinweg   
Blasorchester traf Ton und Geschmack seiner Zuhörer
 

Sogar Winnetou und Old Shatterhand waren musikalisch zu Gast    VON BARBARA KREUZER

Lohmar - Es ist selten geworden, was dem Lohmarer Blasorchester spielend gelingt: Gehör und Gefallen zu finden bei einem Publikum, das bunter kaum sein könnte. Von kleinen Mädchen im Vorschulalter bis zu längst ergrauten Herren - zum Frühjahrskonzert waren sie am vergangenen Wochenende alle gekommen, die Stuhlreihen der Jabachhalle zu füllen. Doch auch auf der Bühne vereinten sich etwa 60 Musiker im Alter von 12 bis 74 Jahren mit Trompeten, Flöten und einheitlichen Blazern zu einem Orchester, dessen Repertoire Volks- und Popmusik ebenso umfasst wie Klassik und Jazz. Populäre Melodien aus 'Mary Poppins' und ein Medley zu 'Winnetou und Old Shatterhand', Paso doble in Form des 'Spanischen Marsches' und die Schnellpolka 'Unter Donner und Blitz' von Johann Strauss standen ebenso im und auf dem Programm, wie Stücke von Freddie Mercury und Andrew Lloyd Webber. Längst wippen im Publikum Füße und Köpfe im bekannten Takt.

Unter der Leitung des Dirigenten Michael Tappert, der selbst im Korps von Polizei und Bundeswehr sowie an der Kölner Oper trompetete, beweist das Orchester aber nicht nur Vielfalt, sondern vor allem auch musikalische Einheit und Präzision. Im 'Couleur Chorus' von Daniel Brunner stellen sich die einzelnen Instrumentengruppen als verschiedene 'Chorfarben' vor: So gibt es zunächst kurze Soli von Querflöte und Oboe, Posaune und Tuba, die sich im Anstieg von Tempo und Lautstärke später zu einem spannungsvollen Arrangement und beeindruckenden Vortrag entwickeln und schließlich schallenden Applaus ernten.

Den Geschmack ihrer Zuhörer trafen die Musiker des Lohmarer Blasorchesters gleich über Generationen hinweg.

(Foto: Barbara Kreuzer)

Doch, wie in Blasorchestern üblich, gibt es auch in den Reihen des Lohmarer Vereins längst nicht mehr nur Bläser. Mit Instrumenten wie Pauke und Becken hat sich auch die Besetzung um so manches Talent erweitert: Thorsten Leyens ist Schlagzeuger. Bereits im Alter von vier Jahren trommelte er wahlweise mit ungekochten Spaghetti oder den Stricknadeln seiner Mutter - vorzugsweise auf dem Mülleimer. 'Ganz natürlich' ist es da, so meint der 21-Jährige mit dem verschmitzten Lächeln, dass er heute das dunkelgrüne Jackett des Orchesters trägt. Zum Frühjahrskonzert spielte der Solist 'Mallet Man' am Xylophon. Ein Bravourstück des Komponisten Karel Zuna und wegen seiner rasanten Geschwindigkeit eine Herausforderung für den jungen Musiker. Michael Tappert tupfte ihm vorab mit seinem Einstecktuch die Stirn. Der junge Musiker zeigte Talent. Er spielte das schwierige Stück absolut souverän und fehlerfrei.                         
(Rhein-Sieg-Anzeiger vom 24.03.2009)

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11/2011